Biofrontera Aktie: „Interims CEO“ L. Lutter im Interview – „…in der neuen Ausrichtung… ein attraktives Investment.“

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Die Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und den Vertrieb dermatologischer Medikamente und medizinischer Kosmetika spezialisiert ist.
Biofrontera Aktie – ein Trauerspiel. Kommt die Trendwende mit Besetzung des vakanten CEO-Postens? Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113) besitzt ein in Europa und USA zugelassenes Medikament, dessen Siegeszug als potentieller Megaseller durch Corona ein kräftiger Dämpfer versetzt worden ist, so der CFO Ludwig Lutter, der nach dem überraschenden Ausscheiden des „alten“ CEO Lübbert, vorübergehend auch die Funktion des CEO übernommen hat. Offensichtlich ist einiges passiert seit unserem letzten Gespräch mit PROF. DR. RER. NAT. HERMANN LÜBBERT, der noch Ende Oktober voller Enthusiasmus für „seine“ Biofrontera gesprochen hatte. 

Seitdem ist der Kurs der Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113) Aktie trotz erfolgreichen IPO der US-Tochter und „Zahlen im Rahmen der Erwartungen“ weiter gesunken. Woran liegt’s? Wann ändert sich das? Oder wie sieht die „neuaufgestellte“ Biofrontera nach der Einigung mit der Deutschen Balaton aus? Alle sfragen an den Interims-CEO Ludwig Lutter.

Zuletzt sprachen wir Ende Oktober letzten Jahres mit dem damaligen CEO der Biofrontera AG, PROF. DR. RER. NAT. HERMANN LÜBBERT. Jetzt sind Sie Herr Lutter unser Ansprechpartner, eigentlich Finanzvorstand und derzeit auch CEO. Was ist seit Oktober passiert?

Der erfolgreiche Börsengang der Biofrontera Inc. Ende Oktober war für die Biofrontera-Gruppe ein großer Meilenstein, mit dem wir dem US-Wachstum nun den finanziellen Nährboden geben konnten. Die sich dem Börsengang dann noch angeschlossene Privatplatzierung mit einem Bruttoerlös von USD 15 Mio. stellt die Biofrontera Inc. nun auf eine solide finanzielle Basis. Wir dürfen deshalb in diesem Jahr damit rechnen, dass im US-Markt die Kommerzialisierung mit Hochdruck vorangetrieben werden kann. Damit fokussiert sich die Biofrontera AG klar auf das europäische Geschäft, dass wir nun beabsichtigen weiter auszubauen. Ohne den größten Kostenblock US-Vertrieb und Marketing, gepaart mit dem Umsatzanteil aus den USA im Rahmen des Lizenz- und Liefervertrags rückt damit auch die Profitabilität der Biofrontera AG in greifbare Nähe.

Des Weiteren konnte die Biofrontera in einem Mediationsverfahren einen viele Jahre anhaltenden Konflikt mit einem Großaktionär beilegen, so dass nun alle Klageverfahren beidseitig zurückgezogen wurden und man sich auf die Besetzung und Wahl des neuen unabhängigen Aufsichtsrats gemeinsam mit beiden Großaktionären verständigen konnte. Dieser nun eingeschlagene konstruktive Weg bietet für die Biofrontera AG ebenfalls große Chancen.

Im Oktober fragten wir nach den wichtigsten Schritten für die Biofrontera in den nächsten Monaten. Zuerst genannt wurde ein erfolgreiches IPO der US Tochter. Wie sehen die Ergebnisse des IPO ‘s aus?

Der Börsengang war in der Tat ein großer und erfolgreicher Meilenstein in unserer Unternehmenshistorie. Die Biofrontera Inc. hat nun die besten Voraussetzungen das enorme Potenzial des US-Marktes durch eine weitere Intensivierung der Investitionen in die Vertriebsaktivitäten zu heben. Die deutschen Biofrontera-Gesellschaften werden unmittelbar von diesem Wachstum durch den bestehenden Lizenz- und Liefervertrag profitieren.

Nachdem die Biofrontera AG in ihrer Beteiligung an der Biofrontera Inc. Ende Dezember nun unter die 50% Marke gerutscht ist, wird diese nicht mehr als Tochtergesellschaft geführt und somit auch nicht mehr konsolidiert. Die Biofrontera AG ist dadurch zum „klassischen“ Lizenzgeber und die Biofrontera Inc. zum Lizenznehmer geworden. Die gegenseitigen Verpflichtungen sind in einem entsprechenden Lizenz- und Liefervertrag geregelt. Darin ist u.a. festgelegt, dass die Biofrontera Inc. bis zu 50% der US-Ameluz®-Umsätze an die Biofrontera AG abführt und im Gegenzug die Biofrontera AG ihren Verpflichtungen zur Erweiterung und Aufrechterhaltung der bestehenden FDA-Zulassungen von Ameluz® nachkommt.

