Defensiv-2 | Encavis, PNE & BayWa- Spannende ESG-Aktien mit steigenden stillen Reserven – nicht nur wenn Korrekturen wahrscheinlicher werden..

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Immobilienaktien waren Thema im ersten Teil „über defensive Aktien“, heute im zweiten Teil geht es um „ESG“-Aktien, passend zum Zeitgeist und immer mehr im Anlegerfokus. Und während einige dieser ESG-Werte aufgrund bereits kräftig gestiegener Kurse anfällig für Börsenturbulenzen sein könnten, sind andere aufgrund von Sondersituationen oder beriets erfoglter Kurskorrekturen auch in unruhigeren Zeiten durchaus gegen extreme Rückschläge geschützt. Und die seit langem in eienr Seitwärtsbewegung befindliche Börse lässt immer häufiger Stimmen aufkommen, die von einer bevorstehenden Korrektur sprechen.

Grund für uns heute die Serie über „defensive Aktien“ für stürmische Zeiten fortzusetzen. Gerade weil die Börsen seit den Corona-Tiefs im März letzten Jahres eine beeindruckende Kursentwicklung hinlegten, die einen durchaus schwindlig machen könnte, steigt die Nervösität. Und so steigt wohl auch die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur. Insbesondere im Umfeld steigender Inflationszahlen, eines schwelenden Konflikts zwischen den USA und China,  Wachstumseinschränkungen durch Mangel an Komponenten, wie beispielsweise der Chipmangel in der Automobilindustrie, sinkende Attraktivität chinesischer Aktien wegen politischer „Aktivitäten“, Unsicherheiten über die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie, …

Bangemachen nicht nötig. Aber es gibt Aktien, die defensiv und relativ unbeschadet durch unruhigere Börtsenzeiten kommen sollten

Neben der Krisenwährung Gold, die keine Dividende oder Zinsen „bringt“, bieten sich hier eher defensive Aktien an, die „in ihrer Nische“ relativ unbeschadet von möglichen weltwirtschaftlichen „Abkühlungen“ ihr Geld verdienen sollten. Und hier gibt es Werte, die zwar nicht zum Discount zu bekommen sind, die aber bisher  durch kontinuierliche Wachstumsraten laufend ihre Position verbesserten. Und das mit einer fokussierten Strategie inclusive klarer Margenvorstellungen für zukünftige Investitionen.Das waren für uns im Immobileinsektor:

„Defensive Aktien“.  TEIL 1.  DEFAMA, Deutsche Konsum REIT und Noratis. Drei Immobilienwerte die auch bei Börsenturbulenzen Kurs halten sollten.

Aus der Vielzahl möglicher Kandidaten haben wir heute 3 Werte – heute aus dem ESG-Bereich – „herausgepickt“, die unseres Erachtens nach dauerhaft in einem Depot eine „feste Burg“ sein könnten. Keine Kursverdoppler auf Monatssicht, aber wahrscheinlich auch keine 50 % Minus auf Monatssicht, egal wie die „Märkte“ sich entwickeln.

Steinhoff: Pepkor Beteiligung wird auf 50,1 % reduziert – Aktien als Vergleichszahlung plus 400 Mio EUR für die Cash Komponente.

Aktie der Deutsche Konsum REIT-AG schwächelt bereits seit längerem und markiert nun neue Jahrestiefs. Wieso? Kaufkurse?

Plug Power baut Europäisches Headquarter in NRW. Wahlkampfer Laschet wird das Timing der Bekanntmachung freuen. Für die Aktie…

„Defensive Aktien“.  TEIL 1.  DEFAMA, Deutsche Konsum REIT und Noratis. Drei Immobilienwerte die auch bei Börsenturbulenzen Kurs halten sollten.

NEU!  „small, but sexy“- TEIL1: B+S Banksysteme AG ist im Kerngeschäft weiterhin auf Wachstum eingestellt. Zahlen am 30.09. sollten das bestätigen. Dazu eine Beteiligung.

Und nicht jedes ESG-Unternehmen ist gleichzeitig eine „sichere Bank“ für alle Börsenlagen. Dass gilt beispielweise für Aktien, deren Kurse „zu weit voran gelaufen“ scheinen. Oder die sich auf Teilbereiche konzentrieren, die möglicherweise im frühen Entwicklungsstadium befindlich noch keine auskömmlichen Margen bieten, wie beispielsweise die Wasserstoffbranche.

