NIKOLA findet US-Partner, der bis zu 50 H2-Tankstellen unter dem NIKOLA-Brand HYLA finanziert und betreibt. H2-Lieferant NIKOLA.

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NIKOLA

NIKOLA Aktie kämpft mit niedrigen Kursen. Und wirkliche Entspannung kann man erst erwarten, wenn die Umsätze und somit Produktionszahlen ein Niveau erreichen, dass ein Break-even zumindest nah erscheint. Vor kurzem ein Allzeittief von 0,79 USD erreicht und jetzt mit 0,84 USD (Schluss Montag) nahe „dran“.

Seit den letzten Turbulenzen um das Ausscheiden von direkt 3 Boardmitgliedern Mitte April, hat sich die Aktie nicht wirklich erholen können. Die Unsicherheit des Kapitalmarktes über die Zukunft Nikola’s scheint sehr gross. Tiefer geht fast nicht mehr, oder? Klar. Geht bis auf 0,00 theoretisch. Zuletzt konnte man einen Schritt auf den kanadischen Markt setzen – Nachricht mit Perspektive – aber ohne kurzfristige Bilanzwirkung und somit wohl auch ohne Kurswirkung. Gegen die Zweifel des Marktes, dass NIKOLA jemals den Break-even erreicht und die Zweifel, dass man genug Geld über Kapitalerhöhungen „reinholen“ kann, um die Verlust- und Investitionsphase zu überstehen, könnte die heutige Nachricht helfen. Denn zu NIKOLA’s Konzept einer Transportleistung -as-a-service gehört natürlich auch eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur, deren Aufbau für eine US-weite Versorgung grössere Investitionen erforderlich macht.

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NIKOLA’s Pläne von 60 H2-Stationen bis 2026 in den USA werden realistischer –

…allein bis zu 50 Stationen davon will der neue Kooperationspartner VOLTERA auf eigene Rechnung bauen und betreiben. Unter der von NIKOLA vor kurzem gelaunchten Marke „HYLA“ werden laut verbindlicher Vereinbarung NIKOLA und Voltera, ein führender Anbieter kritischer Infrastrukturen, die für NIKOLA’s Brennstoffzellen LKW’s notwendige Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung aufbauen.

Durch diese strategische Partnerschaftsvereinbarung beabsichtigen Nikola und Voltera, in den nächsten fünf Jahren bis zu 50 HYLA-Stationen in ganz Nordamerika zu entwickeln. Diese Partnerschaft ist somit wesentlicher Garant für die zuvor angekündigten Pläne von Nikola, bis 2026 60 Stationen zu entwickeln. Durch diese Partnerschaft beabsichtigen Nikola und Voltera das – nach eigener Aussage – größte nordamerikanische offene Netzwerk kommerzieller Wasserstofftankstellen schaffen, die Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit Wasserstoff versorgen können. Ob das von Plug Power im Aufbau befindliche Produktionsnetzwerk für grünen Wasserstoff inklusive Verteil Stationen nicht „etwas grösser“ wird, sei einmal dahingestellt. Für NIKOLA liefert diese Vereinbarung auf jeden Fall ein weiteres Kaufargument für H2-LKW.

NIKOLA liefert Wasserstoff und Know-How. Macht den Investitionsbedarf für NIKOLA mehr als überschaubar.

Voltera wird die Wasserstofftankstellen strategisch lokalisieren, bauen, besitzen und betreiben, und Nikola wird den Wasserstoff liefern und technisches Know-how bereitstellen. Diese Partnerschaft ist Teil des milliardenschweren Investitionsprogramms, die Voltera in Anlagen zum Aufladen von Elektrofahrzeugen und zur Wasserstoffbetankung investieren will.

„Unsere Partnerschaft mit Voltera wird erhebliches Kapital und Fachwissen einbringen, um Nikolas Pläne zum Aufbau einer Betankungsinfrastruktur zur Unterstützung seiner Kunden zu unterstützen“, sagte Carey Mendes, Präsident von Nikola Energy. „Volteras Know-how beim Aufbau einer emissionsfreien Energieinfrastruktur wird ein Schlüsselfaktor für Nikolas erste auf den Markt kommende Elektro-Lkw mit Wasserstoff-Brennstoffzellen und die Betankungsinfrastruktur sein. Nikola und Voltera haben ein gemeinsames Engagement für den schnellen Aufbau von Infrastruktur, die der Schlüssel für den Übergang zu einer emissionsfreien Wirtschaft ist.“

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„Volteras Mission ist es, die Einführung emissionsfreier Fahrzeuge zu beschleunigen, indem die komplexe und kostspielige Natur der Entwicklung der erforderlichen Infrastruktur übernommen wird“, sagte Matt Horton, CEO von Voltera. „Durch die Partnerschaft mit Nikola erweitern wir unseren Fokus über das Laden von batterieelektrischen Fahrzeugen hinaus, um die Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung dramatisch zu verbessern und Hindernisse für Betreiber abzubauen, die Fahrzeuge in großem Maßstab kaufen, um eine Masseneinführung von Wasserstoff-Lkw zu ermöglichen.“

