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Die Baumot Group AG (ISIN; DE000A2G8Y89) wird wohl einer der grössten Profiteure der Dieseldiskussion - zumindest könnte man es werden, die Umsätze werden es zeigen. Nein würden es zeigen, aber in Zeiten

von Kontaktsperren kann man auch keine Nachrüstkitts verkaufen. Also steht das Baumot-Paket immer noch vor dem Beweis, dass man große Stückzahlen liefern und deren Einbau erfolgen kann. In diesem Sinne sind die heute veröffentlichten Zahlen auch nur wieder ein "vor dem Praxistest": Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland und Europa, wird derzeit der Geschäftsbetrieb bei Baumot fortgeführt, wenn auch in gedrosselter Form. Angesichts der stetigen Verschärfung der Emissionsnormen für Pkw und Nutzfahrzeuge in Europa Ende 2018, verzeichnete das Unternehmen im Jahresverlauf 2019 sowie im ersten Quartal 2020 eine stabile Nachfrage nach Baumot-Produkten, da mit den SCR-Systemen nachgerüstete Fahrzeuge die aktuell geltenden Emissionsnormen erfüllen können.

Marcus Hausser, Vorstandsvorsitzender der Baumot Group:"Die Voraussetzungen für uns und unsere Branche hatten sich in den vergangenen 18 Monaten bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie positiv gestaltet. Nicht zuletzt auch, weil die Themen Umweltschutz und saubere Luft so prominent in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt waren und in vielen Ländern zu schärferen Gesetzen und der Schaffung entsprechender staatlicher Fördertöpfe geführt haben."

Entsprechend konnte im 1. Quartal 2020 der geplante Umsatz in allen Märkten annähernd erreicht werden. Auch wenn bislang wenige Probleme bei der Materialversorgung spürbar waren, stellt sich Baumot darauf ein, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie Auslieferungen und vor allem Umbauten im 2. Quartal 2020 zum Teil deutlich verzögern werden. Für das 2. Quartal rechnet Baumot daher mit einem deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorquartal - dies, obwohl das Orderbuch aktuell sehr gut gefüllt ist. Da heute nicht absehbar ist, wie lange sich die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in den verschiedenen Ländern, in denen Baumot aktiv ist, hinziehen werden, ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch noch zu früh, eine Prognose zur weiteren Ergebnisplanung abzugeben.

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"Das Geschäftsjahr lief sehr gut an..."

Mit Blick auf die Pkw-Nachrüstung in Deutschland zeigt sich derzeit ein gemischtes Bild. Die Anzahl der Anfragen nach Nachrüstsystemen hat sich seit dem Ausbruch der Krise kaum verändert. Jedoch interessieren sich aktuell mehr Kunden für Umbautermine in einigen Wochen, bzw. Monaten. Dies dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass viele Kunden in diesen Tagen den Besuch und Aufenthalt in den Räumen der Einbaupartner vermeiden möchten. Baumot nimmt wie bisher weiterhin Bestellungen durch die Partnerwerkstätten an. Die Auslieferung der Systeme wird dann wie auch bisher zeitnah vor dem geplanten Umrüsttermin an die Werkstatt erfolgen.

Die Corona-Pandemie trat mitten in der Hochlaufphase der Serienproduktion ein. In der Lieferkette für die Komponenten sind bis dato zwar keine spürbaren Einschränkungen zu vermerken. Da sich jedoch weder Ausmaß noch Dauer der Corona-Pandemie bzw. ihre allgemeinwirtschaftlichen Auswirkungen derzeit prognostizieren lassen, hat Baumot vorübergehend die Bestellmengen der benötigten Komponenten zurückgefahren, um finanzielle Risiken bei längerer Dauer der Krise durch zu hohe Lagerbestände zu begrenzen. Nach Ende der Einschränkung durch die Pandemie wird der weitere Hochlauf der Produktion fortgesetzt.

Marcus Hausser kommentiert: "Das Geschäftsjahr lief im 1. Quartal sehr gut und wir lagen in allen Projekten gut im Zeitplan. Der Auftragseingang war wie auch schon in 2019 kontinuierlich gut, sowohl im OEM-Geschäft als auch in der Nachrüstung. Wir haben zusätzliche Zulassungen für unsere Produkte in Deutschland und für Überlandbusse in UK erhalten. Über unser Online-Bestellsystem für die Hardwarenachrüstung haben wir in Deutschland eine hohe Nachfrage der Fahrzeughalter gesehen und mit dem Hochlauf der Serienproduktion begonnen. Jetzt müssen wir wegen der Corona-Krise Einschnitte sowohl in der Fertigung als auch in der Auslieferung vornehmen. Auch wenn das natürlich niemand vorhersehen konnte, ist diese Entwicklung äußerst frustrierend für uns. Andererseits kommt schon in den letzten Jahren der weit überwiegende Teil unseres Umsatzes weltweit aus steuerfinanzierten Fördertöpfen. Da aktuell überall sehr umfangreiche und weitreichende Förderprogramme aufgelegt werden, ist davon auszugehen, dass die für uns relevanten und bereits auch schon genehmigten Fördertöpfe nicht beschränkt werden. Ebenso dürften viele in der Krise getroffene Flottenbetreiber eher dazu neigen, Bestandsfahrzeuge länger zu fahren und nicht gegen Neufahrzeuge zu tauschen - diese Fahrzeuge sind unser Markt. So gesehen haben wir Hoffnung, nach dem Ende der Krise wieder an die an sich gute Entwicklung der letzten eineinhalb Jahre anknüpfen zu können."

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Aktuell (03.04.2020 / 09.27 Uhr) notieren die Aktien der Baumot AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,07 EUR (-8,01 %) bei 0,85 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Baumot | Powered by GOYAX.de
 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A2G8Y89

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