Encavis, PNE und BayWa – Dreimal nicht nur steigende stille Reserven durch Aufbau eines Portfolios an Solar-/Windenergieanlagen

Zweimal Unternehmen, die auf den Aufbau eines Portfolios von Solar- und/oder Windenergieanlagen konzentriert sind, der dritte ist aus seinem traditionellen Geschäftsfeld Agrarhandel kommend dabei sein erweitertes Stammgeschäft immer mehr an ESG-Kriterien auszurichten. Und hat eine reine „Ökotochter“, die ähnlich wie die beiden anderen Werte auf den Portfolio-Aufbau und die Projektierung von Anlagen fürerneuerbare Energien ausgerichtet ist. Von der Tätigkeit und vom Umsatz der mit Abstand am breitesten aufgestellte Wert ist die BayWa. Alle drei setzen in unterschiedlichen Umsatzanteilen auf die berechenbaren und lukrativen Erträge eines diversifizierten Portfolios von Solar- und/oder Windenergieanlagen – mit den Risikofaktoren Wind- und/oder Sonnenverhältnisse. Und wenn man sich die Kursentwicklung ansieht, kann man durchaus noch Potenzial sehen. Insbesondere die Unternehmensentwicklung und die Planungen lassen eine gute Entwicklung nicht nur in 2021 möglich erscheinen.

„Defensive Aktien“.  TEIL 1.  DEFAMA, Deutsche Konsum REIT und Noratis. Drei Immobilienwerte die auch bei Börsenturbulenzen Kurs halten sollten.

Natürlich sind ESG-Werte nicht über einen Kamm zu scheren – es gibt zuviele unterschiedliche Klassifizierungen

und so ist die BayWa AG (ISIN: DE0005194062) für Puristen möglicherweise aufgrund ihrer unterschiedlichsten Tätigkeiten auch in „weniger nachhaltigen Bereichen“ kein reiner ESG-Wert. Während die PNE-Gruppe (ISIN: DE000A0JBPG2) und ENCAVIS AG (ISIN: DE0006095003) hier wohl auch bei strengeren ESG-Kriterien Bestand haben sollten. Den Anfang machen wir mit der PNE, die noch ein „besonderes Zusatzbonbon“ entält:

PNE AG. Morgan Stanley macht’s fast langweilig. Und auf Dauer…

Nachdem das Übernahmethema erledigt ist, können oder sollten zukünftig die Vorteile des neuen Ankeraktionärs genutzt werden. Ein Infrastrukturfonds von Morgan Stanley scheiterte mit dem Versuch die PNE komplett zu übernehmen, sicherte sich aber die Mehrheit. Was natürlich erstmal eine gewisse Stabilität in das Unternehmen bringt und den aktienkurs nach unten eine gewisse Absicherung bietet.Uund im Hintergrund immer einen möglichen weiteren Beteiligungsaufbau des Fonds und „irgendwann“ ein Squeeze Out mit einem möglicherweise attraktiven Aufschlag möglich macht.

Morgan Stanley liefert Zusatzchance

PNE ist eine der Aktien, die durchaus ein Kandidat ala VTG oder Rocket Internet  oder RIB Software sein könnte: Hedgefonds/Unternehmen übernimmt Mehrheit – aktuell Schaltbau und Aves One – , gibt Kapital, baut Beteiligung aus, führt Delisting bei entsprechender Mehrheit durch mit entsprechendem „freiwilligen Übernahmeangebot“ und schliesslich, nach Erreichen der 95% Squeeze Out grenze werden die „übriggebliebenen Aktionäre“ ausgezahlt. Oft zu einem kräftigen Aufschlag zum ursprünglichen ersten Angebot. Zumindets wnen die Konzepte des „neuen Aktionärs“ aufgingen und sein Einstieg „Mehrwert“ produzierte. WAS BEI PNE ERKENNBAR DER FALL IST.

Dazu baut man plangemäss ein Portfolio an erneuerbaren Energieanlagen auf – und schafft so langfristig immer höhere stille Reserven

So soll das PNEPortfolio soll in den kommenden Jahren auf bis zu 500 MW anwachsen. Und der Weg stimmt: Das Windparkportfolio im Eigenbetrieb im ersten Halbjahr wurde auf 151,6 MW vergrößert. Weitere Windparks mit rund 128 MW befinden sich für das eigene Portfolio in Bau, von denen einige noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden sollen. Damit kommt der Konzern dem Ziel, bis Ende 2023 den Eigenbetrieb auf bis zu 500 MW auszubauen, Schritt für Schritt näher.

