Adler Group – KPMG „sagt“, DEFAMA „wächst“, Orbis SE „klein, aber oho“ – Themen am Wochenende.

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Adler Group DEFAMA AG Orbis SE - am Wochenende einen zwieten Blick wert.

Adler Group SA DEFAMA AG und Orbis SE- drei Aktien die am Wochenende einen zweiten Blick wert waren. Während bei Adler Group der KPMG-Fornsik Bericht und seine Einordnung „dem Markt nicht leicht fielen“, war bei DEFAMA AG ein grösserer Zukauf am Freitag gemeldet worden. Und im Aktien Spezialwerte Brief schaute man bei einem Smallcap genauer hin, der wenig Aufmerksamkeit findet – zu unrecht bei der Orbis SE. Bevor wir uns mit dem KPMG-Bericht und dessen potentiellen Auswirkungen auf die Adler Group SA-Aktie näher befassen zu zwei „angenehmeren Themenkomplexen“:

Adler Group DEFAMA AG Orbis SE – kauft für 15 Mio EUR gleich 5 Fachhandelszentren in Rheinland-Pfalz

Nachdem DEFAMA schnell und unaufgeregt eine Kapitalerhöhung um gut 10 Mio EUR am 29.03 beschlossen und am 30.03.  beriets um 07:40 Uhr als „erfolgreich abgeschlossen“ gemeldet hatte, erwartete „der Markt“ beinahe täglich weitere Zukäufe. Um die erhöhte Liquidität, die zu 27,00 EUR je neuer Aktie „sehr nah am aktuellen Kurs“ platziert werden konnte, möglichst schnell produktiv einzusetzen, schien das im Interesse aller Stakeholder. Und so gab es ein erstes – direkt grösseres Investment – am Freitag: Für 15 Mio EUR – wahrscheinlich wie üblich mit einem „guten Anteil Fremdkapital gehebelt“ – wurden 5 fünf Objekte in Rheinland-Pfalz erworben.

Die Standorte in Hachenburg, Heiligenroth und Lahnstein sollen Nettomieten von insgesamt 1,3 Mio. EUR generieren, was das annualisierte FFO der DEFAMA auf über 9,1 Mio EUR erhöht, entsprechend 1,91 EUR je Aktie. Rund 80% der Mieteinnahmen entfallen davon auf bonitätsstarke Filialisten wie DM, Getränke Hoffmann, JYSK, KiK, Matratzen Concord, TEDi sowie eine TOTAL-Tankstelle.

KW16: Aktienkurse diese Woche auf der Stelle? Steinhoff. Nel. Aurubis. Rheinmetall. SFC Energy. Siemens Energy u.a. News sagen was anderes.
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Aurubis Aktie scheint weiterhin nicht zu bremsen. Q2 Zahlen zum 31.03.2022 „zwingen“ förmlich zu einer Prognoseerhöhung für das Geschäftsjahr.
Gleichzeitig sei der CEO „optimistisch“ noch weitere Zukäufe für Q2 zu erreichen – MidCap mit ungetrübten Perspektiven

Das Portfolio der dEFAMA umfasst nunmehr 56 Standorte mit rund 240.000 qm Nutzfläche, die zu 95% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, JYSK, Deichmann, KiK, Takko und toom. Die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA erreicht gut 18,5 MioEUR. Zuletzt am 28.12.2021 konnten wir – mittlerweile jährlich gepflegte Tradition – mit dem CEO Matthias Schrade ein Interview veröffentlichen. Wer die Philosophie „dahinter“ verstehen will, sollte es lesen.

Charts im Vergleich Adler Group DEFAMA AG Orbis SE

DEFAMA | Powered by GOYAX.de

Adler Group DEFAMA AG Orbis SE – Smallcap mit Charme und Squeeze Out-Phantasie meint der Aktien Spezialwerte Brief

Am Samstag gab es wieder einen Gast-Beitrag des „Aktien Spezialwerte“-Börsenbriefs – diesmal über die Orbis SE Aktie (ISIN:DE0005228779). Zur Einordnung der „Aktien-Spezialwerte“ nur soviel vorab: Seit Anfang 2009 liegt die „mit ruhiger Hand ohne hektisches Hin-und-Her“ erzielte Gesamtperformance des Aktien-Spezialwerte-Börsenbriefs Ende 2021 bei +2.346%, woraus sich eine annualisierte Durchschnittsrendite von +27,9% pro Jahr und damit eine erhebliche Outperformance ergibt. Nun zum dritten  Gastbeitrag (BISHER: Allgeier und Wacker Neuson) :

