SDAX | ADO PROPERTIES geht einen Schritt weiter, ist aber bei Adler noch nicht am Ziel

Post Views : 1282

Die ADO Properties S.A. (ISIN: LU1250154413) ist am Ziel – ein neuer Stern am Immobilienhimmel entsteht – neben Adler Real Estate (gut 95% Beteiligung) wurde auch die Option auf die Mehrheit an Consus gezogen – und der umbau ist nun im vollen Gang: Consus verändert komplett seine Ausrichtung und Adler verkauft alles,w as nicht zum neuen Konzern passt und reduziert so auch seine Verschuldung.

Heute meldet Adler Real Estate AG (ISIN: DE0005008007)  meldet den Verkauf von 5.064 Wohn- und Gewerbeeinheitenheute an einen „bedeutenden internationalen Immobilieninvestor“ mit einer Prämie auf den Buchwert (Stand 1. Halbjahr 2020) zu einem Nettokaufpreis von ca. 237 Mio. EUR. Die Immobilien liegen alle in Städten und Regionen, die NICHT zu den identifizierten 13 Zielstädten der „neuen“ Adler zählen: Die Objekte befinden sich vor allem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die Einheiten erwirtschaften Nettomieteinnahmen in Höhe von EUR 18,6 Millionen p.a. und haben eine Leerstandsrate von 12% bei einer Durchschnittsmiete von 5,46 EUR/qm/Monat.

Die Transaktion ist ein weiterer Schritt in der Strategie von ADLER, das Portfolio zu straffen. Die Objekte befinden sich in 36 Städten, die nicht zu den 13 wichtigsten Städten gehören, und machen ca. 18% des Portfolios außerhalb der 13 wichtigsten Standorte aus. Im Zuge der Neuausrichtung seines Portfolios wird sich ADLER mit dieser Transaktion aus 34 Städten zurückziehen. Fokussierter, weniger Schulden, höhere Qualität, kein Gewerbe und auf die Metropolen konzentriert – so stellt sich die ADO Properties die Tochter vor und so wird sie gerade umgebaut. Die nächsten Transaktionen werden kommen – man hat erst 18% des Portfolios außerhalb der 13 Zielstädte veräußert durch diese Transaktion. {loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google)}

Erstes Halbjahr zeigt, wie ein Konzern geschmiedet wird, der zukünftig spannend werden sollte

In den vergangenen sechs Monaten erreichte ADO eine Reihe wichtiger Meilensteine, die das Unternehmen positioniert haben, ein potenzieller MDAX-Kandidat zu werden mit einer integrierten Plattform für Wohnraum in Deutschland, die ca. 75.000 Einheiten umfasst und einem Zeitwert seiner Anlageimmobilien von EUR 8,8 Milliarden. Die einzigartige Build-to-Hold-Entwicklungspipeline von ADO ermöglicht zukünftiges Wachstum bei gleichzeitiger Realisierung zusätzlicher Wertschöpfung aus dem Portfolio. Durch dieses bedeutende Immobilienentwicklungsvermögen ist ADO gut positioniert, einen Beitrag zur Reduzierung des Wohnungsmangels in Deutschland zu leisten.

H2-Update 18.09.2020: SFC mit zweitem Erfolg diese Woche im Bereich „green“ Freizeitgestaltung

Corestate zeigt mit 300 Mio. EUR Projekt, dass wieder was geht

Nordex adressiert neues Marktsegment im sich ändernden US-Markt durch 312 MW-Order

H2-Update 18.06.2020: NIKOLA unterstützt durch JP Morgan – reicht das oder muss…

Wolfgang Grenkes Erklärung zum Franchisesystem lässt Fragen offen

BioNTech kauft von Novartis Produktionsstätte für 750 Mio. Impfstoffdosen zusätzlich – 15 Mrd. EUR Umsatzpotential zusätzlich

H2-Update 16.06.2020: Ballard Power und NEL sind mit Wrightbus bei der H2Bus dabei – Ziel 1.000 H2-Busse in Europa

Dem erfolgreichen Unternehmenszusammenschluss mit ADLER im April folgte die Erlangung der Kontrolle über Consus durch die Ausübung einer Call Option durch ADO Ende Juni. Im Juli 2020 verbesserte ADO seine Kapitalstruktur und verlängerte das Fälligkeitsprofil seiner Schulden mit dem erfolgreichen Abschluss einer Bezugsrechtsemission in Höhe von EUR 457 Millionen sowie der Platzierung einer fünfjährigen Anleihe über EUR 400 Millionen.