Das erste Halbjahr 2021 zeigte einen dynamischen Verlauf der Projektentwicklung. Insgesamt hatte PNE am 30. Juni Windenergieprojekte mit rund 259,5 MW auf eigene Rechnung und für Kunden in Bau, davon in Deutschland sieben Windparks mit einer Nennleistung von rund 128 MW. Für das Windparkportfolio im Eigenbetrieb wurden zwei weitere Windparks mit rund 17 MW fertiggestellt. In Schweden wurde der Bau eines Windparks im Kundenauftrag abgeschlossen und das Projekt in Betrieb genommen. In Polen wurde ein bereits verkauftes Projekt im Frühjahr in Betrieb genommen und der Bau von zwei weiteren Windparks fortgesetzt.

Dazu auch steigende Photovoltaik Aktivitäten

Kräftig ausgebaut hat PNE die Entwicklung von Projekten der Photovoltaik in Deutschland, Rumänien, Italien und den USA. Zum Jahresbeginn 2021 bearbeitete man in diesem Ländern Photovoltaikprojekte mit einer geplanten Nennleistung von 548 MWp. Und zum Ende des Q1 erreichte man bereits 674 MWp. Auch dieser Projektbestand soll im laufenden Jahr weiter vergrößert werden.

Das Schlusswort überlassen wir Michael C. Kissig – zwar „etwas älter“, aber trotzdem noch aktuell

Ein Ausschnitt aus unserer Reihe Aktien in Crashzeiten aus 2020 : „(…)Die Folgen des Strategieschwenks werden bisher übersehen. Zum einen werden die Erträge von PNE künftig viel planbarer, da den Ausgaben nun dauerhaft die steigen Einnahmen aus den Windparks gegenüberstehen. Der entscheidende Effekt dürfte aber sein, dass PNE bisher die Kosten für den Aufbau des Windparkportfolio2020 bilanziell verarbeitet hat, aber den Wert der Anlagen nicht. Dieser wird bisher nur nachrichtlich bekanntgegeben und würde schlagartig auf einmal in die Bilanz eingehen, sobald das Portfolio verkauft wird. Da der Verkauf nicht mehr erfolgen wird und die Windparks nun in den Eigenbestand wechseln, wird ihr Wert nun sofort in der Bilanz aufschlagen und sämtliche Ergebnis- und Wertansätze massiv nach oben treiben. Eine kleine Meldung mit enormen Auswirkungen – sobald diese in den nächsten Geschäftszahlen Schwarz auf Weiß auftauchen.„Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Chart: PNE AG | Powered by GOYAX.de

 

Encavis – ohne starken Hauptaktionär, Kurs weit von Euphoriehochs entfernt

Bei Encavis steht der Aus- und Aufbau eines kombinierten Photovoltaik- und Windenergieportfolios im Vordfergrund. Diese Strategie fasste man in der Wachstumsstrategie >> Fast Forward 2025 zusammen und setzt diese bisher konsequent um. Es geht zusammengefasst um den beschleunigten Ausbau eiens erneuerbare Energien Portfolios, dadurch Schaffen stiller Reserven, Effizienzsteigerung der Prozesse, Komplettübernahmen von bisher gehaltenen Mehrheitsbeteiligungen an einzelnen Parks, Heben von Skaleneffekten.

Ob die Korrektur der Encavis Aktie von ihren Hochs, die bei 25,07 EUR im Januar dieses Jahres erreicht worden sind, nicht übertrieben war/ist., könnt eman sich fragen. Auf jeden Fall hat die Encavis Aktie mittlerweile durchaus akzeptablere Eckdaten in den allgemein betrachteten „Aktienbewertungsmassstäben“ erreicht. Aufgrund natürlicher Faktoren (weniger Sonne und Wind als im Vorjahr) sind die Geschäftszahlen der Encavis in 2021 bisher schwächer als erwartet gewesen, was die Aktie schwächte. Mittel- und langfristig sollten die Bilanzwirkungen von „weniger Wind“ oder „weniger Sonne“ durch Jahre ausgeglichen werden, in denen „mehr Wind“ oder/und „mehr Sonne“ die Zahlen „nach oben schieben werden. Und so der Aktie wieder Rückenwind geben könnten.