Nikola’s nächster wichtiger Termin wird der 9. Mai – Vorlage der Quartalszahlen und

– hoffentlich für die Aktienkursentwicklung  – kommen dann auch ein paar namhafte Personen als zukünftige Boardmember ins Spiel. Gute Namen könnten Vertrauen zurückbringen, das mittlerweile verbraucht scheint. Nikola „will report its first quarter ended March 31, 2023 financial results on Tuesday, May 9, 2023. On that day, Nikola’s management will hold a conference call and webcast at 10:30 a.m. ET (7:30 a.m. PT) to review and discuss the company’s business and outlook.“

Es war klar, dass NIKOLA noch frisches Kapital braucht um Produktionsanlauf und Investitionen in die Infrastruktur zu finanzieren.

Obwohl NIKOLA in den letzten Monaten kontinuierlich geliefert hat – Förderzusagen, Batterieproduktion, Aufträge, H2-Infrastrukturinvestitionen, Kooperationen mit Plug Power und Fortescue Futures – scheint einfach keine Phantasie bei den Anlegern mehr aufkommen zu können. Und so erinnerte das  Form 10-K von NIKOLA eingereicht bei der SEC unmissverständlich unter Punkt „Item 1A. Risk Factors – Risks Related to Our Business and Industry“ an den aktuellen Status von NIKOLA – EARLY STAGE: „We are an early stage company with a history of losses, expect to incur significant expenses and continuing losses for the foreseeable future, and there is substantial doubt that we will have sufficient funds to satisfy our obligations through the next 12 months from the date of this report.“ (NIKOLA, 10-K Filing SEC, 23.02.2023, Seite 22)

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Vorgaben für 2023 scheinen bei den Produktionszahlen für die Tre BEV sehr verhalten.

Während NIKOLA im Q4/2022 bereits 133 Tre BEV produzieren konnte, plant man für 2023 mit „nur“ 250 bis 350 Stück. Wachstum sieht man wohl eher bei den FCEV, die aber erst im Q3/23 in Serienfertigung gehen sollen. Geplant sind 125 bis 250 Stück FCEV für 2023, wofür die BEV-Produktion im Q2 heruntergefahren werden soll, um die Fertigungslinien auf die FCEV-Produktion einzustellen.

Nikola plant die Auslieferung von 30 bis 50 Tre BEVs im Q1/23, rund 10.5 bis 17.5 Mio USD generierend. Derzeit halten NIKOLA (127) und die angeschlossenen Händler (115) die meisten der produzierten Tre  BEV.  In 2022 produzierte NIKOLA insgesamt 258 Tre BEVs und lieferte davon 131 an Händler mit einem Erlös von  50.8 Mio USD aus (Im Q4 allein wurden 20 Tre und 21 Ladestationen zu einem Durchschnittspreis von 374 TUSD verkauft). Aber insgesamt lagen die reinen Verkaufskosten bei 155.6 Mio USD und es ergab einen Bruttoverlust aus Verkäufen von 104.8 Mio USD.

Was man in der ganzen Diskussion und allen Zweifeln nicht vergessen sollte. Ein Weltkonzern wie Daimler Truck, der seit Jahrzehnten in der Brennstoffzellenerprobung engagiert war und ist, wird erst in Jahren serienfertige Brennstoffzellen-LKW anbieten. Und NIKOLA sagt, dass man bereits im Q4/2023 mit der Auslieferung kommerzieller FCEV-LKW beginnen werde. Peinlich für Daimler Truck. Oder wird NIKOLA mit amerikanischer Unbekümmertheit mit der Expertise von Bosch’s Brennstoffzellenexperten und IVECO’s LKW-Expertise zu schnell ausliefern? Noch ist eine Überraschung durch den Newcomer durchaus möglich. Spannend. Solange es immer wieder gelingt, Anleger oder Investoren davon zu überzeugen, dass ein Break-even möglich ist. Nächste Nagelprobe am 9.Mai….
Denn die gemeldeten Umsatzzahlen für 2022 bedeuteten für den Kurs einen Rückschlag. Aber auf Dauer zählt 2023. Ob es gelingt die Auslieferungszahlen zu schaffen? Insbesondere die geplanten FCEV-Zahlen, die erst ab dem Q4/23 ausgeliefert werden sollen? Hierfür ist bereits die 100. Order bis Ende März erreicht worden. Also zumindest ein Hoffnungszeichen. Ob das irgendwann für signifikante Kursteigerungen reicht? Man wird sehen… Und nach der Kapitalerhöhung muss man jetzt auch noch mit dem Board-Exodus umgehen. Also leichter wird es nicht. Gerade für ein Early-Stage-Unternehmen, das auf Vertrauen der Anleger angewiesen ist. Heute macht die Meldung über die „kostenlose“ H2-Infrastruktur Hoffnung au fein vielleicht doch noch gutes Ende.

Chart: NIKOLA Corp. | Powered by GOYAX.de

 

 

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