Scale | Media and Games Invest liefert in 2020 ab und macht Appetit auf mehr…

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Die Media and Games Invest PLC (ISIN: MT0000580101) lieferte dieses Jahr bereits einges: Übernhame eines US-Spieleentwicklers/Anbieters für bis zu 210 Mio USD in Cash, neuen langfristig engagierten Aktionär im Rahmen  einer Privatplatzierung, Umzug nach Luxemburg und die Ergebnisse für 2020bestätigen die Dynamik der Unternehmensentwicklung.  Und so wurden die zuletzt im November 2020 angehobenen Finanzziele von 125-135 Mio. EUR Umsatz und 23-26 Mio. EUR berichtigte EBITDA für das Geschäftsjahr 2020 übertroffen. Der vorläufige Umsatz beläuft sich auf 140,2 Mio. EUR und das vorläufige berichtigte  EBITDA auf 29,1 Mio. EUR. Unterstützt durch ein starkes Q4 2020 lag MGI mit 5,2 Mio. EUR beim Umsatz und 3,1 Mio. EUR beim berichtigten  EBITDA in Q4 deutlich über dem oberen Ende der bereits angehobenen Prognosen.

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Im Vergleich zum Gesamtjahr 2019 stieg damit der Umsatz um 67 Prozent und das adj. EBITDA um 61 Prozent.

Auf Basis vorläufiger Zahlen wuchs der Umsatz in Q4 2020 um 73 Prozent auf 48,7 Mio. EUR (Q4 2019: 28,2 Mio EUR) und das bereinigte EBITDA um 74 Prozent auf 10,1 Mio. EUR (Q4 2019: 5,8 Mio EUR). Das Umsatz- und EBITDA-Wachstum basiert auch auf einem kontinuierlich zunehmenden organischen Wachstum im Medien- und Online Games Bereich, das durch Übernahmen unterstützt wurde.

Für das Geschäftsjahr per 31. Dezember 2020 beliefen sich der Umsatz und das Adjusted EBITDA auf 140,2 Mio EUR bzw. 29,1 Mio EUR. Und der erst dieses Jahr durchgeführte Erwerb der KingsIsle hätte für 2020 das bereinigte Pro-forma-EBITDA sogar auf 46,0 Mio.EUR erhöht.

Und die Entwicklung spiegelt sich auch in unseren Interviews mit dem CEO desUnternehmens wider: Bereits  in unserem Interview im Juli letzten Jahre vom CEO Remco Westermann allgemein angekündigt und in einen strategischen Zusammenhang gebracht: Die Expansionsstrategie des Unternehmens – DAS KOMPLETTE INTERVIEW VOM JUNI 2020 HIER.

Und dann vor kurzem – im Februar – eine Fortsetzung “Wollen mit hohem Tempo profitabel wachsen”- 40 % jährlich wie die letzten Jahre?” – vollständiges Interview mit Remco Westermann.

ZUKAUF vom 17.01.2021 könnte Spass machen: Spieleentwickler und Anbieter von “Wizard101″ und ” Pirate101″ soll 68 % EBITDA-Marge auf 25 Mio USD Umsatz bringen

Und damit ist der Zukauf hochprofitabel mit berechenbaren Umsätzen: KingsIsle mit Sitz in Austin, Texas, ist ein führender Spieleentwickler und Herausgeber der Online-PC-Spiele Wizard101 und Pirate101, die über eine sehr treue Community verfügen.Hiermit wird der Media and Games Invest – Konzern auf eine neue Ebene gehoben. Macht die Geschichte noch interessanter.

Und der Gewinn von Media Games bekommt einen Turbo. Während  Media and Games Invest auf eine Marge von 21 % kommt, erreichte der Zukauf in den ersten neun Monaten 2020 schon 66 %. Ergäbe für den Gesamtkonzern – pro forma – 28 % Marge. Während  der Umsatz um moderate 18 Mio EUR auf 109 Mio EUR für die ersten neun Monate steigen würde, erhöht sich das EBITDA von 19 Mio EUR um 12 Mio EUR auf 31 Mio EUR.

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Erwartung für 2021 beim Zukauf

Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2021 für KingsIsle umfasst erwartete Umsatzerlöse in Höhe von 25 Mio. Euro und ein erwartetes bereinigtes EBITDA von 17 Mio. Euro. Die daraus resultierende EBITDA-Marge von 68 Prozent wird voraussichtlich durch die Kombination der Größe der Spiele mit der effizienten Kostenstruktur von MGI erreicht.

Ablaufplan der Transaktion
Kaufpreis fällig zum Closing
  • USD 63 Mio. werden bei Abschluss der Transaktion gezahlt

Gesplittete Rest-Kaufpreiszahlung

  • USD 25,2 Mio. werden in bar am oder vor dem 30. Juni 2021 gezahlt,
  • USD 12,6 Mio. werden am oder vor dem 31. Dezember 2021 in bar gezahlt und
  • USD 25,2 Mio. werden am oder vor dem 30. Juni 2022 in bar gezahlt

Earn-Out-Zahlungen

  • USD 10 Mio., wenn der Bruttoumsatz für das Gesamtjahr 2021 zwischen USD 30 Mio. und USD 35 Mio. liegt, in bar zahlbar bis zum 31. März 2022.
  • USD 32 Mio., wenn der Bruttoumsatz für das Gesamtjahr 2021 mehr als 35 Mio. USD beträgt, zahlbar in bar bis zum 30. Juni 2022.
  • USD 42 Mio., wenn der Bruttoumsatz für das Gesamtjahr 2021 mehr als USD 55 Mio. beträgt, zahlbar in bar bis zum 31. Dezember 2022.

