Rheinmetall Hensoldt. Kurs-Schub? Defense-Aktien heute mit Zahlen. Aufträge sprudeln. Beide erfolgreich auf Prognosekurs.

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.Rheinmetall Hensoldt - Rüstungs-Aktien stehen vor der Ernte.
Rheinmetall Hensoldt – zwei Aktien aus einer Branche, die wieder hoffähig geworden ist durch den Krieg in der Ukraine. Beide Aktien hatten in den letzten Wochen Allzeithochs erreicht, die „vor der Ukraine“ nicht denkbar schienen. Selbst jetzt noch sieht dieKurs- Bilanz in 2022 sehr gut aus. Und heute leifern beide ab –

Quartalszahlen, die mindestens die Erwartungen treffen. Beide scheinen auf einem langfrisitgen Wachstumspfad eingeschwenkt, der auf Dauer eine neue Ebene für „Verteidigungsausgaben“ in den westlichen Staatshaushalten erreicht hat. Und so können die Aktionäre, die seit längerer Zeit bei den beiden Werten (Rheinmetall Hensoldt) investiert waren, eigentlich zufrieden sein. Insbesondere scheint die „Ukraine-Krise“ mittel- und langfristig die Chancen der Defense-Werte wesentlich verbessert zu haben. Die aktuell diskutierten und entschiedenen „Budgetaufstockungen“ sind auf Jahre, sogar Jahrzehnte angelegt. Und das Hauptproblem scheint derzeit eher die kurzfristige Erhöhung der Kapazitäten zu sein. Und so sehen auch die Quartalsergebnisse aus:

Rheinmetall Hensoldt – Q3 bestätigt Prognose, profitables Umsatzwachstum, leicht durch Automotive gebremst, aber „im Plan“.

Und das sieht heute Morgen auch JP Morgan so, deren Analyst David Perry nach den Zahlen sein OVERWEIGHT mit Kursziel 240,00 EUR bestätigt Eventuelle Kursschwächen sollten zu einem Einstieg genutzt werden. Und jetzt zu den Zahlen, die seine Erwartungen getroffen haben:

Der Konzernumsatz stieg in den ersten drei Quartalen 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 249 Mio EUR oder 6,5% auf 4.089 Mio EUR (Vorjahr: 3.841 Mio). Und das operative Ergebnis konnte mithalten . Trotz allgemein gestiegener Kosten stieg es um 9% auf 323 Mio EUR Diese Verbesserung stützt sich auf das Umsatzwachstum in der margenstarken Division Weapon and Ammunition sowie die Margenverbesserung in der Division Vehicle Systems. Zusätzlich wirkte sich das strikte Kostenmanagement positiv aus. Das Ergebnis im Bereich der sonstigen Gesellschaften war durch die Kosten der IT-Transformation belastet. Die operative Ergebnismarge stieg auf 7,9% (Vorjahr: 7,7%).

Plug Power Aktie in rot – bei Umsatz und Verlust die Erwartungen verfehlt, aber gute Gründe geliefert, Prognose 2022 bestätigt, LIDL hinzugefügt,.. ERSTER BLICK AUF ZAHLEN UND PROGNOSEN.
paragon Aktionäre ACHTUNG – irritierende CN – 50% – Hauptaktionär und CEO Frers verliere die Kontrolle über sein Aktienpaket, das verwertet werde…
PNE Aktie handelt nahe Rekordhoch. Liegt weniger an den guten Quartalsergebnissen, sondern eher an einer erwarteten Übernahmeofferte.

EPS aus fortgeführten Aktivitäten verringerte sich in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2022 aufgrund von Sondereffekten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 4,16 EUR auf 3,93 EUR -bereinigt um diese Sondereffekte ergab sich zum 30. September 2022 ein Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten von 4,26 EUR (Vorjahr: 4,00 EUR).

Zufriedener Vorstand Defense plus E-Mobility/Wasserstoff bei den Automotives bringen Zukunft an den Rhein

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, zur Unternehmensentwicklung: „Auch nach neun Monaten liegen wir weiter auf Kurs zur Realisierung unserer Jahresprognosen. Wir zeigen in allen unseren Divisionen Wachstum und steigern im Gesamtkonzern die Profitabilität. Das operative Ergebnis erreicht nach drei Quartalen einen neuen Rekordwert.

