Masterflex krönt sich selber

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Masterflex SE steigert operatives EBIT in den ersten neun Monaten 2022 um 80,7 % – Zweistelliges EBIT-Margenziel nachhaltig erreicht
Die Masterflex Group (ISIN: DE0005492938) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 76,0 Mio. Euro (9M/2021: 59,6 Mio. Euro) erwirtschaftet. Das entspricht im Jahresvergleich einem Umsatzplus von 27,6 %. Das Wachstum basiert gleichermaßen auf Volumen- und Preiseffekten sowie einer günstigen Entwicklung auf der Währungsseite durch den starken US-Dollar.

Das Konzern-EBITDA erreichte im Berichtszeitraum 14,1 Mio. Euro (9M/2021: 9,3 Mio. Euro) und verzeichnete somit einen Anstieg um 50,7 %. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) für den 9-Monatszeitraum 2022 sprang um 80,7 % auf 10,4 Mio. Euro (9M/2021: 5,8 Mio. Euro). Die operative EBIT-Marge lag nach neun Monaten bei 13,7 % gegenüber 9,7 % in der Vorjahresperiode. Damit hat die Masterflex SE das Ertragsziel „Double Digit“ nachhaltig erreicht. Das Konzernergebnis der ersten neun Monate 2022 hat sich auf 7,3 Mio. Euro (9M/2021: 3,8 Mio. Euro) annähernd verdoppelt. Entsprechend stieg das Ergebnis pro Aktie auf 0,76 Euro nach 0,39 Euro in der vergleichbaren Vorjahresperiode.

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Die Ergebnisentwicklung war durch die steigenden Rohstoff-, Fracht- und Energiepreise geprägt. Die inflationären Effekte konnten jedoch weitgehend durch Preisanpassungen aufgefangen werden. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Umsatz unterproportional und vor allem wachstumsbedingt angestiegen, was im Rückgang der Personaleinsatzquote (gemessen an der Gesamtleistung) von 37,4 % (9M/2021) auf 32,3 % (9M/2022) erkennbar ist. Somit schlugen sich die höheren Absatzvolumina spürbar im Ergebnis nieder, was insbesondere die erfolgreiche Umsetzung des Maßnahmenprogramms B2DD (Back to Double Digit) widerspiegelt.

Heruntergebrochen auf die Kundenbranchen setzt sich die Entwicklung aus den Vorquartalen fort. Die klassischen Industrien, insbesondere Maschinenbau, Automotive und Luftfahrt, sowie Medizintechnik zeigten weiterhin eine hohe Nachfragedynamik. Der Umsatzanteil des margenstarken Medizintechnikgeschäfts lag bei 18 %. Auch das Amerika-Geschäft entwickelte sich weiter dynamisch. Insgesamt wurde das Wachstum von allen Gesellschaften der Masterflex Group getragen.

Der Auftragsbestand belief sich zum Ende des dritten Quartals 2022 auf 24,1 Mio. Euro (9M/2021: 15,4 Mio. Euro). Der Auftragseingang liegt weiterhin auf einem sehr auskömmlichen Niveau, was in Kombination mit dem hohen Auftragsbestand die weitere Entwicklung gut absichert.

Dr. Andreas Bastin, CEO der Masterflex Group: „Wir verzeichnen in der gesamten Breite unserer Aktivitäten eine erfreuliche Geschäftsentwicklung. Vor allem profitieren wir von den branchenübergreifenden Einsatzmöglichkeiten für unsere Schlauch- und Verbindungssysteme und dank unserer tiefgreifenden Branchenkompetenz von der Rückkehr sämtlicher Kundenindustrien auf Wachstumskurs. Die Auftragslage ist anhaltend robust und lässt uns optimistisch auf den weiteren Verlauf im Geschäftsjahr 2022 und darüber hinaus blicken. Insgesamt ist 2022 ein äußerst erfolgreiches Jahr für Masterflex, gekrönt durch die versprochene Rückkehr zu einer nachhaltig zweistelligen EBIT-Marge.“

Prognose angehoben

Mit Ablauf des dritten Quartals lag die Masterflex Group über den bisherigen Planvorgaben für das Geschäftsjahr 2022. Wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 24. Oktober 2022 bekannt gegeben, hat das Management auf Basis der erfolgreichen Geschäftsentwicklung und des soliden Auftragsbestands die bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2022 angehoben. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2022 nun einen Umsatzanstieg auf 92 bis 96 Mio. Euro (bisher: 83 bis 87 Mio. Euro) und ein operatives EBIT zwischen 9,3 und 10,5 Mio. Euro (bisher: zwischen 8,3 und 9,0 Mio. Euro).

Masterflex Tubesolar JDC Group -
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