Dazu kommt die Sitzverlegung nach Luxemburg

Media and Games Invest mit Sitz auf Malta ist im Gaming Bereich – nicht Glücksspielbereich – unterwegs. Und schaut man sich die Kursentwicklung der Aktie in den letzten Monaten an, scheint irgendwie der Knoten geplatzt zu sein. Kräftige Kurssteigerungen. Und die sollen jetzt durch eine “Attraktivitätsoffensive” für den Kapitalmarkt wohl verstetigt oder unterlegt werden.

Jedenfalls wird die jetzt angekündigte Sitzverlegung von Malta nach Luxemburg mit den Wünschen des Kapitalmarktes und bestehenden Anlagerestriktionen für in Malta domizilierte Gesellschaften für einige institutionelle Investoren begründet. Und der Ruf Maltas ist auch nicht der Beste durch die Vielzahl der Wett- und Glücksspielfirmen, die sich am Standort angesiedelt haben.

“Unsere Erfahrungen mit Malta sind positiv und wir haben viele Governance-Veränderungen in Malta gesehen, aber viele Investoren haben immer noch ein Problem mit Malta. Wir sind sogar auf potenzielle Investoren gestoßen, die uns sagten, dass sie nicht in MGI investieren können, da ihre Statuten keine Investitionen in maltesische Unternehmen zulassen. Da wir ein globales Unternehmen sind und auch international weiter wachsen wollen, sind wir nicht an Malta gebunden und können unseren Standort verlagern. Wir haben uns für Luxemburg entschieden, da es ein sehr international akzeptiertes Land ist, einen ausgezeichneten Ruf auf dem Kapitalmarkt genießt und uns gleichzeitig ermöglicht, die meisten unserer rechtlichen Strukturen und der Corporate Governance beizubehalten”, so seinerzeit Remco Westermann, CEO.

Von der PLC zur SE

“Das Board of Directors ist überzeugt, dass eine Sitzverlegung nach Luxemburg der logische nächste Schritt ist, um die weitere Reputation und das Wachstum von MGI zu stärken, und hat beschlossen, alle notwendigen Schritte für die Verlegung einzuleiten. Aufgrund der hohen Komplexität einer Sitzverlegung bei einer börsennotierten Gesellschaft strebt der Verwaltungsrat eine Verlegung zum 1. Januar 2022 an.”  Reputationsstärkung durch einen neuen Sitz? Könnte möglich sein, da ;Malta eher einen laxen Ruf bezüglich Aufsicht über Unternehmen der gamingbranche hat. Insbesondere Glücksspielfirmen siedeln sich gerne an diesem Standort an. Und mit denen will man offensichtlich – nicht mehr – in einen Topf geworfen werden.

Attraktivitätssteigerung, neue Investorengruppen

Die endgültige Entscheidung über die Sitzverlegung wird von den Aktionären in einer Aktionärsversammlung getroffen. Die Verlegung erfolge auf Grund der Anfrage zahlreicher Investoren und auch potentieller Investoren. Diese hätten ein Problem mit Malta, dem derzeitigen Firmensitz der Gesellschaft. Und das Board of Directors geht davon aus, dass die Verlegung des Firmensitzes die MGI für breitere Investorengruppen öffnen wird. Genau die, die derzeit nicht in maltesische Unternehmen investieren dürfen. Und die sitzverlegung soll auch dem Ruf der MGI im Allgemeinen zugute kommen. In einem ersten Schritt hat das Board of Directors beschlossen, den Aktionären in einer kurzfristig einzuberufenden Aktionärsversammlung vorzuschlagen, die derzeitige Rechtsform einer Public Limited Liability Company (“plc”) in die einer Societas Europaea (“SE”) zu ändern.

 

Media and Games Invest plc. ist überhaupt?

“Die Media and Games Invest plc, MGI, ist in den Bereichen digitale Medien und Games tätig, beides substantielle Märkte mit jeweils über 10 % jährlichem Wachstum und hohem Synergiepotential. MGI wächst sogar noch schneller als der Markt und verzeichnete in den vergangenen 5 Jahren durchschnittlich ein Jährliches Umsatzwachstum von 43 % sowie ein Ebitda Wachstum von 54 %. Wir erwarten auch in den kommenden Jahren ein jährliches Umsatzwachstum von über 30 %. Dieses starke Wachstum basiert auf der Kombination von organischem Wachstum und Übernahmen. In den vergangenen Jahren hat MGI über 30 Unternehmen oder Assets von Gesellschaften übernommen. Dabei profitiert MGI von einer Konsolidierung im Markt und den fehlenden Perspektiven kleiner Gesellschaften. Hierdurch können die Gesellschaften günstig erworben werden und durch eine zügige Integration in die MGI-Gruppe werden bereits nach kurzer Zeit Synergien gehoben und die Effizienz deutlich gesteigert.” 

so der CEO der MGI Remco Westermann in unserem Interview mit ihm vor einiger Zeit – DAS KOMPLETTE INTERVIEW VOM JUNI 2020 HIER.


Chart: Media and Games Invest PLC | Powered by GOYAX.de

 

SDAX | DIC Asset mit zwei Vermietungen – Kärrnerarbeit, die letztendlich über den Erfolg entscheidet
Prime Standard | Leifheit: ​​​​​​​Deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum

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