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NEWS12.11.2019 – Der OHB SE (ISIN: DE0005936124)-Konzern erzielte eine gestiegene Gesamtleistung nach neun Monaten von EUR 659 Mio., eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um gut 4% (Vorjahr: EUR 634 Mio.). Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich deutlich von EUR 47,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 57,9 Mio. Positive Effekte in Höhe von rund EUR 7,6 Mio., resultierend aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16, haben zu diesem Anstieg beigetragen. Die erzielte operative EBITDA-Marge stieg damit im Berichtszeitraum auf 8,8%, nach 7,4% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das EBIT stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf EUR 36,2 Mio. nach EUR 34,4 Mio. im Vorjahr. Die entsprechende EBIT-Marge blieb mit 5,5% fast unverändert im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (5,4%). Die EBIT-Marge auf die eigene Wertschöpfung reduziert sich mit erreichten 9,7% im Vergleich zum Vorjahr (10,1%).

Wie gehts weiter mit OHB - Analyse vom 12.11.2019 hier.

Die unkonsolidierte Gesamtleistung des Unternehmensbereichs Space Systems lag mit EUR 533,0 Mio. über dem Niveau der ersten neun Monate des vorherigen Jahres (EUR 498,6). Die erhöhte Gesamtleistung resultierte in einem deutlich erhöhten operativen Ergebnis (EBITDA) von EUR 45,4 Mio. (Vorjahr: 31,4 Mio.). Das EBIT des Segments lag mit EUR 28,6 Mio. ebenfalls signifikant über dem Wert des Vorjahrs von EUR 23,1 Mio. Die EBIT-Marge bezogen auf die unkonsolidierte Gesamtleistung erhöhte sich damit von 4,6% im Vorjahr auf 5,4% im Berichtszeitraum.

die erfolgsgeheimnisse

Die unkonsolidierte Gesamtleistung des Unternehmensbereichs Aerospace + Industrial Products lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2019 mit EUR 130,8 Mio. unter dem Wert des Vorjahres von EUR 140,6 Mio. Das operative Ergebnis (EBITDA) für diesen Geschäftsbereich reduzierte sich auf EUR 12,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (EUR 15,6 Mio.). Verbunden mit den erhöhten Abschreibungen führte dies zu einem verminderten EBIT in Höhe von EUR 7,6 Mio (Vorjahr EUR 11,3 Mio.). Die EBIT-Marge bezogen auf die unkonsolidierte Gesamtleistung erreichte damit 5,8% nach 8,1% im Vorjahr.

Kleiner Wermutstropfen

Der immer noch sehr hohe Auftragsbestand hat sich reduziert: Der feste Auftragsbestand des Konzerns lag nach neun Monaten des Geschäftsjahrs 2019 bei EUR 2.061 Mio. nach EUR 2.408 Mio. im Vorjahr. Davon entfallen mit EUR 1.662 Mio. rund 80 % auf die OHB System AG.

Das andere ist OK: Zum Stichtag 30. September 2019 lag die Bilanzsumme des OHB-Konzerns unter anderem aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 mit EUR 957,2 Mio. um gut 27 % über dem Niveau des 31. Dezember 2018 (EUR 753,6 Mio.). Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind die neu in die Bilanz aufgenommenen Positionen Nutzungsrechte aus Leasingvereinbarungen auf der Aktivseite in Höhe von EUR 53,7 Mio. sowie auf der Passivseite die Positionen kurzfristige und langfristige Leasingverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 54,1 Mio.

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Ausser vielleicht:Die leichte Steigerung des Eigenkapitals von EUR 200,0 Mio. auf EUR 206,3 Mio. vollzog sich unterproportional zur Bilanzverlängerung und resultierte in einer Eigenkapitalquote zum 30. September 2019 von 21,6 %, nach 26,5 % zum Jahresultimo am 31. Dezember 2018.

Aktuell (12.11.2019 / 09:17 Uhr) notieren die Aktien der OHB SE im Frankfurter-Handel mit leichtem Minus bei 39,05 EUR.


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Die ganze Meldung lesen Sie hier: Europäische Kommission ordert vier weitere Galileo-Satelliten bei OHB System AG

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