Nordex sammelt weiter Großaufträge ein: N175-Turbinen werden zum Wachstumsmotor

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Nordex Group setzt ihren positiven Auftragstrend im deutschen Heimatmarkt fort. Mit neuen Bestellungen über insgesamt 82 MW aus Nordrhein-Westfalen stärkt der Windturbinenhersteller seine Position im boomenden Onshore-Windmarkt weiter.

Besonders interessant für Anleger: Die neuen Projekte zeigen, dass sich moderne Hochleistungsanlagen der neuesten Generation zunehmend als Standard im europäischen Ausbau der Windenergie etablieren.

Nordrhein-Westfalen wird immer wichtiger für den Windkraftausbau

Auftraggeber ist die Westfälisch‑Niedersächsische Energie GmbH & Co. KG, die ihre langjährige Zusammenarbeit mit Nordex weiter ausbaut.

Geliefert werden zwölf Turbinen des Typs N175/6.X mit einer Gesamtleistung von 82 MW. Die Anlagen entstehen in drei Projekten im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen:

  • Dringenberg
  • Gehrden Ost
  • Gehrden Fölsen

Zusätzlich umfasst der Auftrag Premium-Serviceverträge über 20 Jahre – ein zunehmend wichtiger Faktor für die langfristige Profitabilität von Windanlagenherstellern.

Denn gerade Serviceerlöse sorgen häufig für stabilere Margen und wiederkehrende Einnahmen.

Die neue N175-Plattform entwickelt sich zum Schlüsselprodukt

Besonders bemerkenswert ist die eingesetzte Technologie.

Die N175/6.X-Plattform zählt zu den modernsten Turbinenmodellen von Nordex und wurde speziell für hohe Energieerträge bei gleichzeitig optimierter Flächennutzung entwickelt.

Mit Nabenhöhen von bis zu 199 Metern erschließt Nordex zunehmend Standorte, die bislang wirtschaftlich schwieriger nutzbar waren.

Für Investoren ist das strategisch wichtig:

Je leistungsfähiger die Turbinen werden, desto attraktiver werden Windprojekte auch in Regionen mit komplexeren Windbedingungen.

Genau darin liegt aktuell einer der wichtigsten Wachstumstreiber der europäischen Windindustrie.

Servicegeschäft gewinnt massiv an Bedeutung

Oft unterschätzt wird dabei das Servicegeschäft.

Die jetzt vereinbarten 20-jährigen Premium-Serviceverträge könnten langfristig fast genauso wichtig sein wie der eigentliche Turbinenverkauf.

Denn viele Windanlagenhersteller kämpfen traditionell mit:

  • niedrigen Projektmargen
  • hohen Materialkosten
  • volatilen Auftragseingängen

Das margenstärkere Servicegeschäft wird deshalb zunehmend zum Stabilitätsanker der Branche.

Auch Nordex baut diesen Bereich seit Jahren konsequent aus.

Deutschlands Windmarkt nimmt wieder Fahrt auf

Die neuen Aufträge passen in einen größeren Trend.

Nach Jahren schleppender Genehmigungen beschleunigt sich der Ausbau der Windenergie in Deutschland inzwischen deutlich. Vor allem Nordrhein-Westfalen entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Wachstumsmarkt.

Treiber sind unter anderem:

  • politische Ausbauziele
  • steigender Strombedarf
  • Energiewende
  • Dekarbonisierung der Industrie
  • höhere Anforderungen an Energiesicherheit

Davon profitieren Hersteller wie Nordex zunehmend.

Anleger schauen jetzt auf die Profitabilität

Die entscheidende Frage für Investoren bleibt allerdings nicht der Auftragseingang allein, sondern die nachhaltige Profitabilität.

Die Windbranche litt in den vergangenen Jahren massiv unter:

  • gestiegenen Rohstoffkosten
  • Lieferkettenproblemen
  • Preisdruck
  • schwachen Margen

Deshalb wird am Markt genau beobachtet, ob Nordex die starke Nachfrage künftig auch in stabile Gewinne umwandeln kann.

Die zunehmende Zahl langfristiger Serviceverträge und die Fokussierung auf moderne Hochleistungsturbinen könnten dabei helfen.

Energiewende bleibt der große Kurstreiber

Die langfristige Investmentstory bleibt jedenfalls intakt.

Nordex profitiert gleich von mehreren strukturellen Megatrends:

  • europäischer Ausbau erneuerbarer Energien
  • steigender Strombedarf
  • grüne Industriepolitik
  • Energiesicherheit
  • Dekarbonisierung

Sollte sich die Margensituation der Branche weiter stabilisieren, könnten Windkraftwerte wieder deutlich stärker in den Fokus institutioneller Investoren rücken.

Die neuen Aufträge aus Nordrhein-Westfalen liefern dafür ein weiteres positives Signal.

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