Fraport AG hakt 2021 ab und setzt viel Hoffnung auf das Frühjahr für weitere Erholung.

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Fraport liefert die Verkehrszahlen 2021. Erholungstendenzen.

Fraport auf dem Weg der Erholung? Langsam. Heute lieferte die Fraport AG (ISIN: DE0005773303)  ihre Verkehrszahlen für 2021. Zwar konnte man 2021 die Passagierzahlen in Frankfurt um 32,4 % gegenüber dem Vorjahr auf 24,8 Millionen Passagiere steigern. Aber immer noch 64,8 % weniger als in 2019.

Und so kann Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG zumindest etwas Optimismus verbreiten: „Auch im vergangenen Jahr war der Flughafen Frankfurt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie massiv betroffen. Zwar haben sich die Passagierzahlen über das Jahr sukzessive weiter erholt und im Zeitraum von April bis Dezember im Vergleich mit 2020 sogar verdreifacht, doch sind wir noch weit vom Vorkrisenniveau von 2019 entfernt. Sehr erfreulich ist dagegen die Entwicklung der Fracht. Hier haben wir einen historischen Rekord erzielt, obwohl weiterhin Beilade-Kapazitäten auf Passagiermaschinen fehlten. Das unterstreicht: Trotz der aktuellen Herausforderungen bleiben wir eines der führenden Fracht-Drehkreuze in Europa.

Fraport am Hauptstandort: Zahl der Starts und Landungen etwas besser als Passagierzahlen. Fracht mit Rekorden.

Und das ist bestimmt auch den Sloterhaltungsflügen geschuldet, die zu ökologisch widersinnigen fast Leerflügen führten. Und deren Zahl sollte in 2022 noch höher liegen als in 2021, als es hier einige Erleichterungen gab. Was soll’s: Fraport wird‘s freuen. Die Zahl der Flugbewegungen stieg 2021 mit 261.927 Starts und Landungen gegenüber 2020 um 23,4 % (gegenüber 2019: minus 49,0 Prozent).

Das Cargo-Aufkommen verzeichnete ein deutliches Plus um 18,7 Prozent auf rund 2,32 Millionen Tonnen und erreichte damit den höchsten Jahreswert in der Geschichte des Flughafens Frankfurt (gegenüber 2019: plus 8,9 Prozent). Getrieben ist dieses Wachstum insbesondere von der Luftfracht, während die Luftpost weiterhin von den fehlenden Beilade-Kapazitäten in Passagiermaschinen betroffen ist.

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Dezember brachte Fraport gegenläufige Signale für 2022

Im Dezember verbuchte das Fluggastaufkommen gegenüber dem schwachen Vergleichsmonat 2020 ein Plus von 204,6 Prozent auf rund 2,7 Millionen Passagiere. Zwar bremsten steigende Inzidenzwerte und neue Reiserestriktionen durch die Ausbreitung der Omikron-Variante die allgemeine Nachfrage. Dennoch sorgten stärkere interkontinentale und Reiseverkehre über die Weihnachtsfeiertage insgesamt für eine Fortsetzung der seit Mai anhaltenden Erholung. Gegenüber Dezember 2019 lag das Passagieraufkommen in Frankfurt erneut bei mehr als der Hälfte des damaligen Niveaus (minus 44,2 Prozent). Klare positive Tendenz.

Das Cargo-Aufkommen stieg im Dezember um 6,2 Prozent auf rund 197.100 Tonnen und erreichte damit den höchsten Monatswert seit Dezember 2007 (gegenüber Dezember 2019: plus 15,7 Prozent).

Und Dr. Schulte wagt einen Ausblick: „Die Lage bleibt auch 2022 hochdynamisch. Niemand kann heute konkret vorhersagen, wie sich die Pandemie in den kommenden Monaten entwickeln wird. Damit einhergehende und vielfach leider uneinheitliche Reiserestriktionen werden der gesamten Luftfahrtbranche weiter viel abfordern. Trotz dieser Unsicherheiten blicken wir optimistisch nach vorne und erwarten ab dem Frühjahr erneut eine deutlich anziehende Nachfrage.“

Fraport Beteiligungen: Antalya, Griechenland stark erholt, Xian mit Rückschlag im Dezember wegen lokalem Lockdown

Mit Ausnahme von Xi’an in China verbuchten alle Standorte unterschiedlich hoch ausfallende Zuwächse gegenüber dem schwachen Vergleichsjahr 2020. Deutlich schneller erholten sich die Verkehre, insbesondere während der Sommersaison an den touristisch geprägten Standorten. Aber alle Beteiligungen lagen hinter den 2019er Zahlen zurück: Schlusslicht das slowenische Ljubljana mit Minus 75,5 % gegenüber 2019 und noch am besten hielt sich das russische St. Petersburg mit Minus 7,9 % gegenüber 2019. KONZERNÜBERSICHT FÜR ALLE STANDORTE

Aktuell (17.01.2022 / 11:30 Uhr) notieren die Aktien der Fraport AG im XETRA-Handel mit einem Plus von -0,16 Euro (-0,25 %) bei 64.16 Euro.


Chart: Fraport AG | Powered by GOYAX.de
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