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tecdax news nebenwerte magazin18.06.2020 - Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) von ihrem Großkunden ABO Wind einen Auftrag für die Lieferung und Errichtung von neun N149/4.0-4.5-Turbinen für das finnische Projekt "Kokkoneva" erhalten. Alle Anlagen werden für den Betriebsmodus von 4,8 MW Nennleistung ausgestattet. Der Auftrag umfasst ebenfalls einen Premium-Servicevertrag der Turbinen über die Laufzeit von 15 Jahren mit einer Verlängerungsoption auf 25 Jahre. Übrigens auch ABO wind ist börsennotiert - im m:access seit Kurzem - und ABO Wind hat vor wenigen Tagen ein gutes Jahr 2019 gemeldet mit einem Ausblick auf eine sehr gute Zukunft.

Der 43,2-MW-Windpark "Kokkoneva" entsteht südlich von Kestilä in der Gemeinde Siikalatva in Nord-Ostbottnien unweit des Oulujärvi Sees. Die Nordex Group liefert die Turbinen in der Kaltklimavariante und errichtet sie auf Stahlrohrtürmen mit 155 Meter Nabenhöhe. Damit können die Anlagen den höchstmöglichen Ertrag am Standort erwirtschaften, der eine durchschnittliche Jahreswindgeschwindigkeit von 7,4 m/s aufweist. Der Beginn der Errichtung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2021.

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"Wir freuen uns sehr über das von ABO Wind erneut gezeigte Vertrauen in unsere Technologie und unsere Servicekompetenz. Mit diesem Auftrag bauen wir unsere Position im wichtigen Windmarkt Finnland weiter aus, wo wir seit einem Jahrzehnt aktiv sind und eine führende Position erreicht haben", so Patxi Landa, Vertriebsvorstand der Nordex Group. ABO Wind ist seit 15 Jahren ein langjähriger Stammkunde der Nordex Group mit Windparkprojekten in Deutschland, Frankreich, Irland und Finnland.

Q1: Auftragseingang über 352 Turbinen in Höhe von 1,644 GW - besser als im Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen der fest vereinbarten Neuaufträge um ca. 59 Prozent (Q1/2019: 1,035 GW). Mit rund 1.292 MW war die Nachfrage in Europa mit einem Anteil von fast 79 Prozent am gesamten Auftragsvolumen besonders hoch. Die stärksten Einzelmärkte waren hier Norwegen, Großbritannien, die Türkei und Finnland. Allein in Norwegen konnte sich die Nordex Group dabei einen großen Auftrag für die neue Turbine N149/5.X mit einem Volumen von 400 MW sichern. Aus Südamerika kamen Aufträge aus Chile in Höhe von 269 MW sowie Brasilien mit 83 MW.

"Mit über 1,6 Gigawatt Auftragseingang im ersten Quartal hat die Nordex Group erneut einen sehr guten und stabilen Auftragseingang gezeigt. Das ist das Ergebnis unserer erfolgreichen Produktstrategie. Mit 1,4 GW entfielen allein 85 Prozent der nachgefragten Turbinen auf die Delta4000-Baureihe. Besonders erfreulich ist dabei der hohe Anteil an unseren neuen, 2019 erstmals eingeführten Anlagen der 5MW+ Klasse mit allein 93 Turbinen", sagte Anfang April José Luis Blanco, CEO der Nordex Group.

Am 03.06. ein neuer Kunde mit 90 MW

Und am 28.05. waren es 27 MW von Innogy und NEW.

Am 28.04. waren es 58,4 MW in Brasilien.

Am 01.04. waren es in Dänemark 51 MW.

Nordex liefert regelmäßig

neue Turbinenaufträge, meißt inclusive zukünftiger Wartungsmaßnahmen, baut sein Auftragspolster kontinuierlich aus und hat im ersten Quartal die erwartet starke Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresquartal erreicht: Die Geschäftsentwicklung der Nordex im ersten Quartal 2020 hat sich aufgrund des guten Auftragsbestands in Höhe von 8,4 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erheblich verbessert. Umsatz im ersten Quartal 2020: 964,6 Mio. EUR (Q1/19: 398,9 Mio. EUR). Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern - 13,1 Mio. EUR(Q1/19: 3,3 Mio. EUR). Daraus ergibt sich eine EBITDA-Marge in Höhe von 1,4 Prozent (Q1/19: 0,8 Prozent). Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die deutlich angestiegenen Errichtungszahlen im Segment Projekte zurückzuführen. Aber ab dem Q2 gelten teilweise andere Regeln - wie so oft in den letzten Tagen betont: Corona macht alles schwierig, insbesondere sind Schätzungen über Dauer und Wirkung fast unmöglich. Deshalb hat nun auch Nordex seine Prognose aufgehoben ohne eine neue liefern zu können. Die Ende April mitgeteilte Sicherung einer starken Kreditlinie bis 2023 zeigt, dass Nordex wohl "ganz gut" und unbeschadet durch die Corna-Krise kommen könnte

Die Gruppe hat über 28 GW Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2019 einen Umsatz von etwa EUR 3,3 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 6.800 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA, Indien, Argentinien und Mexiko. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 2,4- bis 5,X-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.

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  • ISIN: DE000A0D6554