DWS Aktie mit kräftigem Minus – dabei sind die Zahlen des Q1 eigentlich gar nicht schlecht.

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DWS Aktie mit Quartalsergebnissen.

DWS Aktie im Minus, die Mutter Deutsche Bank ebenfalls. Und beide haben „eigentlich“ sich gut gehalten. DWS bewies Kostendisziplin und im schwierigen Börsenumfeld nahm zwar kursbedingt das verwaltete Volumen ab, aber die  Mittelabflüsse mit 1 Mrd betreffen nur die niedermargigen „Cash“-Produkte.

Während die DWS GROUP GMBH & CO. KGAA ( ISIN: DE000DWS1007) ohne diese Produktgruppe sogar 5,7 Mrd Mittelzuflüsse verbuchen konnte. Dazu der zweithöchste Quartalsgewinn „ever“, der nur von dem aussergewöhnlichen Q4/2021 geschlagen wurde. Und wichtig ist die bewiesene Kostendisziplin, die in niedrigerer Rate stiegen wie die Erträge. Eigentlich gute Zahlen, aber der Markt scheint zumindest auf den ersten Blick nicht zufrieden. Ob das nur eine Momentaufnahme ist, werden die nächsten Handelstage zeigen. Oder einfach der Klassiker „Sell on good news“?

Bei der Deutschen Bank, immerhin mit knapp 80% bestimmender Hauptaktionär der DWS, kann man heute ein ähnliches Phänomen feststellen: Gute Quartalszahlen, fallende Kurse – hier begründet man das ganze mit erhöhter Risikovorsorge und vergisst den überraschend hohen Quartalsgewinn von über einer Milliarde EURO. Hiermit erzielte die Bank das beste Quartalsergebnis seit 9 Jahren.

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DWS Aktie – Perle der Deutschen Bank?

Die Mutter sollte mit den operativen Ergebnissen zufrieden sein: Denn die DWS hat im ersten Quartal 2022 wieder starke Finanzzahlen abgeliefert: Die Erträge fielen deutlich höher aus als im ersten Quartal 2021. Im Vergleich zum außergewöhnlich guten vierten Quartal 2021, das eine signifikante Performancegebühr im Multi-Asset-Bereich beinhaltete, waren sie niedriger. In Verbindung mit rückläufigen bereinigten Kosten im Vergleich zum Vorquartal erreichte man eine bereinigte Aufwand-Ertrags-Relation von „nur“ 59,5 %. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern legte im Jahresvergleich um 12 Prozent zu und ist damit der zweithöchste bereinigte Vorsteuergewinn, den man jemals in einem Quartal erzielt hat. Aufgrund normalisierter Performance- und Transaktionsgebühren fiel er niedriger aus als im Rekordquartal Q4 2021.

Die Erträge sanken im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorquartal um 14 Prozent auf 689 Mio EUR(Q4 2021: 797 Mio EUR; Q1 2021: EUR 634 Mio EUR). Während die Managementgebühren auf einem sehr hohen Niveau blieben, fielen die Performance- und Transaktionsgebühren nach außergewöhnlichen guten Werten im Vorquartal, die eine signifikante Performance-Gebühr eines Active Multi-Asset-Fonds beinhalteten, um 100 Mio EUR auf ein wieder normales Niveau. Im Jahresvergleich stiegen die Erträge um 9 % aufgrund höherer Managementgebühren infolge des gestiegenen durchschnittlichen verwalteten Vermögens während des Quartals.

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Verwaltetes Vermögen litt unter Börsenentwicklung – Abflüsse „nur“ bei Cash-Produkten, die sowieso kaum Erträge liefern

Die Assets undre Management sanken im ersten Quartal 2022 auf 902 Mrd EURO(Q4 2021: 928 Mrd; Q1 2021: 820 Mrd). Dies war hauptsächlich auf negative Marktentwicklungen zurückzuführen, während sich Wechselkursbewegungen positiv auswirkten.

Im ersten Quartal 2022 verzeichnete die DWS Gruppe in einem widrigen geopolitischen Umfeld ein Nettomittelaufkommen in Höhe von MINUS 1,0 Mrd EUR, wobei die Nettomittelzuflüsse im Quartal einen guten Mix aufwiesen. Cash-Produkte mit niedriger Marge mussten zwar beträchtliche Nettoabflüsse hinnehmen, andererseits verzeichneten primär der Bereich Active (ohne Cash) und in geringerem Umfang auch die Bereiche Alternatives und Passive Nettomittelzuflüsse. Ohne Cash-Produkte beliefen sich die Nettomittelzuflüsse auf 5,7 Mrd EUR. ESG-Produkte konnten im negativen Marktumfeld des ersten Quartals Nettomittelzuflüsse in Höhe von  1,1 Mrd EUR anziehen.

 


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