Zum Ende des ersten Halbjahres 2020 hält ADO ca. 95% an ADLER. Damit ist ADLER nunmehr vollständig in ADO konsolidiert und erstmals im konsolidierten Finanzbericht enthalten. ADO profitiert nun von einem gut diversifizierten deutschen Wohnungsportfolio mit ca. 75.000 Einheiten und einem Zeitwert der Anlageimmobilien von EUR 8,8 Milliarden.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Produkt)}

Und ADO kombiniert mit Adler Real Estate lieferte ein gutes erstes Halbjahr – coronaresistent

Die Einnahmen aus Vermietungsaktivitäten haben sich im ersten Halbjahr 2020 mit EUR 147,9 Millionen im Vergleich zu EUR 71,4 Millionen im ersten Halbjahr 2019 mehr als verdoppelt. Dies war in erster Linie auf die erstmalige Konsolidierung von ADLER zu Beginn des zweiten Quartals 2020 zurückzuführen, was teilweise durch den Verkauf von 5.900 Einheiten Ende 2019 aufgehoben wurde. Die Nettomieteinnahmen stiegen von EUR 67,4 Millionen im ersten Halbjahr 2019 auf EUR 114,8 Million im ersten Halbjahr 2020.

Das EBITDA aus Vermietungsaktivitäten stieg deutlich an auf EUR 77,3 Millionen im ersten Halbjahr 2020, gegenüber EUR 47,9 Millionen im ersten Halbjahr 2019. Der FFO 1 (aus Vermietungsaktivitäten) stieg auf EUR 44,3 Millionen im ersten Halbjahr 2020, gegenüber EUR 33,4 Millionen im ersten Halbjahr 2019, was einem FFO 1 pro Aktie von EUR 0,88 entspricht (H1 2019: EUR 0,76 pro Aktie).

Das Unternehmen bestätigt anläßlich der Halbjahreszahlen wiederum seine Prognose, dass die Erträge aus Vermietung als kombiniertes Unternehmen mit ADLER Real Estate im Geschäftsjahr 2020 zwischen EUR 280 Millionen und EUR 300 Millionen liegen werden. {loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google)}

8,8 Mrd. EUR beträgt das kombinierte immobilienvermögen zum 30.06.2020 – trotz Mietendeckel eine passende Kombination mit der Perspektive über den Consus-Erwerb sich günstig mit neuen Wohnimmobilien aus deren Pipeline zu bedienen – Traumpaarung. „Zum 30. Juni 2020 belief sich der Portfoliozeitwert von ADO auf EUR 8,8 Milliarden (Geschäftsjahr 2019: EUR 8,6 Milliarden). Trotz des Inkrafttretens des Berliner Mietendeckels zeigten sich die Bewertungen robust und der Portfoliowert erhöhte sich um EUR 0,2 Milliarden, was einem Anstieg von +2,3% für das Wohnungsportfolio entspricht (Berlin unverändert; Wohnungsportfolio außerhalb Berlins +4,7%). Das Portfolio umfasste 74.682 Einheiten (Geschäftsjahr 2019: 75.721 Einheiten), wobei 77% des Portfoliowertes in den deutschen Top-13-Städten konzentriert sind.“

Selbstbewuste Führung anlässlich der Halbjahreszahlen am 31.08.2020

Maximilian Rienecker, Co-CEO von ADO, sagte: „Wir waren in der Lage, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 ein starkes Ergebnis zu erzielen und unsere Prognose für das Gesamtjahr trotz der durch Covid-19 verursachten Turbulenzen zu bestätigen. Dies ist Beweis für die Stärke und Solidität des Geschäftsmodells von ADO. Angesichts der aktuellen Marktbedingungen hat die Entscheidung, den Zusammenschluss mit ADLER umzusetzen, die Position der Gruppe deutlich gestärkt.“

Thierry Beaudemoulin, Co-CEO von ADO, fügte hinzu: „Durch den transformierenden Zusammenschluss, den wir mit ADLER abgeschlossen haben, und die Ausübung der Call Option für Consus haben wir die Qualität und Vielfalt unseres Portfolios erheblich verbessert. Das bedeutet, dass wir gut aufgestellt sind und unseren Aktionären auch in Zukunft beständige Werte bieten. Die Transaktion hat unser Entwicklung zu einer der größten Immobiliengesellschaften in Deutschland erleichtert und gibt uns die Möglichkeit, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, um der deutschen Wohnungsnot zu begegnen. Unsere Bemühungen um die Integration beider Unternehmen sind zügig und wie geplant vorangekommen, mit nur begrenzter Erschwernis durch Covid-19. Wir freuen uns darauf, ab dem dritten Quartal 2020 als eine Einheit zu berichten, wenn Consus zum ersten Mal in die Rechnungslegung einbezogen wird. Zudem werden wir in naher Zukunft unsere gemeinsame Mission und unsere gemeinsamen Werte mit dem Markt teilen.“

Aktuell (18.09.2020 / 10.21 Uhr) notieren die Aktien der ADO Properties S.A. im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,06 EUR (-0,23%) bei 25,78 EUR. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: ADO Properties S.A. | Powered by GOYAX.de
{loadmodule mod_custom,Nebenwerte Magazin Anmeldung}
H2REIHE-Update | SFC Energy und „green“ Freizeitgestaltung passt, zweiter Erfolg diese Woche
H2REIHE-Update | NEL-Aktie könnte durch Citibank Probleme bekommen, Jeffrey Ubben hält dagegen

Share : 

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Jetzt zum Nebenwerte Magazin Newsletter anmelden
und von unseren aktuellen und exklusiven Informationen profitieren.

Interviews

Wochenrückblick

Trendthemen

Anzeige

Nachrichten SDAX

Anzeige

Related Post