Abnahmeprobleme des produzierten Stroms gibt es nicht aufgrund von Einspeisevergütungsvereinbarungen oder neuerdings vermehrt PPA’s keine

– deshalb ist die wirtschaftliche Entwicklung der Encavis losgelöst von kurzfristigen wirtschaftlichen Etnwicklungen in einzelnen Ökonomien. Weshalb sie eine defensive Ergänzung eines Aktienportfolios darstellen könnte. Auch für unruhigere Börsenzeiten. Und das Unrternehmen erläuterte bei Vorlage der Halbjahreszahlen: Das laufende Geschäftsjahr 2021 profitiere von dem konsequent voranschreitenden Portfolioausbau durch den erstmalig ganzjährigen Umsatz- und Ergebnisbeitrag der beiden spanischen Großprojekte. So erwartetder Vorstand für das laufende Geschäftsjahr 2021 eine stärkere Umsatzsteigerung auf mehr als 320 Millionen Euro. Geplant sei ein operatives Ergebnis (EBITDA) von über 240 Millionen Euro zu erreichen sowie ein operatives EBIT von mehr als 138 Millionen Euro. Daraus würde ein operatives Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,46 Euro resultieren. Also Perspektiven vorhanden. Und wie bei PNE wird im Laufe der Zeit durch die „in der Branche“ übliche Abschreibungspraxis die Position „Stille Reserven“ imme rwichtiger für die Bewertung des Unternehmens werden. Deren Grössenordnung sollte mittelfristig immer bedeutsamer für die Unternehmensbewertung werden.

Steinhoff: Pepkor Beteiligung wird auf 50,1 % reduziert – Aktien als Vergleichszahlung plus 400 Mio EUR für die Cash Komponente.

Aktie der Deutsche Konsum REIT-AG schwächelt bereits seit längerem und markiert nun neue Jahrestiefs. Wieso? Kaufkurse?

Plug Power baut Europäisches Headquarter in NRW. Wahlkampfer Laschet wird das Timing der Bekanntmachung freuen. Für die Aktie…

„Defensive Aktien“.  TEIL 1.  DEFAMA, Deutsche Konsum REIT und Noratis. Drei Immobilienwerte die auch bei Börsenturbulenzen Kurs halten sollten.

NEU!  „small, but sexy“- TEIL1: B+S Banksysteme AG ist im Kerngeschäft weiterhin auf Wachstum eingestellt. Zahlen am 30.09. sollten das bestätigen. Dazu eine Beteiligung.

Das Schlusswort überlassen wir den Platow Briefen, die im März Encavis in das Musterdepot aufnahmen

„Mit Encavis haben wir am Dienstag (9.3.) ein Unternehmen neu ins Platow-Musterdepot aufgenommen, das wir schon länger im Blick haben, aber das erst jetzt spannend für uns wurde.

Denn nach der Kursrally Ende 2020 korrigierte die Aktie des Solar- und Windparkbetreibers seit Jahresbeginn um etwa ein Drittel und hat damit das Niveau des vergangenen Herbstes erreicht, als sich die Marke bei 16,00 Euro zweimal als tragfähige Unterstützung erwies. Damit rechnen wir auch jetzt, denn die Hamburger sind operativ über jeden Zweifel erhaben. Die 2020er-Ziele dürften sie erreicht haben (vgl. PB v. 8.3.), für das Gj. 2021 erwarten wir Zuwächse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Greifen Sie bei Encavis weiterhin zu mit Stopp bei 13,25 Euro.“


ENCAVIS AG | Powered by GOYAX.de

BayWa – viel Perspektive mit traditionellem, profitablen und wachsendem Stammgeschäft  und Renewables Tochter

BayWa hat eine Wachstumsstarke Perle im Konzern: BayWa r.e. renewable energy GmbH, die einen finanzstarken Mitgesellschafter aus der Schweiz (CS Fonds) erhielt, der über 530 Mio EUR Wachstumskapital investierte. Aber auch „der Rest“ lief letztes Jahr äusserst erfolgreich, wenn man die Einschränkungen durch die Pandemiemassnahmen berücksichtigt: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 14,3 Prozent auf 215,3 Mio. Euro (Vorjahr: 188,4 Mio Euro). Damit konnte der BayWa Konzern auch im Pandemie-Jahr eine weitere Ergebnissteigerung erzielen und den Erfolgstrend der Vorjahre fortsetzen. Der Umsatz legte um 0,6 Prozent zu und erreichte zum Jahresende 17,2 Mrd Euro (Vorjahr: 17,1 Mrd Euro).