Orbis übertrifft Umsatzerwartung deutlich

Das Saarbrücker Software- und Business Consulting-Unternehmen Orbis hat im Geschäftsjahr 2021 den Konzernumsatz um 14,6% auf 98,4 Mio. Euro (Vorjahr: 85,9 Mio.) gesteigert. Damit hat der Konzern seinen zuletzt im Rahmen der Berichterstattung zum ersten Halbjahr 2021 veröffentlichten Ausblick sowie die Markterwartungen übertroffen, denn die Prognose für die Umsatzsteigerung belief sich zuvor lediglich auf ein prozentual einstelliges Plus. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte ein Plus von 3,6% auf 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio.). Daraus errechnet sich eine EBIT-Marge von 4,5% (Vorjahr: 5,0%), was innerhalb der prognostizierten Bandbreite (4% bis 5%) lag. Der auf die Aktionäre entfallende Konzernjahresüberschuss kletterte dank eines verbesserten Finanzergebnisses, einer gesunkenen Steuerquote sowie kleinerer Minderheitenanteile um 22% auf 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio.), so dass das Ergebnis je Aktie bei einer leicht erhöhten Aktienzahl auf 25 Cents (Vorjahr: 21 Cents) kletterte.

Die Dividende soll erneut bei 0,20 Euro je Aktie liegen. Der Prognosebericht sieht für 2022 – „sofern die aktuelle Krisensituation in der Wirtschaft nicht wegen eines Krieges in Europa weiter eskaliert“ – ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich sowie eine EBIT-Marge von 4% bis 5% voraus. Die positive Unternehmensentwicklung soll auch 2023 weitergeschrieben werden, so dass Orbis für das kommende Jahr von einer Umsatzsteigerung im einstelligen Prozentbereich und einer EBIT-Entwicklung „auf gleichem Niveau“ ausgeht.

UND GEFALLEN IHNEN BIS HIERHIN DIE KLAREN AUSSAGEN UNSERES GASTBEITRAGES AUS DEM AKTUELLEN „Aktien Spezialwerte“ – Börsen-BRIEF? Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen jeweils eine Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe präsentieren und wenn es ihnen gefällt:

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Die Aktie hat auf die positiven Nachrichten kaum reagiert. Dies ist aber nur wenig verwunderlich, da sich bei Orbis die Volatilität schon seit einiger Zeit in sehr engen Grenzen hält, siehe auch den untenstehenden Chart. Seit mehr als 12 Monaten schwankt die Aktie in einem engen Handelskorridor zwischen rund 7 Euro und rund 8 Euro, wobei Kurse unter 7,50 Euro nur sporadisch erreicht wurden. Dies wiederum dürfte daran liegen, dass Orbis aufgrund der strategischen Zusammenarbeit mit der HörmannGruppe, die im Februar 2020 zu 8,00 Euro je Aktie einen quasi beherrschenden Anteil übernahm, inzwischen zu einem guten Teil als Spezialsituation mit langfristiger Squeeze Out-Phantasie anzusehen ist.

Entweder die Hörmann-Gruppe oder Squeeze Out-Spezialisten dürften hier auch in Zukunft für vergleichsweise stabile Kurse sorgen, indem sie schon bei kleinerer Kursschwäche weiter zukaufen. So wurde auch in den letzten Wochen der Aktienkurs trotz der aufgrund der Ukraine-Invasion angespannten Börsengroßwetterlage durch eine große Kauforder zu 7,50 Euro gestützt und bewegte sich kaum. Wir sehen die Aktie auf Basis der langfristig sehr guten Aussichten im Bereich Industrie 4.0-Anwendungen im peergroup-Vergleich inzwischen als spürbar zu günstig an.

Da per Ende 2022 jeder Anteilsschein mit einem Nettocashbestand von 2,07 Euro je Aktie unterlegt war (nettocashbereinigtes 2021er KGV demnach 22,7) und die Bilanz auch sonst einen sehr soliden Eindruck macht, sehen wir bei diesem Digitalisierungsprofiteur weiterhin ein gutes Chance-/Risikoverhältnis. Halten

Chart: Orbis SE Aktie| Powered by GOYAX.de

Zum Gastbeitrag: „Alle Angaben trotz sorgfältiger Prüfung ohne Gewähr. Aktiengeschäfte bergen zum Teil hohe Risken in sich, trotz gewissenhafter Recherchen besteht daher keine Garantie für Kursgewinne und es können Verluste nicht ausgeschlossen werden. Die Mitteilungen im „Austria Börsenbrief“ sind unab­hängig. Sie beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Für Emissionsangaben Dritter übernehmen wir kein Obligo. Alle Meinungen und Informationen dienen ausschließlich der Information, begründen kein Haftungsobligo und sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, eine Transaktion zu tätigen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Um Risiken abzufedern, sollen Kapitalanleger ihr Vermögen grundsätzlich breit streuen und Verluste selbständig begrenzen.“

Adler Group DEFAMA AG Orbis SE – KPMG Forensik Bericht liegt vor. Und was nun? Freispruch? Schuldspruch? Was dazwischen? Und heisst für die Aktienkursentwicklung?