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Dann ging es darum “starke Wachstumsraten auf dem US-Markt zu erreichen?

Die Produktumsätze im US-Markt lagen in 2021 weit über den Verkaufszahlen in 2020 und nur leicht unter dem Umsatzlevel in 2019, also vor der Pandemie. Nachdem der Umsatz im ersten Quartal 2021 noch stark von den Corona-Restriktionen gehemmt war, lagen wir ab ca. Mitte März umsatzseitig sogar schon über dem letzten pre-Pandemie Jahr 2019.

Ja, wir wollen das aufgebaute Wachstums-Momentum aus der Pandemie heraus bestmöglich nutzen und noch weiter ausbauen. Die Finanzierung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten des Wachstumsmotors USA war und ist definitiv der Schlüssel zu kurz- und mittelfristigen starken Wachstumsraten. Dieses Ziel wurde durch den Börsengang erreicht. Mittel- und langfristig muss zeitgleich eine klinische Entwicklungstrategie die kommerzielle Strategie unterstützen. Dafür muss Ameluz® den Markterfordernissen und Patientenbedürfnissen in den USA sukzessive noch besser angepasst und die Zulassung auch auf weitere Indikationen ausgeweitet werden. Nur mit entsprechenden Erweiterungen der Zulassung wird sich das volle Behandlungs- und Marktpotenzial von Ameluz® erschließen lassen. Und wie schon erwähnt: Die deutschen Biofrontera-Gesellschaften werden unmittelbar vom US- Umsatzwachstum durch den Lizenz- und Liefervertrag profitieren.

Nächster Milestone sollte die schnelle Akzeptanz der US-Dermatologen für die neuzugelassene RhodoLED® XL-Lampe sein. Wo stehen Sie?

Die FDA-Zulassung der Lampe erfolgte bereits im Oktober 2021. Derzeit sind wir hier in Leverkusen im Herstellungsprozess. Die Coronakrise hat jedoch weltweit zu erheblichen Lieferengpässen geführt und leider bleiben auch wir davon nicht verschont. Wir rechnen derzeit mit einer ersten Auslieferung an den Lizenzpartner Biofrontera Inc. noch in Q2 2022.

In dem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass zwei Patente erteilt wurden, die wir rund um die RhodoLED® Lampe beim US-amerikanischen Patentamt beantragt hatten. Ohne ins Detail zu gehen, stärken diese Patenterteilungen den Wettbewerbsvorteil und dienen dem Schutz von Ameluz® und der RhodoLED® Lampenserie im Rahmen der FDA-Kombinationszulassung.

Und der Beginn der klinischen Studie in den USA zur Behandlung von moderater bis schwerer Akne mit der Ameluz®-PDT ist mittlerweile erfolgt?

Ja, auch hier konnten wir noch im Dezember vermelden, dass bereits mit der Patientenrekrutierung gestartet wurde. Die Erweiterung der bestehenden US-Zulassung um eine Akne-Indikation stellt für Biofrontera insofern ein Novum dar, da es sich hierbei um ein gänzlich neues Therapiefeld handelt. Bisher war unsere klinische Entwicklungsstrategie auf Studien fokussiert, die die Anwendung von Ameluz® bei der Therapie von weißem Hautkrebs und seinen Vorstufen optimieren sollen. Mit der Akne-Studie sind wir nun bei einer ganz neuen Indikation außerhalb des bisherigen Fokus. In diesem Zusammenhang zu erwähnen wäre, dass Marktdaten belegen, dass der häufigste Grund für einen Dermatologen-Besuch bei Patienten über 45 Jahre die Erkrankung an Aktinischer Keratose ist, wobei bei Patienten unter 45 Jahren Akne zu den häufigsten Gründen zählt. Somit ist Akne für uns ein spannendes Thema mit enormen Marktpotenzial.

Und der Entscheid im Rechtsstreit mit einem US-Konkurrenten, der im Dezember letzten Jahres fallen sollte?

Auch an dieser Flanke können wir Vollzug melden. Wir konnten uns in einem außergerichtlichen Vergleich mit dem Konkurrenten einigen. Im Rahmen des Vergleichs hat sich Biofrontera verpflichtet USD 22,5 Mio. zur Abgeltung aller möglichen Ansprüche zu zahlen. Hiervon werden 50% von Biofrontera AG und 50% von Biofrontera Inc. getragen.

Dann bezeichnete der Gründer und damalige CEO eine Einigung mit dem “aktivisitischen Aktionär” Deutsche Balaton Gruppe. Wo stehen Sie an dieser “Baustelle”?