Und wir erwarten auch in diesem Jahr wieder ein besonders starkes Schlussquartal – vor allem im militärischen Geschäft. Dort profitieren wir jetzt und in den kommenden Monaten von den umfangreichen Auftragsvergaben aus den gestiegenen Verteidigungsbudgets. Mit unseren zivilen Produkten verbuchen wir in wachsendem Umfang Aufträge mit Komponenten und Systemen zur Elektrifizierung des Antriebs. Das zeigt, wir sind auf einem guten Weg, die Transformation der Industrie hin zur kompletten E-Mobilität zu bewältigen.“

Und die aktuell bestätigte Prognose mit einem organisches Umsatzwachstum von rund 15% und einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von über 11%, zeigt wie stark das Q4 werden soll/muss, um den Optimismus des CEO zu bestätigen HIER GEHTS WEITER MIT SEGMENTBERICHTSERSTATTUNG, LETZTE NEWS AUS DÜSSELDORF UND EINE INNOVATION BEI DER LADETECHNIK; DIE POSITIV ÜBERRASCHEN KÖNNTE BEI RHEINMETALL
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Ausblick für Rheinmetall scheint „voller Geigen“

Und bis diese neuen Defense-Aufträge sich materialisieren, sammeln die beiden Konzerne „die Ernte“ von Ausschreibungen ein, die bereits vor dem Krieg Russlands in der Ukraine betrieben wurden. Einzig bei Munitionsaufträgen scheint bereits im Q2 eine kräftige Belebung stattgefunden zu haben. Der Technologiekonzern Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) kann „liefern“ und rechnet sich durchaus Chancen aus, die sowieso schon gut gefüllten Auftragsbücher der Defensesparte weiter zu füllen. Sowohl im Rahmen des 100 Mrd EUR Sondervermögens der Bundesregierung, als auch aus den auf 2 % des BIP erhöhten jährlichen Verteidigungsbudgets diverser Nato-/EU-Staaten. Bereits in 2021 gelang es dem Defense/Automotive (ca. 2/1)-Konzern ein sehr gesundes Ergebnis zu erzielen mit den Highlights 2021: Umsatz plus 4,7% auf 5,658 Mrd EUR – op. EBIT plus 33% auf 594 Mio EUR – Marge auf 10,5 % (Vorjahr: 8,3 %).

Die Zeit der Euphorie scheint bei der Rheinmetall Aktie erstmal vorbei zu sein. Aber dennoch ist der Düsseldorfer Konzern durch die Entwicklungen der letzten Monate wesentlich gestärkt und kann auf viele Jahre mit sicheren, steigenden Umsätzen im hochmargigen Defense-Segment rechnen. Dazu die „gesellschaftliche Aufwertung“ der Defense-Branche im Rahmen der Taxonomie-Diskussion, die ohne „Ukraine“ schlecht für die Branche hätte ausgehen können. Und beachtenswert auch die zahlreichen Automotive-Aufträge aus dem erklärten Zukunftsfeldern „Wasserstoff“-Brennstoffzellen und E-Mobility. Hier scheinen die Rheinmetaller einiges vorzuweisen zu haben. Mittelfristig durchaus mit Perspektive. Und die Ergebnisse der ersten neun Monate könnten am 10.11.2022 „eine Richtung vorgeben“.
Rheinmetall Hensoldt – Aktien charttechnisch stark

Rheinmetall Hensoldt Chartbild.
Chart: Rheinmetall AG | Powered by GOYAX.de

Rheinmetall Hensoldt – So viele Aufträge, dass man die Kapazitätsinvestitionen nachvollziehen kann. In den ersten neun Monaten wächst der Umsatz knapp 30 % – EBITDA plus 14,3 %

