YOC: 2023 kräftige Umsatzsteigerung – 2024 weiter so? Dank KI? Durch angestrebte Mit-„Technologieführerschaft“?

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YOC bestätigt vorläufige Zahlen für 2023 – eine kräftige Steigerung des Transaktionsvolumens, das mittlerweile vollständig über die unternehmenseigene Technologieplattform VIS.X® abgewickelt wird, passt zur allgemeinen Marktentwicklung. Alle Märkte, in denen der YOC-Konzern tätig ist, zeigten einen deutlichen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. So konnte das Ad Tech Unternehmen YOC AG (ISIN: DE 0005932735) in 2023 seinen Umsatz auf Konzernebene um rund 31% auf 30,6 Mio EUR (2022: 23,4 Mio EUR) steigern. Gleichzeitig konnte das EBITDA nach IFRS um rund 0,9 Mio EUR auf 4,4 Mio EUR (2022: 3,5 Mio EUR) erhöht werden. Das Konzernperiodenergebnis stieg auf 2,9 Mio EUR (2022: 2,3 Mio EUR) an. Dazu kommt ein hoch-skalierbares Geschäftsmodell, dass sowohl durch angestrebte Marktanteilsgewinne, als auch durch eine erwartete Erholung des Werbemarktes mittel- und langfristig durch die KI-Ausrichtung Wachstumschancen bietet. Profitable Wachstumschancen.

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Und 2024? Grenzen des Wachstums für Yoc?

Bisher kann die Yoc-Aktie durchaus gefallen. Als Smallcap immer mit einem gewissen Aufmerksamkeitsproblem des Kapitalmarktes gehandicapt, konnte man doch seit Jahresanfang mit einer Kurssteigerung von gut 10% einen gewissen Achtungserfolg erzielen. Ob das Thema KI bei Yoc auch von breiteren Anlegerkreisen als Chance gesehen werden wird, lässt sich nicht sagen. Auf jeden Fall ist das profitable Wachstum dieses Wachstumswertes stark. Grenzen des Wachstums scheinen erstmal fern.

Dirk-Hilmar Kraus, CEO der YOC AG: „Unsere Strategie, VIS.X® als die technologische Handelsplattform für hochwirksame Werbeformate im Markt für digitale Werbung zu positionieren, basiert auf Wachstum in unseren Bestandsmärkten, die Einführung der VIS.X® Plattform in neuen Märkten und die Entwicklung und Bereitstellung neuer Handelstechnologien, Werbeprodukten sowie digitaler Inventarquellen. Die Leistungsfähigkeit künstlicher Intelligenz in unserer Branche birgt ein hohes Potential – wir werden die begonnene Differenzierung mit unserer VIS.X® AI von anderen Technologieplattformen weiter vorantreiben, um zu den führenden Technologie-unternehmen unserer Industrie zu zählen.“

Was 2023 wichtig für Yoc war?

Durch die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten sowie die kontinuierliche Erweiterung der Plattformfunktionalitäten erreichte man ein starkes Wachstum, das für 80% der gesamten Umsatzsteigerung verantwortlich gewesen sein soll. Dazu kam der Markteintritt in den nordeuropäischen Raum durch den Erwerb der Nostemedia Oy mit Sitz in Helsinki. Die Erstkonsolidierung der zwischenzeitlich umfirmierten YOC Finland Oy trug mit rund 20% zum Gesamtwachstum bei – Zielmarkterweiterung für die bestehenden Lösungen. Nennt sich Geschäftsskalierung – verteilt die im wesentlichen fixen Kosten der technologischen Lösungen für den Werbemarkt auf mehr Umsatz, steigert also die Marge.

Dann gab es auch noch – überlebenswichtig für einen wachstumsstarken „Kleinen“ – Fortentwicklung des USP: Integration der VIS.X® Artificial Intelligence (VIS.X® AI), ein nach Meinung des Yoc-Managements innovativen Modul der Technologieplattform VIS.X®, welches umfangreiche Algorithmen und Machine-Learning Modelle zusammenfasse. Auf Basis der eigenentwickelten künstlichen Intelligenz sollen so Werbekunden von signifikant gesteigerten Leistungs-kennzahlen ihrer Deals und Kampagnen profitieren. Dazu die Einführung der YOC Universal Video Solution auf Basis der VIS.X® AI. Mit der YOC Universal Video Solution sollen Videoformate automatisch in verschiedene High-Impact Werbeformate umgewandelt werden, um eine maximale Sichtbarbarkeit und Aufmerksamkeit zu erzielen.

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Ansatz des Yoc Managements zusammengefasst: „Standardisierung sowie Automatisierung von Geschäftsprozessen führen zu Effizienzsteigerungen und ermöglichen die weitere Expansion der Geschäftsaktivitäten.“ Wachstum stimmt, KI-basiertes Geschäftskonzept und dazu eine MarketCap von gut 57 Mio EUR – seit Jahresbeginn ein schönes Plus von über 10%. Könnte auf der derzeitigen KI-Welle durchaus Chancen haben. Dabei ist ein KGV von gut 30 für einen Growth-Wert akzeptabel. Natürlich im Hinterkopf die Risiken eines derart „kleinen“ Wertes zuzüglich die entsprechenden Risiken aufgrund des frühen Stadiums der Unternehmensentwicklung.

 

 

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