Die Adler Group Aktie sprang nach Veröffentlichung des KPMG-Forensik-Berichts erstmal bis „knapp unter 14,00 EUR“ hoch, um dann im weiteren Handel bei einem nur noch gut 5%-igen Plus bei 12, 27 EUR zu landen. Unsicherheit, was der KPMG-Bericht nun wirklich belegt, bestätigt und wo durchaus noch Schwächen sind. Wenn der Forensik Bericht allgemein als Freispruch erster Klasser für die Adler Group SA  (ISIN: LU1250154413) Verantwortlichen von den Viceroy-Vorwürfen aufgefasst würde, hätte der Kurs höher liegen müssen. Also nicht der Freispruch erster Klasse, den der Adler-Verwaltungsratsvorsitzender Prof. Dr. A. Stefan Kirsten in einer Presseerklärung am Freitag Morgen 07:44 Uhr folgendermassen erläutert:

„Meine persönliche Ansicht zur Gesamtbewertung des Berichts ist eindeutig: Es gab unbotmäßigen versuchten Einfluss in Anzahl und Tiefe durch Dritte, aber von einer systematischen und umfassenden Bereicherung zulasten anderer Stakeholder kann meines Erachtens überhaupt keine Rede sein. Betrug und Täuschung gab es nicht. Finanzielle Korrekturen, wo im Bericht gefunden und aufgeführt, werden korrigiert. Sie sind aber immateriell und daher für die Stakeholder irrelevant. Materiell, in der Sache und im Ton halte ich die Viceroy-Vorwürfe für vollkommen überzogen und daher für nicht haltbar.“

H2-Update KW16. Es sich einiges bei den Wasserstoffs seit dem 10.04. getan. Aktuelle Entwicklungen bei Nel SFC Energy Plug Power Everfuel Bloom Energy
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Aurubis Aktie scheint weiterhin nicht zu bremsen. Q2 Zahlen zum 31.03.2022 „zwingen“ förmlich zu einer Prognoseerhöhung für das Geschäftsjahr.

Es muss etwas geändert werden, aber es gab keinen systematischen Betrug! So der Verwaltungsratspräsident. Ob das für die Adler Group Aktie reicht?

Für Prof. Dr. A. Stefan  Kirsten ist das Thema Viceroy damit erledigt, wie er gegenüber Medien und Analysten erklärte. „Aber im Rahmen der Untersuchung wurden diverse Schwachpunkte aufgedeckt, die ein für ein börsennotiertes Unternehmen mangelndes Verständnis von guter Corporate Governance offensichtlich gemacht haben. Wir werden nun fristgerecht unseren Jahres- und Konzernabschluss 2021 vorlegen und sodann ein umfassendes Programm „Listen – Learn – Lead“ aufsetzen, um die erkannten Schwachstellen in Struktur und Prozess zu beseitigen. Wir streben dazu eine Präsentation Mitte Mai an, zusammen mit der Einladung für die Hauptversammlung am 29. Juni 2022; denn unsere Aktionäre sollen die relevanten Maßnahmen beschließen.“

Nur Gerresheimer Deal sei umstritten zwischen KPMG und Adler Group – Rest sei eher philosophischer Art – „akademisch“.

Wichtig war es Kirsten zudem, darauf hinzuweisen, dass „die Erkenntnisse aus der Sonderuntersuchung uns nicht in unserer Fähigkeit beschneiden werden, weiter unsere Verbindlichkeiten wie geplant zu bedienen, noch werden sie zu einer Verletzung der Anleihebedingungen führen.“ Kirsten ging bei seinen Ausführungen ausdrücklich auf einen „offenen Dissens“ mit KPMG ein – bezüglich der sogenannten Gerresheimer Transaktion. Hätte man alle Forderungen aus Einzeltransaktionen, so KPMG, hier vollständig angepasst, hätte es im 3. Quartal 2019 eine Überschreitung des Loan-to-Value für dieses eine Quartal gegeben, und das nur auf der Ebene einer Tochtergesellschaft. „Der Rest ist eine sehr theoretische, ja fast akademische Analyse ohne rechtliche oder faktische Relevanz für die heutige Adler Gruppe“, fügte Kirsten hinzu.

