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Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113),hat heute die Ergebnisse für das erste Halbjahr zum 30. Juni 2019 veröffentlicht. Gleichzeitig wurde ein Überblick über den aktuellen Geschäftsverlauf gegeben.

 "Insgesamt entwickelt sich die Biofrontera weiterhin hervorragend. Seit 2016 steigt unser Umsatz signifikant und auch 2019 setzen wir das dynamische Umsatzwachstum weiter fort. Wir haben im ersten Halbjahr dieses Jahres wesentliche Meilensteine erreicht, um die globale Positionierung der Biofrontera als führendes Spezialpharmaunternehmen in der Dermatologie voranzutreiben. Im Berichtszeitraum steigerten wir den Gesamtumsatz um 55%. Wachstumstreiber war erneut insbesondere der US-amerikanische, aber auch der deutsche Markt, in dem die Umsätze um 82% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum anstiegen. Das Umsatzwachstum in den USA lag bei 59%, so dass wir dort mit unserem erweiterten kommerziellen Portfolio mit Ameluz(R) und Xepi(R) nun ausgezeichnet aufgestellt sind. Wir gehen davon aus, dass sich das Umsatzwachstum insgesamt mit rund 50% im weiteren Jahresverlauf 2019 auf einem ähnlichen Niveau bewegen wird wie im ersten Halbjahr. Für das vierte Quartal erwarten wir - bereinigt um die Cutanea-Akquisition - weiterhin das Erreichen des operativen Break-even", sagte Prof. Dr. Hermann Lübbert.

Finanzkennzahlen H1 2019

  • Der Gesamtumsatz stieg um 55% auf 13,9 Mio. Euro, gegenüber rund 9,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018.
  • Infolge des einmalig ergebniswirksamen Badwills aus der Kaufpreisallokation der Cutanea Life Sciences, Inc. (Cutanea) weist die Biofrontera für das erste Halbjahr 2019 ein positives Gesamtergebnis von rund 8,6 Mio. Euro aus.
  • Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen zum 30.06.2019 rund 21,6 Mio. Euro, verglichen mit 19,5 Mio. Euro zum 31.12.2018. Darin sind Zahlungsmittel der Cutanea in Höhe von 5,8 Mio. Euro enthalten.


Operative Entwicklungen H1 2019

  • Erweiterung des Produktportfolios in den USA um Xepi(R) aufgrund der erfolgreich abgeschlossenen Integration von Cutanea, einem Spezialpharmaunternehmen in der Dermatologie;
  • Einstellung der Vermarktung von Aktipak(R) aufgrund kurzfristig nicht zu behebender Qualitätsprobleme in der Produktion durch den von Cutanea beauftragten Auftragshersteller und der vergleichsweise zu geringen künftigen Marktchancen;
  • Erweiterung der Forschungskooperation mit Maruho Co., Ltd (Maruho) zur Weiterentwicklung von Marken-Generika sowie Absichtserklärung zur Indikationserweiterung von Ameluz(R) für Akne und zur Vermarktung von Ameluz(R) in Teilen Ostasiens und Ozeaniens;
  • Positive Phase III-Ergebnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit von Ameluz(R) in Kombination mit Biofronteras Rotlichtlampe BF-RhodoLED(R) zur Behandlung von aktinischen Keratosen auf den Extremitäten sowie dem Rumpf und dem Hals.

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Erinnern Sie sich noch? Maruho - Kooperations-und Forschungspartner von biofrontera machte ein Teilübernahmeangebot und Deutsche Balaton zog mit/dagegen mit ebenfalls einem Teilübernahmeangebot. Beide Gebote waren erfolgreich und festigten die Positionen beider Aktionäre. Wie dieser Konflikt weitergeht schwebt wie eine dunkle Wolke über der Biofrontera. die Ergebnisse der Angebote, wie im Juli mitgeteilt:

"Am 15. April 2019 hat die Maruho Deutschland GmbH ein Angebot an die Aktionäre der Biofrontera AG zum Erwerb von insgesamt bis zu 4.322.530 ihrer auf den Namen lautenden nennwertlosen Stückaktien der Biofrontera AG gegen Zahlung einer Geldleistung von EUR 6,60 je Biofrontera-Aktie veröffentlicht. Am 27. Mai 2019 wurden das Erwerbsangebot sowie die Angebotsunterlage geändert und aktualisiert und die angebotene Gegenleistung auf EUR 7,20 je Biofrontera-Aktie in bar erhöht. Maruho Deutschland GmbH berichtete heute, dass zum Meldestichtag das Angebot für 3.499.056 Aktien angenommen wurde. Dies entspricht ca. 7,84 % des zum Meldestichtag bestehenden Grundkapitals und der Stimmrechte der Biofrontera AG.