Und im ersten Halbjahr gab Renewables Gas

Das Unternehmen erzielte bis zum 30.06. einen Umsatz von 9,3 Mrd Euro (Vorjahr: 8,2 Mrd. Euro). Das EBIT wuchs kräftig auf 144,6 Mio Euro (Vorjahr: 53,8 Mio Euro). „Ob Energie, Agrar oder Bau – in allen operativen Segmenten verzeichnen wir enorme Ergebnissprünge im zwei- und sogar dreistelligen Prozentbereich. Damit gehen wir mit viel Rückenwind in die zweite Jahreshälfte und bleiben auf Kurs“, kommentierte der BayWa Vorstandsvorsitzende Prof. Klaus Josef Lutz. Für das Geschäftsjahr 2021 geht er von einer erheblichen Steigerung des operativen Ergebnisses aus. Optimistisch stimmen die geplanten Projektverkäufe im Geschäftsfeld Regenerative Energien, ein weiter günstiges Marktumfeld für die Segmente Agrar und Bau sowie die hohe Krisenfestigkeit der BayWa als Grundversorger.

Große Projektverkäufe mit einer Gesamtleistung von rund 140 Megawatt (MW) und ein florierender Handel mit Photovoltaik (PV)-Komponenten haben im 1. Halbjahr das EBIT im Segment Energie nach oben katapultiert. Damit wurde auch das erwartungsgemäß schwächere Ergebnis im Geschäftsfeld Klassische Energie überkompensiert, die sowieso „Auslaufmodell“ sein sollte.

Der Grundversorger für elementare Bereiche der Energie-, Agrar- und Bauwirtschaft

erfindet sich gerade neu: Digitalisierung der Landwirtschaft, erneuerbare Energien, Straffung der Assets, Fokussierung auf Ertragskraft und veräusserung von „nicht-betriebsnotwendigen“ immobilien, die sich im Laufe der Jahrzehnte „angesammelt“ haben. Und ob der Kurs die Summe der Chancen widerspiegelt? Zumindest scheint die Bewertung nicht überzogen oder spekulativ „aufgebauscht“. Ein Unternehmen, da sin Feldern tätig ist, die von einer eventuellen wirtschaftlichen Abkühlung relativ gering belastet sein sollten.

Und das Schlusswort finden wir in einem Beitrag aus 2020 – im nwm

Wie bereits Anfang des Jahres 2020 auf dem Ersten Fokus-Investmenttag – FIT zum Thema Nachhaltigkeit vorgestellt, ist der BayWa Konzern auf dem Weg sich neu zu erfinden. Und jetzt gilt es „das Pferd auf die Bahn“ zu bringen. Seinerzeit meinten wir vom nwm:

Und das Thema Nachhaltigkeit ist auch nur für einen Teil des großen Konzern mit alten Wurzeln relevantes Thema: Für den Bereich der Renewables, für den man gerade einen finanzstarken Partner sucht, der für 49% des Tochterunternehmens 500 Mio. EUR plus X zahlen soll. Hiermit will man weiteres ertragreiches Wachstum dieser Cash Cow finanzieren. Kluger Schachzug. Gleichzeitig plant man in anderen Geschäftsbereichen beispielsweise durch Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Immobilien rund 500 Mio. EUR freizusetzen, die bisher wenig zum Unternehmensertrag beitragen.

Die “alte” Baywa ist im Umbruch, hin zu Nachhaltigkeit – auch weil man hier mehr Geld verdienen kann als beispielsweise mit dem klassischen Agrarhandel. Digitalisierung in der Landwirtschaft – derzeit noch mit homöopathischen Umsatzanteil – soll hier ein weiterer ertragreicher Wachstumstreiber werden. Viele Ideen, überzeugende Umsetzungsschritte, möglicherweise irgendwann eine Ausgliederung oder Teilverselbständigung der “nachhaltigen” Unternehmensanteilen wäre zumindest theoretisch möglich oder denkbar. Auch hier zeigte sich: Nachhaltigkeit bringt – auch – Geld! Ob der Tanker Baywa hierdurch insgesamt Fahrt aufnehmen kann – auch in Bezug auf Börsenliquidität und öffentlicher Wahrnehmung wird die Zeit zeigen. Zu beobachten.“ Der komplette Beitrag mit weiteren Anmerkungen zu STEICO und Wolftank Adisa.

Chart: BayWa AG | Powered by GOYAX.de

 

MDAX | GEA Group gewinnt einen der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte
Scale | Dass CLIQ Digital seit den Halbjahreszahlen auf Rekordkurs ist – bekannt. Jetzt – Prognose erhöht.

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