Wir konnten die Mediation erfolgreich beenden und als Resultat sind nun alle Klageverfahren mit der Deutsche Balaton-Gruppe erledigt. Außerdem darf ich seit der Hauptversammlung im Dezember nun mit einem neuen Aufsichtsrat zusammenarbeiten, dessen Wahl vom Unternehmen und beiden Großaktionären unterstützt wurde. Die große Aufgabe des Gremiums ist nun den Vorstand zu erweitern. Dieser Prozess ist in vollem Gange.

Wie sehen Sie Ihre Rolle derzeit bei Biofrontera – CFO mit Platzhalterfunktion für einen neuen CEO – oder versuchen Sie auch zu gestalten?

Natürlich sehe ich mich uneingeschränkt in der Verantwortung zu gestalten. Die Biofrontera ist ein gesundes Unternehmen mit fantastischem Wachstumspotenzial. Ich habe ein Team um mich, das sich mit Herzblut einbringt und ein Produkt in die Vermarktung gebracht hat, das das Potenzial hat, weltweit zum Versorgungsstandard bei der Behandlung von hellem Hautkrebs und dessen Vorstufen, zu werden. Ich bin ein Teamplayer, deshalb freue ich mich auch auf neue Kollegen im Vorstand.

Wann denken Sie, wird ein neuer CEO vom Aufsichtsrat gefunden?

Die Suche ist in vollem Gange. Sicherlich ist die Besetzung eines geeigneten Vorstands, insbesondere bei einem so hochgradig regulierten Geschäft, wie dem Pharmageschäft, eine Aufgabe, die etwas Zeit in Anspruch nimmt. Darum kann ich Ihnen heute noch keinen konkreten Termin nennen.

Im Oktober wurde vom CEO eine damalige Kapitalisierung von rund 140 Mio EUR als “unterbewertet” und viel zu niedrig angesehen. Aktuell wird die Biofrontera AG an der Börse mit gerade einmal 70 Mio EUR bewertet ((wird aktualisiert bei Veröffentlcihung des Interviews)). Was ist passiert?

Die Refokussierung der Biofrontera AG auf das Europageschäft sowie ein noch nicht voll besetzter Vorstand könnten für Verunsicherung sorgen. Beide Themen sind in Bearbeitung und von temporärer Natur.

Offenbar werden die Erwartungen und Umsatzziele der nächsten Jahre – für 2026 wurden von 200 bis 400 Mio EUR genannt. Bleibt’s dabei?

Diese Umsatzziele wurden in der Hauptversammlung im Mai 2020 bekanntgegeben, also noch mit dem Budget und Wachstumstrend von vor der Pandemie und sie bezogen sich auf die gesamte Unternehmensgruppe. Die Einschätzungen beruhen auf dem großen Potenzial des US-Markts, wo die Ameluz®-PDT mit einer stärkeren Markdurchdringung ein enormes Wachstum erreichen kann. Die Biofrontera AG allein ohne den konsolidierten US-Umsatz wird also die von Ihnen angesprochenen Erwartungen in diesem Maße zumindest so kurzfristig nicht erfüllen können, dafür rückt aber deren Profitabilität erheblich näher.

Ameluz scheint am Markt nicht als potentieller “Megaseller” wahrgenommen zu werden. Was würden Sie zweifelnden Stakeholdern dazu sagen?

Wenn Sie mit „Markt“ die Dermatologen meinen, dann trifft das aus meiner Sicht definitiv nicht zu. Bei dem meisten Dermatologen ist schon bekannt, dass sie mit PDT in Verbindung mit Ameluz die besten Ergebnisse für ihre Patienten erzielen.  Es bedarf allerdings einer strukturellen Änderung in den Praxisabläufen, um eine Ameluz®-PDT zu integrieren. Das ist ein gewisses Markthemmnis, welches wir in Europa mit der Tageslicht-PDT bereits adressiert haben. Ameluz® ist das Produkt der Wahl bei Aktinischer Keratose. Die Wirksamkeit, der präventive Charakter der Behandlung und das exzellente kosmetische Therapieergebnis sprechen eigentlich für sich. Wir müssen also lauter werden, damit bei allen Dermatologen diese Message ankommt und die Ameluz®-PDT zum Standard of Care bei hellem Hautkrebs und dessen Vorstufen wird. Der Kapitalmarkt kennt das große Potenzial von Ameluz®, das haben wir nicht zuletzt beim Börsengang der Biofrontera Inc. unter Beweis gestellt.

Das ist das Schöne an unserer Arbeit., Wir verkaufen ein Produkt, das Patienten Zugang zur derzeit wirksamsten nicht invasiven Therapie gegen weißen Hautkrebs ermöglicht.

Was sollte in den nächsten Monaten bei Biofrontera passieren? Ist die Situation so schlecht, wie der Aktienkurs suggerieren könnte?

