thyssenKrupp nucera Aktie nach einer Woche – Drang nach mehr fehlt. Oder: Warten auf News?

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ThyssenKrupp nucera
thyssenKrupp nucera – mit einem Zuteilungspreis von 20,00 EUR je Aktie und einem zukünftigen Freefloat von rund 24% an den Start gegangen. Und dann alle überrascht. Der ausserbörsliche Handel am Donnerstag deutete auf einen freundlichen Start auf dem Parkett am Freitag hin. So 20,50 EUR bis 21,00EUR als Ziel. Aber das zweite IPO in diesem Jahr  am deutschen Kapitalmarkt konnte dem unruhigen Umfeld trotzen. Am Vortag rasselte der DAX noch 400 Punkte nach unten und am Freitag schien alles möglich. Und dann die Handelsaufnahme der thyssenKrupp nucera (ISIN:DE000NCA0001) Aktie mit zumindest grünen Vorzeichen – erster Kurs auf XETRA bei 20,20 EUR. Pflicht erfüllt, oberhalb der 20,00 EUR. Und dann im Hoch bis auf 25,80 EUR – wohl etwas zuviel des Guten.

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Drägerwerk meldete Freitag nach XETRA-Schluss für das erste Halbjahr kräftiges Umsatzplus und positives EBIT. Prognose „nur“ bestätigt. Montag Aktie im Blick halten.

In der ersten Handelswoche hielt sich die thyssenKrupp nucera Aktie in vorher nicht erwarteten Regionen.

Dass das Ausrufezeichen von Kursen über 25,00 EUR mehr oder weniger einer aufkommenden Kaufeuphorie geschuldet war, die sich dann schnell schon am Montag wieder legte, kann der Aktie auf Dauer nur guttun. Die über 16% Kursgewinn gegenüber dem Emissionspreis vom 7. Juli, die am Freitag bei XETRA-Schluss mit einem Kurs von 23,38 EUR erreicht werden konnten, lassen Phantasie und machen das IPO erstmal zu einem „Erfolg“. Einem Erfolg,d er von einigen bezweifelt wurde. Und die Unkenrufe „zu teuer bei 20,00 EUR“ werden natürlich nicht verstummen, und natürlich muss thyssenKrupp nucera bei Umsatz und Gewinn in die hohen Erwartungen „hineinwachsen“. Aber das ist in dem kräftig wachsenden Wasserstoffmarkt möglich.

Grosse Aufträge stehen an – weltweit. thysssenKrupp sollte dafür gut positioniert sein.

Und wie Plug Power, Siemens Energy, Nel, ITM Power, Cummins und diverse andere Hersteller von Elektrolyseuren wartet auch thyssenKrupp auf Entscheidungen. Kurz vor Investitionsentscheidung stehen laut Nel allein 11 GB „potentieller Auftragspipeline“, bei denen die Norweger „mitbieten“, noch höhere Potentiale nennt Plug Power. Allein diese Woche hat die EU am 13.07.2023  über den EU-Innovationsfonds weitere 3,6 Mrd EUR an 41 Großprojekte im Bereich der sauberen Technologien vergeben – auch für erneuerbaren Wasserstoff. Und das ist nur ein Teil der beinahe wöchentlich fallenden Subventionszusagen, die immer noch die Basis für Investitionsentscheidungen bei Wasserstoffprojekten sind. Gewartet wird beispielsweise auf die Freigabe der Milliardensubventionen für „grünen Stahl“ der thyssenKrupp in Duisburg – allein hier würden Elektrolyseure im GW-Bereich benötigt.

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Intershop Aktie fällt kontinuierlich. Schwaches 2022 gefolgt von schwachem 2023. Kundenzurückhaltung wegen schwächelnder Konjunktur trifft.
Und thyssenKrupp kann Grossaufträge,w ei die letzten Meldungen aus Dortmund bestätigten – im Volumen liess man bisher Plug Power oder Nel weit hinter sich.

Bisher sieht es auch nicht ganz so schlecht aus. Denn man hat feste Aufträge über mehr als 3 Gigawatt Kapazität alkalischer Wasserelektrolyse bereits verbindlich abgeschlossen. Dazu zählen eine über 2-GW-Elektrolyseanlage für Air Products in Saudi-Arabien und damit das aktuell größte Projekt für grünen Wasserstoff, das bereits im Bau ist. Dazu die Lieferung der neuen 200-MW-Wasserstoffanlage von Shell im Hafen von Rotterdam. Und das grüne Stahlwerk von H2 Green Steel in Schweden mit 700 MW. More to come? Nach einer gemeldeten Reservierung von Kapazitäten im oberen dreistelligen MW-Bereich wahrscheinlich sogar in überschaubarer Zeit…

Im ersten Halbjahr 2022/23 beträgt der Auftragsbestand für das AWE-Geschäft rund 1 Mrd EUR. Und das  bei einem Gesamtauftragsbestand der thyssenKrupp nucera von rund 1,4 Mrd EUR. Dabei kann der 700 MW Auftrag von H2 Green Steel noch nicht berücksichtigt sein.

