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NEWS30.06.2020 – aap Implantate AG (ISIN: DE0005066609) - wie schön hörte es sich noch im April vorigen Jahres an: "gibt bekannt, dass sie ein Maßnahmenpaket zur Stärkung ihrer Finanzbasis verabschiedet hat und kurzfristig umsetzen wird. Dabei bildet die heute beschlossene Kapitalerhöhung als integraler Bestandteil ein attraktives Angebot für alle Aktionäre der Gesellschaft."

Und im Jetzt angekommen: Die Mazars Wirtschaftsprüfer verweigern das Testat für den Jahresfinanzbericht 2019 (nach HGB) und konsolidierten Jahresfinanzbericht 2019 (nach IFRS). Wieso? aap konnte keine nachvollziehbare Finanzierung der Tätigkeit für die nächsten 12 Monate vorweisen. Immerhin ein besserer Grund als bei Wirecard, aber im Ergebnis genauso bedenklich stimmend. Was bleibt dem Aufsichtsrat? Er macht, was sein gutes Recht ist: Er stellt trotzdem die Bilanzen fest, halt ohne Testat - als Ergebnis fällt der sowieso schon niedrige (Ansichtssache) Aktienkurs heute nochmals kräftig.

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Aufgegeben hat man noch nicht - das ist das Positive

aap befinde sich aktuell in einem umfassenden Restrukturierungs- und Refinanzierungsprozess, um den Fortbestand und die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern. "Zusätzlich verschärft wurde die ohnehin angespannte Liquiditätssituation durch die Corona-Pandemie, die in den letzten Monaten zu einer enormen Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs geführt hat. Vor diesem Hintergrund arbeitet der Vorstand derzeit intensiv an der Umsetzung verschiedener Finanzierungs- und Kosteneinsparungsoptionen. Diese beinhalten insbesondere Verhandlungen mit den drei größten Aktionären über eine weitere Aufstockung der Gesellschafterdarlehen nach ersten Darlehensgewährungen im April. Dabei haben die drei Hauptaktionäre bereits feste Zusagen gegeben, die jedoch unter der Bedingung stehen, dass weitere bestehende oder neue Investoren hinzukommen und sich an der Finanzierung beteiligen. Weiterhin liegt der Gesellschaft eine Zusage über einen unter bestimmten Bedingungen stehenden zinslosen Kredit der Investitionsbank Berlin (IBB) aus dem Programm "Rettungsbeihilfe Corona-Soforthilfe-Paket I" vor. Daneben prüft aap einen Teilverkauf von Überkapazitäten des Maschinenparks und befindet sich in weit fortgeschrittenen Verhandlungen über den Abschluss eines Entwicklungs- und Liefervertrags mit einem weltweit führenden US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen. Parallel dazu führt der Vorstand aktuell Gespräche über mögliche Unternehmenstransaktionen (z.B. Fusionen, Share- oder Asset-Deals sowie Carve-Outs). Sollte es gelingen mehrere Optionen umzusetzen, wäre die Finanzierung der aap gesichert."

Viele Eisen im Feuer, viele könnte, möchte, sollte - Fazit: Man steht am Abgrund, aber Rettung ist immer noch möglich, zumindest nach Ansicht des Managements. Bedenklich scheint, das die bestehenden Hauptaktionäre nur zuschießen wollen, wenn andere "gewonnen werden können". Fragezeichen - entweder ich glaube an ein Unternehmen und seine Zukunft oder nicht. welchen Einfluss hat da das verhalten anderer potentieller Investoren. Es sei denn die eigenen Mittel würden alleine nicht ausreichen für ein "Weitermachen". Spannende Geschichte - im Pennystockbereich angekommen und ob man diesen jemals wieder verlassen wird?

Aktuell (30.06.2020 / 09.42 Uhr) notieren die Aktien der aap Implantate AG im Frankfurter-Handel mit gewaltigen Minus von 31,47% (-0,14 EUR) bei 0,294 EUR.  Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


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  • ISIN: DE0005066609

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