Vectron Aktie – wird das noch mal was? Stammgeschäft erwartet schwach – digitale Zukunft plus 41%. Langer Weg.

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Vectron Aktie

Vectron Aktie als Zukunftswert – so wird es seit Jahren vom CEO und Hauptaktionär Thomas Stümmler gebetsmühlenhaft wiederholt. Dass auf diesem Weg ein derart langes Tal der Tränen zu durchschreiten ist, haben sich die Aktionäre so bestimmt nicht gedacht.

Auch dem letzten sollte mittlerweile klar sein, dass die Digitalisierungsstory der Vectron AG ein Marathonlauf und kein Sprint ist. Ob es gelingt wenigstens die im Frühjahr 2022 noch genannte Zielgrösse von rund 10 Mio EUR Umsatz „wiederkehrenden Umsatz“ in 2022 zu erreichen, wird spannend. In den ersten 9-Monaten schaffte man zumindest 6,5 Mio EUR Umsatz bei den „Wiederkehrenden“ – nach 4,6 Mio EUR im Vorjahreszeitraum immerhin gut 41% plus. Und hier will das Unternehmen – und muss, wenn man wenigstens irgendwann wieder Vor-Corona-Kursniveaus sehen will – „Dampf drauf geben“. Oder wie es heute heisst: „Das Unternehmen plant daher in den kommenden Monaten die Produktpalette in diesem Bereich (gemeint sind digitale Dienste) Schritt für Schritt auszuweiten, da man sich hier erst am Anfang der Entwicklung sieht.“

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Zuletzt baute der CEO Thomas Stümmler seinen Bestand an der Vectron Aktie noch aus – zeigt zumindest seine ungebrochene Zuversicht

Im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des Co-Vorstands Jens Reckendorf, Mitgründer und CTO der Vectron Systems AG, aus gesundheitlichen Gründen zum 30. September 2022, veräusserte dieser im August auch seinen Aktienbestand von 1,53 Mio Aktien an seinem Vorstandskollegen und Mitgründer Thomas Stümmler bzw. dessen Vermögensverwaltungsgesellschaft. Herr Stümmler hält nach dem Kauf 41,4 Prozent an der Vectron Systems AG. Zeigt die Zuversicht des CEO für seine Zukunftsvisionen für „eine neue Vectron“.

Stammgeschäft erhielt durch Kassenrichtlinie nicht den erwarteten Schub – lag definitiv auch an Corona. Vectron muss deshalb den Gürtel enger schnallen. Einmalige Aufwendungen für Rationalisierungsmassnahmen

Dass die EU-Kassenrichtlinie mit der Corona-Krise zusammentraf, die gerade eine der Hauptkundengruppen des deutschen Marktführers, die Gastronomie, besonders traf, konnte man auch im Münsterland nicht ahnen. So entfielen viele der erwarteten einmaligen Umsätze aus dem Verkauf „neuer Kassensysteme“, stattdessen konnte man „nur“ Updates für alte Systeme verkaufen.

Pech. Aber die Zukunft ist für Stümmler sicher.

Während dieselbe rechtliche Neuregelung im zweiten Kernmarkt Vectrons, Österreich, zu einer 50:50 Quote aus Neuanschaffungen und Updates bei den Kunden führte, musste man in Deutschland mit 20% Neuanschaffungen und 80 % Updates zufrieden sein. Während ein Update für rund 250,00 EUR Umsatz steht, bedeutet eine Neuanschaffung rund 1.500,– Deckungsbeitrag für Vectron. Pech gehabt. Aber wenn wegen Lockdown die Einnahmen fehlen, fehlt auch das Geld für Neuanschaffungen.

9-Monatszahlen bei Vectron mit Verlust

Neben dem erwarteten Umsatzrückgang durch das Auslaufen der Umstellung der Kassensysteme auf die neuen fiskalischen Vorschriften habe auch das allgemein schwierige Umfeld für eine gedämpfte Investitionsneigung in den Zielmärkten geführt. So entwickelte sich der Umsatz nach der Rechnungslegungsmethode IFRS im Vergleich zur Vorjahresperiode 2021 um 38,6 % (9M 2021: 29,8 Mio EUR) auf 18,3 Mio EUR rückläufig. Gleichzeitig fiel EBITDA in Höhe von MINUS 2,6 Mio EUR an, nach einem Gewinn in Höhe von 5,1 Mio EUR im Vorjahreszeitraum. Allerdings resultiert dieser Verlust zur Hälfte aus Rückstellungen für das bereits am 22.08. angekündigte Kostensenkungsprogramm, welches mittelfristig zu monatlichen Einsparungen von 150.000 bis 180.000 EUR führen soll.

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