Frequentis Aktie mit Kurspotential in 2024? Basis steht, Kür…

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Frequentis Aktie

Frequentis Aktie – Wussten Sie, dass die Frequentis AG (ISIN: ATFREQUENT09) Weltmarktführer ist? Ein „kleinerer Wert“, der möglicherweise im grossen Konzert der börsennotierten Multimilliarden-Konzerne zu wenig Aufmerksamkeit findet. Könnte schade sein. Nicht unbedint die „ganz grossen“ Tanker machen die höchsten prozentualen Kursbewegungen am Markt, sondern häufig die im Wachstum befindlichen „kleineren“ Schnellboote, um im Bild zu bleiben.

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Anorganisches Wachstum – könnte spannend werden für Frequentis.

Für die Kommunikationssysteme in sicherheitskritischen Bereichen wie der Flugsicherung sind digitale Lösungen mittlerweile „die Lösung“ – und die Frequentis AG zählt hier zu den weltweit größten Anbietern. Mit der Akquisition der norwegischen Softwarefirma GuardREC ATC will sich Frequentis als das führende Unternehmen in der Recorder-Technologie etablieren.

Übernahme löst Problem: Frequentis stand vor der Herausforderung, dass das firmeneigene Recorder-Produkt DIVOS einen technologischen Quantensprung benötigte, um den vielfältigen multimedialen Anforderungen in der Flugverkehrskommunikation weiter gewachsen zu sein. „Mit der Akquisition haben wir uns bis zu drei Jahre Entwicklungszeit gespart“, erläutert Andreas Keisler, Vicepresident Customer Services bei Frequentis. „Das Produkt von GuardREC ATC ermöglicht eine Menge zusätzlicher Features, die im Recordermarkt noch nicht Standard sind. Dazu zählt zum Beispiel die Datenauswertung anhand Stimmerkennung, in der Fachsprache Voice-to-Date-Recognition genannt, oder das direkte Anzeigen und Analysieren von Radardaten. Auch von Struktur und Management passt GuardREC von allen in Frage kommenden Unternehmen am besten zu uns.“

Wettbewerb überholt – Kundenstamm, Vertrieb trifft Lösung.

Für Kunden aus der Flugsicherung ermögliche das von GuardREC entwickelte Produkt eine miteinander vernetzte Aufzeichnung von Audio- und Videoaufnahmen einschließlich der Datenanalyse. Zusammen mit der Recording-Lösung DIVOS von Frequentis soll ein integriertes Produkt entstehen. Die firmeninterne Integration erfolge über eine eigene Recorder-Abteilung, die in Österreich und Norwegen ansässig sei und bis 2024 abgeschlossen sein soll. Die Umfirmierung fand bereits statt: aus GuardREC ATC wurde Frequentis Recording AS.

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Der Zukauf ist die neunte Akquisition, die Frequentis seit dem Börsengang im Mai 2019 abgeschlossen hat. Die übernommenen Firmen wurden in verschiedene Geschäftsfelder integriert. Allen gemein ist, dass sie eine Reihe von Anforderungen erfüllen, die Frequentis als Parameter formuliert hat. So müssen alle Übernahmeobjekte dazu beitragen, das eigene Produktportfolio substanziell zu erweitern. Ebenso müssen sie den Zugang zu neuen Märkten ermöglichen, in denen Frequentis bis dato noch gar nicht präsent war oder nur eine untergeordnete Rolle spielte. Und zu guter Letzt sind die individuellen Qualitäten entscheidend. Der Cultural Fit, also die Unternehmenskultur, muss ähnlich wie bei Frequentis sein. Das Management muss eingespielt sein und auch nach der Transaktion im Unternehmen verbleiben, um nach innen und außen Kontinuität zu gewährleisten.

Vision – Frequentis setzt zielstrebig Wachstumspläne fort.