Seit KKR sein Aktienpaket an der HENSOLDT AG (ISIN: DE000HAG0005) abgegeben hat, sollten zumindest von dieser Seite keine Störungen für die Kursentwicklung mehr auftreten. Hensoldt hat zwei Aktionäre a 25,1 % – Leonardo und der Bund – die sich langfristig commitet haben. Und nachdem für 2021 Umsatzsteigerungen von 22%, und einen nachhaltiger Turnaround mit einem Gewinn von 63 Mio EUR erreicht werden konnte, setzte sich die Hensoldt-„Story“ in 2022 fort – mit dem „Beschleuniger“ Ukraine Krieg. Wobei bereits vorher die Auftragsbücher förmlich überquollen. ABER DIE WAHRNEHMUNG DER HENSOLDT AG ÄNDERTE SICH – DIE AKTIE FAND UNGEWOHNTE AUFMERKSAMKEIT – UND AUCH KÄUFER, DIE ZUVOR NICHT ÜBE RDEFNESE AKTIEN NACHGEDACHT HATTEN.

Und heute bestätigen die Quartalszahlen die hohen Erwartungen – und glaubt man dem Vorstand kommt das Beste erst noch

Zumindest rechnet man sich neben den sowieso schon vollen Auftragsbücjern grosse Chancen aus, vom 100 Mrd EUR Sondervernögen zusätzliche Aufträge zu erhalten. Spannend. Aber zuerst einmal zu den Quartalsergebnissen:

Die Umsatzerlöse von HENSOLDT kletterten um 29,5% auf 1,1 Mrd EUR (Vorjahr: 850 Mio EUR). Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf 126 Mio EUR (Vorjahr: 110 Mio). Die fortgesetzt hohe Kundennachfrage für die Produkte und Lösungen des Sensor-Spezialisten zeigt sich am starken Auftragseingang in Höhe von 1,377 Mrd EUR. Im Vorjahr belief sich der Auftragseingang aufgrund des Meilensteinauftrags zur Lieferung des signalerfassenden und luftgestützten Aufklärungssystems PEGASUS mit einem Volumen von rund 1,25 Mrd EUR auf 2,821 Mrd EUR. Im aktuellen Geschäftsjahr beträgt der Auftragsbestand somit 5,372 Mrd EUR (Vorjahr: 5,092 Mrd EUR).

Rheinmetall mit für JP Morgan jedenfalls überzeugenden Quartalsergebnissen

init innovation konnte im Q3 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren, was die Prognose erreichbar machte. Heute dann 40 Mio Auftrag. TOP.
Amazon, Google und Co: Die goldene Generation geht. Gastbeitrag.
Heidelberger Druck Aktie springt an. Sehr gute Quartalszahlen geben Initialzündung für eine Kurserholung oder wieder nur Strohfeuer?
Bereits erteilte Aufträge lasten Hensoldt auf Jahre aus – Kapazitäten sind der begrenzende Faktor. Aber daran wird gearbeitet

Thomas Müller, CEO der HENSOLDT AG sagt: „Unsere neuen Aufträge für den Eurofighter und die Fregatte 126 bestätigen uns, dass wir die richtigen Prioritäten in unserem Geschäft setzen. Mit unserem Multifunktionsradar TRML-4D haben wir die Lieferung des Luftabwehrsystems IRIS-T SLM an die Ukraine unterstützt und befähigen so gemeinsam mit Diehl Defence und Airbus die Verteidigung ukrainischer Städte mit modernster Technologie.. (…)“

Christian Ladurner, CFO der HENSOLDT AG, sagt: „In den ersten drei Quartalen haben wir unseren Kurs erfolgreich fortgeführt und freuen uns über eine Umsatzsteigerung von fast 30%. Wir liegen damit sehr gut im Rennen, unsere Ziele für das Geschäftsjahr zu erreichen und HENSOLDT noch stärker zu machen. Angesichts der aktuellen Inflationsdynamik haben wir bei HENSOLDT mehr denn je die Kostenseite im Blick, um unsere hohe Ertragskraft langfristig abzusichern und die wirtschaftliche Basis für Innovation zu legen. Erfreulicherweise konnten wir in den vergangenen Monaten unseren Verschuldungsgrad im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weiter reduzieren. Außerdem konnten wir unsere 2020 vollständig in Anspruch genommene revolvierende Kreditfazilität im Oktober 2022 um weitere 100 Millionen EUR zurückführen.“.

