DIV | hGears, Suse, Linus digital – 3 Neue von Platow eingestuft: 2 mal Kaufen, einmal beobachten.

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Vor Pfingsten wagten drei spannende Werte den Weg aufs Parkett. Mit E-Mobility, Software und Online-Plattform sind die wichtigen Themen vertreten. Themen mit Zukunft. Wie jedoch kurzfristig die „neuen Aktien“ einzuschätzen sind, versucht der Platow Brief einzuschätzen. Wobei die hGears  Story wahrscheinlich leichter für den Anleger einzuschätzen ist, als die Chancen der beiden anderen. Und Platow hilft bei der Einschätzung:

Die vergangene Woche hat bei den Mitarbeitern der Emissionsabteilung der Deutschen Börse für strahlende Gesichter gesorgt. Kamen 2020 insgesamt gerade einmal sechs Unternehmen neu im Prime Standard hinzu, so sind es in diesem Jahr schon neun Neulinge, davon drei in der Woche vor Pfingsten. Lohnt sich der Einstieg für Anleger?

Zumindest zum Auftakt am Freitag (21.5.5) konnten sich Anleger bei hGears über Zeichnungsgewinne freuen. Der Getriebehersteller, der sich auf Präzisionsteile für E-Bikes, E-Autos und E-Werkzeuge spezialisiert hat, eröffnete den Handel auf Xetra bei 27,50 Euro. Anschließend sackte das Papier (26,70 Euro; DE000A3CMGN3) bis auf 26,50 Euro ab, hielt sich aber immer noch über dem Ausgabepreis von 26,00 Euro. Das 60 Jahre alte Unternehmen aus Schramberg ist in aussichtsreichen Zukunftsmärkten unterwegs und will den Umsatz von 126,3 Mio. Euro im Jahr 2020 „mittelfristig“ bis auf 250 Mio. Euro verdoppeln. Kann die ordentliche 2020er-EBITDA-Marge von 18% in diesem Jahr noch leicht gesteigert werden, so errechnen wir ein akzeptables KGV von 29 und ein gutes Kurs-EBITDA-Verhältnis von 10. Frische Q1-Zahlen kommen in dieser Woche (26.5.), doch die Schwarzwälder sollten den Markt nicht enttäuschen.

UND GEFALLEN IHNEN DIE KLAREN AUSSAGEN UNSERES GASTBEITRAGES AUS DEM AKTUELLEN PLATOW BRIEF? Wir werden Ihnen in den nächsten Wochen jeweils eine Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe präsentieren und wenn es ihnen gefällt:

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hGears ist daher einen Kauf wert. Den Stopp setzen wir bei 21,20 Euro.

Einen holprigen Start legte Suse am vergangenen Mittwoch (19.5.) auf das Börsenparkett. Während die IPO-Spanne von 29,00 bis 34,00 Euro reichte, sackte das Papier (30,50 Euro; LU2333210958) zum Start kurzfristig unter 27,00 Euro ab. Aber im Markt für Open Source-Software, in dem Suse tätig ist, gibt es gute Wachstumschancen. Mit dem starken Trend zur digitalen Unternehmenstransformation wird eine jährliche Steigerung von 24% auf ein Volumen von ca. 19 Mrd. US-Dollar erwartet. Allerdings erzielte der Konzern im abgelaufenen Gj. (per 31.10.) nur einen ber. Umsatz von 503 Mio. US-Dollar (+17%) und eine ber. Cash-EBITDA-Marge von überzeugenden 40%. Mit einem Kurs-EBITDA-Verhältnis von 25 und weil keine frischen Mittel in die Expansion fließen ist die Aktie noch etwas zu teuer.

Suse kommt bei uns vorerst auf die Beobachtungsliste.

Mit Linus Digital Finance kam ein spannendes Fintech an die Börse. Die vom ehemaligen Rocket Internet-Aktionär Alexander Samwer mitfinanzierte digitale Immobilienplattform bietet institutionellen Investoren und semiprofessionellen Anlegern die Beteiligung an Immobilienprojekten an. Anders als beim klassischen IPO wurden keine Papiere über die Börse platziert, sondern nur eine Notierung vorgenommen. Die Liquidität in der Aktie (36,90 Euro; DE000A2QRHL6) wird damit gering sein. Zudem fällt der Umsatz mit knapp 8,9 Mio. bei einem Vorsteuergewinn von rd. 5,0 Mio. Euro noch niedrig aus. Das wird sich in Zukunft aufgrund weiterer Projekte und Investitionen (2020: 274 Mio. Euro) jedoch verbessern.

Risikobereite und immobilienaffine Leser steigen bei Linus Digital Finance ein. Stopp: 29,90 Euro.

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Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen weder eine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar noch sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Dieser Bericht ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie für Vermögensschäden wird keine Haftung übernommen.

 

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