Deutsche EuroShop Aktie: Langsam „vergisst“ auch das Ergebnis die Corona-Folgen.

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Deutsche Euroshop AG

Deutsche Euroshop Aktie – gehört jetzt zu 84,4 % der Hercules Bidco – für 21,50 EUR je Aktie sicherte sich die Gemeinschaft aus Oaktree und Beteiligungen der Otto-Familie die Mehrheit.   Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop AG (ISIN: DE0007480204) musste in der Corona-Lockdownkrise einstecken. Und entsprechend sah die Kursentwicklung aus – Onlinehandel auf dem Vormarsch, niemand geht mehr in die „Malls“ – neue Konzepte waren und sind erforderlich. Aber der Weg scheint vorgezeichnet und die Chancen durchaus vorhanden. Insbesondere zeigt das Verhalten der Bevölkerung einen starken Drang „in die Städte“, in die „Öffentlichkeit“. Auf jeden Fall sehen einige sehr viel Chancen, wie „Hercukes Bidco. Und die Halbjahreszahlen bestätigen die positiven Erwartungen:

Deutsche Euroshop Aktie – Ergebnis plus 25,5 % sich bei stagnierenden Umsätzen

Die Umsatzerlöse stiegen um 0,7 % von 104,9 Mio EUR auf 105,7 Mio EUR. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) lag mit 84,1 Mio EUR um 17,1 % über dem Vorjahresniveau und das EBIT verbesserte sich auf 76,0 Mio EUR. Der wesentliche Grund für diese operative Verbesserung seien die nachlassenden Aus- und Nachwirkungen der Corona-Pandemie, die 2021 besonders stark zu Buche schlugen, gewesen.

Nel Quartalszahlen. Umsatz SOLL 255 Mio NOK – IST 183 Mio NOK, EBITDA SOLL Minus 143,1 Mio NOK – IST Minus 197 Mio NOK.
HeidelbergerDruck Aktie plus 18,51 % gestern. Starke Quartalszahlen ein oder der Grund. Aufflackern oder Trend?
Man kann sagen: Perfektes Timing für Hercules?

Ob es über die 84,4 % mittel- oder langfristig hinausgehen soll, mag man als zumindest „offen“ betrachten, aber operativ kann die Bietergemeinschaft durchregieren und bereits jetzt deutet sich an, dass man nicht zuviel gezahlt hat. Shoppingcenter und Malls erholen sich zusehends: Die Kundenfrequenzen waren in den ersten sechs Monaten 2022 erwartungsgemäß deutlich besser (+72 %) als im Vorjahreshalbjahr, das lange Lockdownphasen zu verzeichnen hatte. Im Vergleich mit dem von der Pandemie unbeeinflussten ersten Halbjahr 2019 lagen die Besucherzahlen aber immer noch deutlich niedriger (-24 %). Die Umsätze der Mieter in den Shoppingcentern lagen von Januar bis Mai 2022 ebenfalls, wenn auch geringfügiger, unter dem Niveau von 2019 (-11 %). Für die Collection Ratio, das Verhältnis von Zahlungseingängen zu Miet- und Nebenkostenforderungen gegenüber den Mietern, wurde mit 98 % nahezu das gewohnte Normalniveau für vereinbarte Zahlungseingänge erreicht.

Ergbenisse erholen sich – Deutsche Euroshop Aktie vor Revival?

Verringerter Freefloat, erholende Ertragslage – spricht einiges dafür, wieder „vor-Pandemie“ Kursniveaus für möglich zu halten. Jedenfalls passt dazu der Anstieg des EBT (ohne Bewertungsgewinne) in der ersten Jahreshälfte um 16,1 % auf 64,7 Mio EUR. Das Konzernergebnis erhöhte sich ebenfalls deutlich um 25,5 % auf 46,2 Mio EUR und auch die EPRA Earnings stiegen um 12,0 % auf 60,8 Mio EUR. Die um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigten Funds from Operations (FFO) lagen 12,4 Mio EUR über dem Vorjahreshalbjahr bei nun 66,7 Mio EUR (+22,8 %). Dies entspricht einem FFO je Aktie von 1,08 EUR.

Refinanzierungen gesichert – Bilanzstärke hilft dabei

„Unsere Bilanzkennzahlen sind weiterhin gut – auch nach mehr als zwei Jahren Pandemie. Die Eigenkapitalquote liegt bei stabilen 56,3 % und der Loan to Value (LTV) bei niedrigen 29,0 %. Unsere Konzernliquidität belief sich zum Bilanzstichtag auf 377,8 Mio. €“, äußert sich Olaf Borkers, Vorstand der Deutsche EuroShop, zufrieden.

„Diese Zahlen zeigen, dass unser operatives Geschäft die Pandemie nun allmählich hinter sich lässt und gut für die Zukunft aufgestellt ist. Gleiches gilt für die Finanzierung des Unternehmens: Wir haben alle für das Jahr 2022 anstehenden Anschlussfinanzierungen bereits abgeschlossen und werden damit den jährlichen Zinsaufwand um weitere ca. 0,5 Mio. € reduzieren können. 2022 wird unser Zinsaufwand durch diese Anschlussfinanzierungen und denen aus 2021 um etwa 3,2 Mio. € niedriger ausfallen. Für die einzige im Jahr 2023 anstehende Anschlussfinanzierung in Höhe von 209 Mio. € für das Main-Taunus-Zentrum hat sich die Gesellschaft bereits mit einem Bankenkonsortium auf vertragliche Rahmenbedingungen geeinigt. Bis September 2025 stehen dann keine weiteren Anschlussfinanzierungen mehr an.“

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Spannende Zeiten für die Deutsche Euroshop Aktie voraus – noch investierte Anleger können sich über die heutige Nachricht freuen und entspannt die weitere Entwicklung abwarten.

Die machen…

Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Das SDAX-Unternehmen ist zurzeit an 21 Einkaufscentern in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn beteiligt. Zum Portfolio gehören u. a. das Main-Taunus-Zentrum bei Frankfurt, die Altmarkt-Galerie in Dresden und die Galeria Baltycka in Danzig

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Chart: Deutsche EuroShop AG | Powered by GOYAX.de
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