APONTIS PHARMA schockt mit Prognose „Anpassung“

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APONTIS PHARMA

APONTIS PHARMA AG (ISIN: DE000A3CMGM5) mit enttäuschender „Botschaft“ gestern um 21:50 Uhr per ad-hoc. Bisher lieferte APONTIS regelmässig „Erfolge“ – neue Zulassungen für Singlepills mit entsprechenden Umsatzerwartungen, Forschungsgemeinschaften und positive Ausblicke.Gestern spät Abends die harte Landung in der Realität, nicht so extrem wie wenige Stunden zuvor bei Tubesolar, denen sogar die Zahlungsunfähigkeit droht, aber aus einem erwarteten Gewinn auf EBITDA-Basis wird ein erwarteter Verlust im laufenden Geschäftsjahr. Und warum? Zumindest einige Gründe scheinen kursorischer Art und keine dauerhafte Störung des Geschäftsmodells:

Die APONTIS PHARMA AG („APONTIS PHARMA“ oder die „Gesellschaft“, Ticker APPH / ISIN DE000A3CMGM5) passt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei einem beauftragten Hersteller, verzögertem Umsatzwachstum und Zulassungsverzögerungen an. Die Gesellschaft erwartet nun einen Umsatz von EUR 42,6 Mio. (bisher: EUR 51,7 Mio.) und ein EBITDA von EUR -3,2 Mio. (bisher: EUR 3,2 Mio.).(…)“ (ad-hoc APONTIS PHARMA, 2.05.2023, 21:50 Uhr)

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APONTIS PHARMA: Die Abweichungen bei erwartetem Umsatz und Ergebnis sind unter anderem auf Unsicherheiten in der Belieferung des Produkts Atorimib durch den beauftragten Hersteller zurückzuführen.

Und hier scheint man auf Entspannung zu hoffen: Der beauftragte Hersteller strebe eine nachhaltige Verbesserung der Liefersituation an. Somit könnte eine solche Bereitstellung der ursprünglich geplanten Liefermengen von Atorimib für APONTIS PHARMA wieder zu einer deutlichen Verbesserung von Umsatz und EBITDA führen. Dazu kommen Zulassungsverzögerungen und zu optimistische Erwartungen.

Darüber hinaus mache sich neben Verzögerungen von Markteinführungen im Vorjahr ein verzögertes Umsatzwachstum von neuen Single Pills bemerkbar. Und desweiteren habe sich die nationale Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einer Single Pill verschoben sowie deren nachfolgende Markteinführung innerhalb des Geschäftsjahres 2023. Nach den geltenden Zulassungsrichtlinien für dezentrale europäische Verfahren sollte das BfArM eigentlich innerhalb einer Frist von 30 Tagen die nationale Phase durchführen und die Zulassungsbescheide ausstellen. Dabei liege die europäische Zulassung für dieses Produkt bereits seit Frühjahr 2022 vor, was entsprechend so nicht vom Management der APONTIS zu erwarten gewesen wäre.

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Dass wäre wahrscheinlich zu früh, solange nicht klar erkennbar ist, ob die genannten Gründe für die klare Planverfehlung systemimmanent oder nur eine Häufung „unplanbarer Schwierigkeiten“ sind, die das Management in den Griff bekommen kann und wird. Nicht zu vergessen die klare und alte Börsenregel: „Greife nicht in das fallende Messer“. In den nächsten Tagen sollte man als interessierter Anleger die weitere Entwicklung klar im Blick haben…

Auf Dauer für APONTIS spricht: Derzeit sind in Deutschland zehn Single Pills von APONTIS PHARMA zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen auf dem Markt. Und die vor kurzem zugelassene neue Single Pill verstärkt als 14. angekündigte Markteinführung die Single Pill-Pipeline von APONTIS PHARMA. In den Jahren 2023 und 2024 sind damit insgesamt mindestens acht Markteinführungen von Single Pills geplant. Davon mindestens drei noch im laufenden Geschäftsjahr.


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