Also Business as usual. Keine wesentlichen Bilanzwirkungen. Fehler ja, aber korrigierbar. Kein systematisches Fehlverhalten – so die Offiziellen der Adler Group

So ganz überzeugt scheint der Markt davon nicht. Anleger sollten DEN GESAMTEN BERICHT der Forensiker von KPMG betrachten und selber die Bedeutung des festgestellten fehlverhaltens einordnen. Und dann daraus eine Meinung zu den Chancen und Risiken der Adler Group Aktie entwickeln. Anders als bei Wirecard, als der KPMG-Bericht klare Beweise für ein breitangelegetes Betrugssystem über Jahre und systematisch lieferte, gab es bei Adler Group einzelne – berechtigte – Kritikpunkte Viceroy’s die bestätigt wurden, andere wurden widerlegt oder es wurden keine Beweise dafür gefunden. Sehr oft findet sich bei KPMG der Hinweis auf verspätet oder gar nicht zur verfügung gestellte Unterlagen. Un dpassenderweise wurden 100 tuasende von E-Mails als vertraulich und „geschützt“ eingestuft udn so gar nicht erst an KPMG weitergegeben. Hier der

KPMG Bericht über die Sonderuntersuchung vom 21.04.2022 – 137 Seiten Wirtschaftskrimi. Ob mit Happy End für die Adler Group Aktie wird sich zeigen.

Vorab soviel: Viele Vorwürfe Viceroy’s über nicht nachvollziehbare Bewertungsansätze, „Mauscheleien“ bei den diversne Übernahmen von Consus, Adler Real Estate und „mit Aktien“ der ADO Properties SA bezahlt – der heutigen Adler Group SA, „Geschäften“ mit kontrollierenden „Privatpersonen“, nicht nachvollziehbaren Eigentumsverhältnissen einzelner Geschäftspartner, „nicht marktgerechte Kaufpreise“ „unter Freunden“ – werden wohl viel Wahrheit enthalten haben. Zumindest legen die von KPMG zitierten Tranaktionen, involvierten Parteien und oft willkürlich angestezten Preissetzungen oder „zugerufenen Beraterverträge“ sehr viel „Vermischung“ nahe. Auch wenn letztendlich eine Vielzahl von Hinweisen „da sind“ letztendlich fehlen den Forensikern von KPMG letztendlich die letzten Beweise – auch möglicherweise „nicht vorgelegten Unterlagen“ oder nicht zur Verfügung gestelltem E-Mailverkehr.

H2-Update KW16. Es sich einiges bei den Wasserstoffs seit dem 10.04. getan. Aktuelle Entwicklungen bei Nel. SFC Energy. Plug Power. Everfuel. Bloom Energy
Aurubis Aktie scheint weiterhin nicht zu bremsen. Q2 Zahlen zum 31.03.2022 „zwingen“ förmlich zu einer Prognoseerhöhung für das Geschäftsjahr.
Steinhoff Aktie schwächelt. Die 78 % Beteiligung Pepco könnte durch die starken Halbjahreszahlen Rückenwind bringen.
Evonik Aktie könnte durchaus weiter „aufholen“. Die Zahlen des Q1 waren wesentlich besser als erwartet. Und auch wenn die Prognose…
Gerresheimer Deal war mit einem 50% Aufschlag auf marktübliche Preise nach Ansicht KPMG’s nicht nachvollziehbar

Und das dadurch möglicherweise „Gewinne“ fabriziert worden sind, die so einige Verschuldungsgrenzen in Anleihebedingungen verletzt hätten, ist für KPMG bewiesen – zumindest für einen Zeitpunkt im Q3/2019. Die ansonsten sehr vorsichtig formulierenden Fornesiker von KPMG bleiben offensichtlich in dem Punkt Gerresheimer hart. Ansosnten entsteht oft der Eindruck , dass wegen fehlender Unterlagen, „geheimen“ Emails  oder nicht gegebener Informationen seitens der Adler-Verantwortlichen oder Personen „im Dunstkreis“ wichtiger Akteure, oft der letztendliche Beweis oder Beleg fehlt für eine klare Beurteilung. Oft finden sich die Worte: „keien Hinweise“, „konnte nicht widerlegt werden“ oder andere Aussagen, die einen Freispruch mangels klarer Beweise suggerieren, nicht aufgrund erwiesener Unschuld.