Norbert Haslacher, der Vorstandsvorsitzende von Frequentis, hält den Einsatz des neuen Produkts langfristig auch in anderen Bereichen für denkbar: „Basierend auf der langjährigen internationalen Expertise des Frequentis DIVOS Teams werden wir die GuardREC-Lösung nicht nur für unsere Kunden im Air Traffic Management, also der Flugsicherung, integrieren können, sondern auch im öffentlichen Verkehr, dem Seeverkehr und im Militär.“

Erklärtes Ziel von Frequentis ist es, die weltweite Nummer Eins am Recorder-Markt zu werden. „Wir wollen jetzt im Recorder-Markt als das innovativste Unternehmen wahrgenommen werden“, gibt Frequentis-Manager Keisler die Richtung vor. Den technologischen Vorsprung sieht er an zwei Stellen: den modernen Backend-Lösungen und der Option, über die Datenanalyse zusätzliche Einnahmen mit den Kunden zu generieren.

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Mit dem künftig integrierten Recorder-Produkt habe Frequentis ein weiteres Tool im Sortiment, um bei künftigen Auftragsvergaben in der Flugsicherung, seinem umsatzmässig größten Zielmarkt, aber auch den anderen Märkten wie Schiff, Bahn und Militär noch besser zum Zuge zu kommen. Der Geschäftsbereich Air Traffic Management steht für zwei Drittel der Konzernerlöse. Im ersten Halbjahr 2023 ist das Flugsicherungs-Segment bei Frequentis kräftig gewachsen: der Umsatz stieg um 8,6% auf 123 Mio EUR. Der Auftragseingang legte sogar um 12,8% auf 133 Mio EUR zu.

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Frequentis AG Investment mit Defensivcharakter?

Das Geschäftsmodell des auf sicherheitskritische Kommunikationssysteme spezialisierten Unternehmens liefere stabile Wachstumsraten. Und zum Einsatz kommen die Frequentis-Produkte in den Kommunikationszentralen von Flugsicherungen, Blaulichtorganisationen wie Feuerwehr und Polizei, Eisenbahnen und Hafenbehörden. Die Auftraggeber stammen damit aus Bereichen, die konjunkturresistente Aufträge bescheren. „Jedes Land braucht eine Infrastruktur, die nicht wegrationalisiert werden kann,“ so ist Norbert Haslacher, Vorstandschef der Frequentis, seit längerem überzeugt. Das sei auch das Erfolgsrezept von Frequentis.

Frequentis – stiller Champion.

Im schnell wachsenden Geschäft mit der Daten- und Sprachintegration von Drohnen in den Luftverkehr ist Frequentis einer der führenden Player in Europa. Frequentis adressiert hier laut Haslacher unterschiedlichste Märkte: „Wir sind hier einerseits Partner der Flugsicherungen, die für die sichere und geordnete Integration von Drohnen in den Luftraum zuständig sind. Der Markt sind hier kommerzielle Drohnenflüge, zum Beispiel die Kontrolle von Eisenbahn- und Autobahnstrecken oder die Inspektion von Hochspannungsleitungen. Darüber hinaus unterstützt Frequentis hoheitliche Behörden wie Polizei und Feuerwehren in der automatisierten Drohnennutzung bei ihren Einsätzen.“

Die Aktie der Frequentis AG (ISIN: ATFREQUENT09) zeigte sich immer wieder als krisenresistent, um nicht zu sagen als Fels in der Brandung. Auch wenn 2023 für den Aktienkurs eher ein Nullsummenspiel war, so sollte man die Wachstumschancen, operativen Ergebnisse und die verbesserten Kennziffern der Aktie für 2024 zumindest genauer betrachten. Frequentis mit Zukunft? Kurs-Aufholer denkbar? Warum das so ist, wird vielleicht klar, wenn man unser Interview aus August letzten Jahres mit dem Vorstandsvorsitzenden der Frequentis AG, Herrn Norbert Hasslacher, jetzt sich nochmals ansieht. Spannend zu erfahren, warum Inflation und Lieferkettenprobleme keine so starke Belastung für die Österreicher waren. Und Frequentis folgt einem klaren Konzept, dass der CEO konsequent umsetzt – damals und auch heute.  UND HIER DAS INTERVIEW MIT CEO N. Hasslacher vom 6.08.2022 – „…gute Nachfrage und auch einen Aufwärtstrend in allen Märkten in den nächsten Jahren“

 

 

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