Umsatzziel im Geschäftsjahr 2023/24 500 bis 600 Mio EUR in der Sparte alkalische Elektrolyse…

….plus das angestammte Chlor-Alkali Geschäft würde knapp 1 Milliarde EUR Jahresumsatz möglich machen. Bisher konnte thyssenKrupp nucera mit dem lukrativen  und im letzten Geschäftsjahr 2021/22 noch umsatztechnisch bestimmenden klassischen Chlor-Alkal Geschäft (davon 50% wiederkehrende Serviceumsätze) das Wachstum der Wasserstoffsparte finanzieren. Und das grosse Orderbuch für die Elektrolyse-Module aufbauen.

Derzeit verfügt thyssenKrupp über eine Produktionskapazität für alkalische Elektrolyserue, die als 20 MW-Module ausgeliefert werden, von mehr als 1 GW jährlich. Und es ist geplant diese kurzfristig auf 5 GW auszubauen. Hierbei greift thyssenKrupp auch auf Auftragsfertiger zurück und nutzt so die zusätzlichen Möglichkeiten eines kurzfristigen Kapazitätsausbaus.

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Bilfinger Aktien – Platow Brief empfiehlt nicht zum ersten Mal zu kaufen. Und die Argumente lassen sich nicht von der Hand weisen.
Chlor -Alkali war der Startpunkt.

Mit mehr als 600 abgeschlossenen Projekten, 240.000 produzierten Elektrolysezellen und über 10 Gigawatt installierter Elektrolyse-Leistung ist das Unternehmen ein Marktführer im Chlor-Alkali-Geschäft. Die Projekterfahrung im Bereich Chlor-Alkali erstreckt sich über fünf Dekaden. Auf dieser starken Expertise gründete die Entwicklung und der Ausbau der alkalischen Wasserelektrolyse (AWE), die grünen Wasserstoff in großem Stil erzeugen kann.

Dabei hat das Chlor-Alkali-Geschäft in den vergangenen Jahren den Aufbau der alkalischen Elektrolyse-Sparte (AWE) finanziert. Und das erklärt auch das EBIT im ersten Halbjahr 2022/23 von „nur“ 13,3 Mio EUR. Wobei das skalierbare „Elektrolysegeschäft“ steigende Umsatzanteile erringen konnte: In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/2023 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz  auf 306 Mio EUR (H1 2021/2022: 176 Mio EUR). Und ausgelöst wurde dieser Schub vor allem durch eine Verneunfachung des AWE-Umsatzes.

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INTERVIEW: Allianz als Aktie, aber warum Ergo bei Aktienanlagen einen zweiten Blick wert sein soll, erfahren wir von Ralf Bielen. Spannend.
thyssenKrupp nucera – „grösstes Wasserstoff“- IPO, eines von nur zwei IPO’s  in Deutschland im ersten Halbjahr.  Ein Erfolg für die Dortmunder – und die beiden Altaktionäre de Nora und thyssenKrupp – zumindest bisher. Denn es hat sich als richtig erwiesen, nicht den letzten EURO auszureizen, sondern auch den „Erstzeichnern“ Luft zu lassen. Die Chance auf Kursgewinne – wie letztes Jahr beim de Nora Börsengang bereits erfolgreich vorexerziert. Jetzt wird die Entwicklung der nächsten Wochen spannend: Wei entwickelt sich der thyssenKrupp nucera Kurs in den nächsten Wochen? Bei den Wasserstoffaktien Plug Power oder Nikola ist derzeit eine extrem positive Kursentwicklung festzustellen . Auch wenn die extreme Volatilität einer Nikola oder Plug Power nicht unbedingt positiv ist, so zeigt der aktuelle Höhenflug, dass der Markt bei entsprechender Newslage bereit ist, die klassischen Bewertungskriterien zu vergessen – und nur noch die – greifbare? – Zukunft zu handeln.

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Drägerwerk Aktie Montag spannend. Freitag Abend gab’s vorab Zahlen: Umsatz und EBIT kräftig verbessert.
H2-Update – Weitere 3,7 Mrd EUR vom Europäischen Innovationsfonds bewilligt. News ThyssenKrupp nucera, Nel, Nikola, Everfuel, Plug Power, ITM Power, DEUTZ.

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