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Trotz der Ressourcenbindung durch die Umsetzung der Regulierung des Immobilienfinanzierungsmarktes konnte der Finanzdienstleister Hypoport AG (ISIN: DE0005493365) sein bisher stärkstes erstes Quartal verbuchen.

Der Umsatz des Unternehmens legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 7% auf 35,7 Mio. EUR sogar noch stärker zu als bisher erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang von 3,8 Mio. EUR im ersten Quartal 2015 um rund 42% auf 5,4 Mio. EUR. Um 40% verbesserte sich somit auch das Ergebnis je Aktie von 0,50 EUR auf 0,70 EUR.


Begrenzung der negativen Regulierungseffekte

Die drei voneinander profitierenden Geschäftsbereiche konnten fast bei allen Kennzahlen zulegen. Aufgrund der drei Standbeine und flexibler Vorgehensweise konnte Hypoport die negativen Effekte der Regulierung eindämmen, die sich unterschiedlich stark auf die Bereiche auswirkte.

Der Bereich Finanzdienstleistung gewann 15 neue Vertriebspartner, lag wegen der Regulierung durch die neuen Wohnimmobilienkreditrichtlinien beim Transaktionsvolumen mit 10,4 Mrd. EUR jedoch unter dem Vorjahreswert von 11,1 Mrd. EUR. Während das Ebit mit 2,5 Mio. EUR auf Vorjahresniveau verblieb konnte der Bereich seinen Umsatz aber von 10,1 Mio. EUR auf 10,8 Mio. EUR steigern.

Negativen Effekten der Regulierung ausweichen konnte man dagegen im Privatkundenbereich durch den Fokus auf davon nicht beeinflusste Produkte. Der Umsatz stieg hier von 19,4 Mio. EUR im Vorjahresquartal auf 20,9 Mio. EUR an. Die vollständige Einführung der EUROPACE-Plattform brachte zudem Effizienzgewinne. Gleichzeitig konnte man die Verluste aus dem Versicherungsgeschäft reduzieren und erzielte so einen Ebit-Zuwachs von 117% auf 2,5 Mio. EUR.

Im dritten Bereich für Immobilienfirmenkunden konnte Hypoport viele potenzielle Neukunden anwerben, erreichte beim Vermittlungsvolumen mit 371 Mio. EUR einen deutlich niedrigeren Wert als im ersten Quartal 2015. Der Umsatz konnte jedoch wegen einiger sehr profitabler Finanzierungen um 7% auf 4,2 Mio. EUR gesteigert werden, was auch den Ertrag von 1,3 Mio. EUR auf 1,4 Mio. EUR anstiegen ließ.

Für das laufende Jahr erwartet der Finanzdienstleister weiterhin ein leichtes zweistelliges Umsatz- und Ertragswachstum. Hierzu sollen die Normalisierung des Finanzierungsmarktes, die fortschreitende Digitalisierung und das strukturelle Wachstum des Wohnmarktes beitragen.

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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