Aber: Mangels Beweisen reicht im deutschen Rechtssystem aus – die „interessanten Kaufpreis“ und „Aktienpreisgestaltungen“, ohne die eigentlcih selbstverständlichen Gutachten, Bewertungen bei Geschäften dieser Grössenordnung haben definitv GESCHMACK, aber hier muss man dem Verwaltungsratspräsidenten der Adler Group zustimmen. Auch wenn er nur Verbesserungsbedarf sieht, erscheint es dem Leser des KPMG-reports so, als ob Corporate Governance ein Fremdwort in der alten Adler Real Estate Gruppe war.

Sofern die „alten Strukturen“ wirklich durch eine funktionsfähige Corporate Governance, klare Complianceregeln wirklich keinen Einfluss mehr haben auf die Adler Group, dann könnte….

Aber der Verwaltunsgratspräsident hat RECHT: Keine Wirkung auf die zukünftige Entwicklung der Adler Group! Also auch für die Aktionäre möglicherweise Ärgerniss und Vermögensverlust in der Vergangenheit – aber für die Zukunft der Adler Group haben diese Strukturen – sofern man hier die Wahrheit spricht – keinen Einfluss! So könnte der neue – möglicherweise dauerhafte – Aktionär Vonovia mit erprobten Compliancestrukturen helfen.

Ob die vielen Anfangsverdachtsmomente im KPMG-Bericht zu weiteren Massnahmen führen werden, kann dne Aktionären der Adler Group fast egal sein, wichtiger ist für die Aktionäre die Zukunft des Unternehmens  und die Frage, wie sich insbesondere die aus der Consus-Übernahme wohl „wackligsten“ Vermögenswerte entwickeln werden. Vorgänge um einen Vermögensübertrag an Adler zur Liquiditätssicherung der wankenden Consus vor der Übernahme durch Adler – „Accentro Real Estate“ – mit nicht vollständig gezahlten Kaufpreisen, 60 Mio EUR derzeit noch offener Forderung aus dieser Transaktion in der Adler Bilanz, deren Wert nach KPMG dringend berichtigt werden muss, und zumindest „ambitionierte“ Bewertungsansätzen wurden offensichtlich von Viceroy im Wesentlichen richtig dargestellt. Erschreckend genug.

Steinhoff Aktie schwächelt. Die 78 % Beteiligung Pepco könnte durch die starken Halbjahreszahlen Rückenwind bringen.
Evonik Aktie könnte durchaus weiter „aufholen“. Die Zahlen des Q1 waren wesentlich besser als erwartet. Und auch wenn die Prognose…

Durch die Consus Übernahme erfolgte eine nach KPMG nicht nachvollziehbare Wertsteigerung des 50% Anteils an der CG Gruppe AG von 49 Mio EUR auf 872 Mio EUR innerhalb eines Jahres. Wundersame Geldvermehrung, die nicht den anderen Adler Aktionären zugute gekommen ist. Auch hier: Keine Wirkung auf die zukünftigen Geschäfte der Adler Group, aber in der Vergnagenheit wurden so wohl die meissten Aktionäre in ihren Vermögensanteilen „verwässserst“ zu Gunsten einer/einem nicht genannten/bekannten  „Beteiligten“.

Viel Schatten bei der Adler Group, viele Vorwürfe „nur“ mangels Beweisen nach aktuellem Belegstand als derzeit nicht nachweisbar abgelehnt, ABER die Wertansätze der Immobilien waren grösstenteils korrekt.

Wie ja auch die Paketverkäufe der Adler Group an LEG und Hedgefonds belegten. Und hier war die grösste Gefahr für die Aktionäre, auch wenn einige der Consus Assets wohl „mutig bewertet“ waren/sind, ist hier doch keine reine Blase verbucht oder reine Phantasiebewertung erfolgt.Gerade bei den Consus Assets sollte in der 2021er Bilanz wohl noch Abschreibungsbedarf gefunden worden sein. Letztendlich könnte der Verwaltungsratspräsident Recht behalten: Für die zukünftige Entwicklung und Schuldentragfähigleit der Adler Group wurden keine gegenläufigen Belege oder Tatsachen aufgedeckt. Die Vorgänge der Vergangenheit haben sehr wahrscheinlich die Vermögensbasis aller Aktionäre zu Gunsten „von wem auch immer“ gemindert, aber ob hieraus irgendwelche Konsequenzen erfolgen werden, ist ungewiss, eher unwahrscheinlich. Status Quo muss Adler Group als „Neuanfang“ verstehen, eine zweite Chance. Und den muss man als Neuanfang mit Corporate Governance und Compliancestrukturen umgesetzen.

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Nel Everfuel SFC Energy Plug Power Bloom Energy Ballard Power ThyssenKrupp – Wasserstoffaktien mit News in den letzten Tagen.
Media and Games Invest – Zahlen Q1 könnten auf Übertreffen der Jahres-Prognose hindeuten.

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