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Die französische Politikerin Christine Lagarde hat sich bei einem Gastbeitrag des Internationalen Währungsfonds über die Blockchain Technologie geäußert.

Lagarde findet dafür durchaus lobende Worte. Die Technologie könne dabei helfen, verdächtige Transaktionen nahezu in Echtzeit zu erkennen. Ihre scharfe Rhetorik lässt aber erahnen, dass sich der Internationale Währungsfonds (IWF) umfassend in die Krypto-Industrie einmischen will.

Mithilfe der Blockchain könne man „Feuer mit Feuer“ bekämpfen, schrieb Lagarde beim Blog des International Monetary Fund, IMF. Die Innovation, die das Krypto-Ökosystem antreibt, könnte auch dabei helfen, diesen Markt zu regulieren. Lagarde findet, im unregulierten Zustand führen Kryptowährungen zu finanzieller Instabilität und erleichtern die Finanzierung von Terrorismus und die Durchführung von Geldwäsche. Auch die Stabilität der Finanzmärkte sei dadurch in Gefahr.

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Der rapide Zuwachs der Digitalwährungen in Kombination mit ihren stark schwankenden Kursen und den „krankhaften“ Verbindungen zur herkömmlichen Finanzwelt könnten neue Schwachpunkte schaffen. Gemeint sind wahrscheinlich die Bitcoin-Futures, die in den USA erstmals im Dezember des Vorjahres ausgegeben wurden. Als ein Negativbeispiel für den Einsatz von Kryptowährungen nennt sie den Untergrund-Marktplatz AlphaBay. Bis zur Razzia im Sommer letzten Jahres war dies im Darknet eines der aktivsten Handelsplätze für illegale Dienstleistungen und Waren.

Lagarde betrachtet Blockchain als aufregenden Fortschritt

Grundsätzlich findet sie aber viele lobende Worte für die Blockchain im Allgemeinen und den Bitcoin im Besonderen. Die Technik dahinter sei ein „aufregender Fortschritt“, der bei der Verbesserung vieler Bereiche auch außerhalb der Finanzwelt helfen könne. Vor allem für Menschen mit einem geringen Einkommen oder ohne Bankkonten, könne die Blockchain sehr hilfreich sein. Sie könne in Ländern der Dritten Welt dafür sorgen, dass preisgünstige Geldtransfers durchgeführt werden.


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