Prognose steht – Basiseffekt wird zu geringerem Auftragseingang in 2022 gegenübe r2021 führen – Sondervermögen bisher ohne Einfluss auf Orderbuch – soll sich ändern

Mit der erfolgreichen Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen bestätigt Hensoldt für alle Kennzahlen die Prognose des Unternehmens für das Gesamtjahr. Insgesamt prognostiziert das Management ein Book-to-Bill-Verhältnis von zwischen 1,1 und 1,2. Konkrete Zahlen zur Prognose gab es zuletzt bei Vorlage der Halbjahreszahlen: Es wurde ein Umsatzwachstum von 15% auf 1,7 Mrd EUR erwartet sowie ein bereinigtes EBITDA von 285 Mio bis 300 Mio EUR. Der Nettoverschuldungsgrad soll wie geplant auf 1,4x weiter gesenkt werden. Hensoldt geht von einer Dividende von 20% des bereinigten Nettogewinns aus.

Die von der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland, dem Hauptkunden der Hensoldt AG, ausgerufene Zeitenwende in der Sicherheitspolitik und das damit einhergehende Sondervermögen in Höhe von 100 Mrd EUR berge für Hensoldt umfangreiche Chancen. Die mittel- und langfristigen Folgen daraus seien  noch nicht verlässlich abschätzbar und würden von der Hemsoldt -Gruppe fortlaufend analysiert. In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 ergaben sich NOCH keine wesentlichen Effekte auf das Projektgeschäft von HENSOLDT. HIER ZU DEN ZULETZT GESTARTETEN ERWEITERUNGSINVESTITIONEN UND EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE LETZTEN NEWS VON HENSOLDT – GEBEN EIN BILD DER ENTWICKLUNG:

Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie wohl kein Schnäppchen bei einem KGV von rund 31,62. Aber durchaus einen  zweiten Blick wert. Bei einer über mehrere Jahre vollausgelasteten Kapazität und einem Orderbuch das mittlerweile dreimal den für 2022 erwarteten Umsatz ausmacht.  Dazu kommt Phantasie aus dem erklärten Willen „eine führende Rolle“ bei der Konsolidierung der europäischen Defense-Industrie zu spielen. Was bei dem aktuellen Kursniveau durchaus interessanter ist, als noch Mitte März – vor dem Kurssprung. Und ob Leonardo irgendwann seine Sperrminorität weiter ausbauen will, scheint erstmal zwar kein Thema. Aber…

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Rheinmetall Hensoldt – Aktien charttechnisch stark

Rheinmetall Hensoldt Chartbild.

Chart: Hensoldt AG |Powered by GOYAX.de

Rheinmetall Hensoldt – Beide haben derzeit volle Auftragsbücher – Hensoldt als reiner Defensewert natürlich noch mehr durch die neue „Wahrnehmung“ der Rüstungsindustrie vom langfirsitgen Trend beeinflusst als der Rheinmetall Konzern, der zu ca. 1/3 Umsatzanteil auch vom Automotive-Sektor abhängt. Wobei Rheinmetall in diesem Bereich durch die langfristige Wasserstoff- respektive Brennstoffzellenstrategie in einem weiteren zukünftigen Wachstumsfeld engagiert ist. Beide Aktien – Rheinmetall Hensoldt – scheinen sich auf neuen, höheren Nach-Ukraine-Kurssockel festgesetzt zu haben – mit anfänglich starken Aussclägen nach oben ist mittlerweile ein Trendkanal bei Rheinmetall oberhalb von 150,00 EUR und bei Hensoldt oberhalb von 20,00 EUR in Ausbildung begriffen. Jetzt fehlen starke Impulse, um wieder die Anfangshochs bei Ausbruch des Ukraine-Kriegs zu erreichen. Potentielle Grossaufträge, Teilhabe am 100 Mrd EUR Sondervermögen oder andere Rüstungsgrossprojekte.

 

 

 

 

 

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