Am 21. Juni 2019 veröffentlichten die Deutsche Balaton Biotech AG und die DELPHI Unternehmensberatung Aktiengesellschaft ein konkurrierendes Angebot an die Aktionäre der Biofrontera AG zum Erwerb von insgesamt bis zu 500.000 ihrer auf den Namen lautenden nennwertlosen Stückaktien der Biofrontera AG gegen Zahlung einer Geldleistung von EUR 7,20 je Biofrontera-Aktie. Am 1. Juli 2019 wurden das Angebot sowie die Angebotsunterlage geändert und aktualisiert und die angebotene Gegenleistung auf EUR 8,00 je Biofrontera-Aktie in bar erhöht. Die Deutsche Balaton Biotech AG und die DELPHI Unternehmensberatung Aktiengesellschaft berichteten heute, dass zum Meldestichtag das Angebot vollständig angenommen wurde. Dies entspricht ca. 1,12 % des zum Meldestichtag bestehenden Grundkapitals und der Stimmrechte der Biofrontera AG."

Prognose

Biofrontera rechnet aktuell mit einem Jahresumsatz von 32 bis 35 Mio. Euro. Die Erwartung liegt damit leicht unter der bisherigen Prognose, die von 35 bis 40 Mio. Euro ausging. Die angepasste Prognose ist vor allem auf das weiterhin dynamische, aber leicht abgeschwächte Wachstum in den USA zurückzuführen. Umsätze aus den Produkten der Cutanea sind dabei noch nicht eingeschlossen. Der Vorstand prognostizierte außerdem für 2019 ein Ergebnis aus der betrieblichen Tätigkeit von -7 bis -9 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der Sonstigen Erträge aus den Verrechnungen an Maruho erwartet Biofrontera für das Geschäftsjahr 2019 nach wie vor im 4. Quartal das Erreichen des operativen Break-even. Nach dem Vermarktungsstopp von Aktipak(R) erwartet Biofrontera in 2019 insgesamt einen Umsatz mit den neuen Produkten von rund 1 bis 1,5 Mio. Euro.

Kann sich Biofrontera am Markt durchsetzen?

Die Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Entwicklung und den Vertrieb dermatologischer Medikamente und medizinischer Kosmetika spezialisiert ist.
Das Leverkusener Unternehmen mit weltweit rund 150 Mitarbeitern entwickelt und vertreibt innovative Produkte zur Heilung, zum Schutz und zur Pflege der Haut. Zu den wichtigsten Produkten gehört Ameluz(R), ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von hellem Hautkrebs und dessen Vorstufen. Ameluz(R) wird seit 2012 in der EU und seit Mai 2016 in den USA vermarktet. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen die Dermokosmetikserie Belixos(R), eine Spezialpflege für geschädigte oder erkrankte Haut. Biofrontera ist das erste deutsche gründergeführte pharmazeutische Unternehmen, das eine zentralisierte europäische und eine US-Zulassung für ein selbst entwickeltes Medikament erhalten hat. Die Biofrontera-Gruppe wurde 1997 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Hermann Lübbert gegründet und ist an der Frankfurter Börse (Prime Standard) und an der US-amerikanischen NASDAQ gelistet. Die Erfolge der Biofrontera und der Aufstieg der Aktie seit 2015 sind schon beeindruckend.

Aktuell (27.08..2019 / 08:22 Uhr) notieren die Aktien der Biofrontera AG im Frankfurter-Handel nahezu unverändert bei 6,54 EUR.

 


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Weitere Informationen

  • ISIN: DE0006046113

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