FORTEC Elektronik: Vom Nischen-Distributor zum internationalen Systempartner

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FORTEC Elektronik mit Sitz in Germering bei München ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich ein klassischer Elektronik-Distributor Schritt für Schritt in Richtung Systemanbieter entwickeln kann. 1984 gegründet, startete FORTEC als international tätiger Distributor von Standardlösungen in den Bereichen Stromversorgungen, Embedded-Systems und Displays.

Heute beschränkt sich die Gruppe längst nicht mehr auf den Handel mit Komponenten. Neben Standardprodukten bietet FORTEC kundenspezifische Entwicklungen und komplette Systemlösungen an – ein logischer Schritt in einem Markt, in dem Kunden immer stärker integrierte, vorkonfigurierte Lösungen statt Einzelbausteine nachfragen.

Holding-Struktur seit 2020: Steuerzentrale für ein internationales Netzwerk

Seit April 2020 fungiert die FORTEC Elektronik AG als Holdinggesellschaft. Von Germering aus werden

  • die verbundenen Unternehmen gesteuert,

  • die Konzernstrategie festgelegt

  • und wesentliche Teile der Administration zentral gebündelt.

Operativ ist die Gruppe breit aufgestellt: Tochtergesellschaften in
Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, den USA und den Niederlanden sorgen dafür, dass FORTEC nahe an Industrie- und OEM-Kunden in wichtigen Elektronikmärkten agieren kann.

Diese Struktur erlaubt es, lokale Marktkenntnis mit einer zentralen, strategischen Steuerung zu verbinden – ein Vorteil, wenn es um Skalierung, Einkauf, Technologie-Roadmaps und cross-border-Projekte geht.

Fokus auf anspruchsvolle Industrieanwendungen

Mit ihrem Portfolio adressiert die FORTEC-Gruppe vor allem Kunden, die zuverlässige Elektroniklösungen für anspruchsvolle Anwendungen benötigen – etwa im Maschinenbau, in Messtechnik, Medizintechnik, Transport oder Industrieautomation.

Die Kombination aus

  • Stromversorgungen,

  • Embedded-Computing

  • und Displaytechnologien

ermöglicht es FORTEC, komplette HMI- und Systemlösungen aus einer Hand zu liefern. Genau hier liegt der Hebel, um sich vom reinen Bauteilhändler zum technologischen Lösungsanbieter zu entwickeln – mit entsprechend höheren Margen und enger Kundenbindung.

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