Nein. Die Unsicherheit ist zwar unbestritten da, aber die zeitnahe Besetzung des Vorstands und insbesondere die Entwicklung der financial perfomance wird zeigen, dass wir sehr gut aufgestellt sind. Ich sagte bereits, ich halte die Biofrontera AG für ein solides Unternehmen, das auch in der neuen Ausrichtung mit Fokus auf Europa ein attraktives Invest für die Anleger darstellt.

Gibt es operative Zielsetzungen oder Vorgaben, die Ihrer Meinung nach die Wahrnehmung der Chancen und Risiken der Biofrontera verbessern könnten?

Sicherlich wäre ein solides Umsatzwachstum in den USA ein wichtiger Meilenstein für 2022. Und dabei spielen natürlich auch die anstehenden Zulassungserweiterungen für Ameluz® im US-Markt eine entscheidende Rolle. Von höheren Umsätzen im größten Markt für Ameluz® profitieren beide Lizenzpartner. Ich bin zuversichtlich, dass weiteres Wachstum in den bestehenden Märkten die Wahrnehmung verbessern werden. Corona ist dabei immer noch ein Spielverderber, aber wir hoffen wohl alle, dass sich nach oder auch mit Omikron die Lage weltweit deutlich entspannen wird.

Welchen Wert hat derzeit die Beteiligung der Biofrontera AG an der Biofrontera Inc.? Wäre eine situation denkbar, sich von dieser Beteiligung zu trennen?

Die Biofrontera AG besitzt 8 Mio. Aktien der Biofrontera Inc. Bei einem Finanzierungsbedarf stünden diese Aktien natürlich als Geldquelle zur Verfügung. Pläne sich von der Beteiligung zu trennen, gibt es momentan nicht.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in oder ausserhalb der Biofrontera in 5 Jahren? Besitzen Sie auch selbst Aktien der Biofrontera?

In bin selbst bisher noch kein Aktionär der Biofrontera AG. Ich habe einen Vertrag bis Februar 2024, den ich natürlich uneingeschränkt erfüllen möchte. Ich denke derzeit somit überhaupt nicht an ein Ende, sondern bin voller Tatendrang die neue Biofrontera AG zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Im Gegenteil, ich würde mich freuen, wenn der Aufsichtsrat und natürlich das Biofrontera Team auch nach Februar 2024 weiter mit mir zusammenarbeiten möchte.

Zum Abschluss würden wir Sie noch bitten kurze Kommentare zu einigen Stichworten zu geben:

Übernahme: immer möglich

Hauptaktionäre: Einigung

Investor Relations: tolles Team

Amulez: bestes Produkt, bei Bedarf sollten sie es unbedingt ausprobieren

Relevante Märkte: Europa & USA

Neue Produkte: Zukunft

Prognose: noch nicht veröffentlicht

Breakeven: nicht zu weit entfernt

Herr Lutter, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg.

Ludwig Lutter: CFO Biofrontera AG. Ludwig Lutter | CFO der Biofrontera AG

Ludwig Lutter ist seit März 2021 CFO der Biofrontera AG.

Vor Biofrontera arbeitete er unter anderem als CFO bei brillen.de, HRS Hotel Reservation Service, Intershop Communications AG, SOPHOS und Poet Holdings, Inc., die unter seiner Verantwortung sowohl an der Nasdaq als auch am Frankfurter Aktienmarkt gelistet wurde. Zuvor war er im Bereich Prüfung und Steuerberatung bei KPMG und anderen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen tätig.

Ludwig Lutter hat einen Abschluss in Business Administration von der University of Texas, USA, und hat in Deutschland das Examen als Steuerberater abgelegt.

Firmendarstellung

Die Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und den Vertrieb dermatologischer Medikamente und medizinischer Kosmetika spezialisiert ist.

Das Leverkusener Unternehmen mit weltweit über 150 Mitarbeitern entwickelt und vertreibt innovative Produkte zur Heilung, zum Schutz und zur Pflege der Haut. Zu den wichtigsten Produkten gehört Ameluz®, ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von hellem Hautkrebs und dessen Vorstufen. Ameluz® wird seit 2012 in der EU und seit Mai 2016 in den USA vermarktet. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen in den USA das verschreibungspflichtige Medikament Xepi® zur Behandlung von Impetigo. In Europa vertreibt das Unternehmen zudem die Dermokosmetikserie Belixos®, eine Spezialpflege für geschädigte oder erkrankte Haut.

Biofrontera ist das erste deutsche Gründer-geführte pharmazeutische Unternehmen, das eine zentralisierte europäische und eine US-Zulassung für ein selbst entwickeltes Medikament erhalten hat. Die Biofrontera-Gruppe wurde 1997 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Hermann Lübbert gegründet und ist an der Frankfurter Börse (Prime Standard) und an der US-amerikanischen NASDAQ gelistet.


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