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Die Evotec SE (ISIN: DE0005664809) gab heute die Finanzergebnisse und die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2019 bekannt.

Nach Vorlage der endgültigen Zahlen für 2019 und einem optimistischen Ausblick, mit weiterer Schwankungsbreite als üblich der Corona-Unsicherheit geschuldet, haben sich die covernden Analysten das Ganzen angesehen und gestern haben sich schon mal die Deutsche Bank und Berenberg zu Wort gemeldet. KAUFEN sagen beide mit Überzeugung. Kursziele sind 28,00 respektive 33,00 EUR. Also noch viel Luft nach oben. Warum die Aktie im Freitgashandel dann so abgestraft wurde und mit MINUS 5,28% (-1,08 EUR) bei 19,54 EUR in Wochenende ging (XETRA) erschien fundamental eingestellten Marktbeobachtern etwas überraschend. Auch die Begründungen der Analysten passen eigentlich: Berenberg sieht nur geringe Einflüsse Coronas auf die Unternehmensentwicklung und hält deshalb die Prognose für angemessen, die Deutsche Bank zeigt sich daneben auch von den starken Zahlen für 2019 angetan.

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Evotec Shorts wenig Bewegung

In der letzten Woche zeigte sich bei den Shortpositionen, die seit langer Zeit bei Evotec besonders hoch sind, keine große Bewegung: Lakewood Capital Management reduzierte die Position am 24.03.2020 leicht auf 0,69%, Darsana ist seit dem 12.03.2020 bei 1,19% und alle anderen haben in der derzeitigen -Crash-Phase ihre Positionen unverändert gelassen - erwarten also offensichtlich noch niedrigere Kurse, ob mit Recht wird die wietere Entwicklung zeigen. Wenn die Kurse weiter zurückkommen sollten, dann wohl eher nicht aus fundamentalen Gründen, sondern wegen allgemeiner Marktschwäche möglicherwiese beschleunigt durch "passende" Verkäufe von Shortparteien. Jedenfalls bleibt es derzeit bei insgesamt 9,10 % geshorteten Aktien allein von Parteien, die einzeln mindestens 0,50% der Evotec geshortet haben. Also vielleicht nur etwas mehr als die "Spitze des Eisberges"

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Dennoch halten wir Evotec für eine der Aktien, die nach dem Corona-Crash starkes Upside-Potential haben werden. In unserer Reihe "AKTIEN IN CRASHZEITEN" wird Evotec im TEIL 2 näher behandelt:

MuM, DataGroup und MBB - Werte denen Lukas Spang einiges zutraut - TEIL1 unserer Reihe Aktien in Crashzeiten

Encavis, Evotec und Wirecard - Werte denen Wir einiges zutrauen - TEIL2 unserer Reihe Aktien in Crashzeiten

SBF, DIC Asset und PNE - Werte denen Udo Kissig einiges zutraut - TEIL 3 unserer Reihe Aktien in Crashzeiten

Evotecs AKTIONSPLAN 2022 VERLÄUFT TROTZ MASSIVER GLOBALER UNSICHERHEITEN PLANMÄẞIG

  • Zahlreiche neue und verlängerte Wirkstoffforschungs- und entwicklungspartnerschaften, z. B. Erweiterung der Vereinbarung mit Sanofi zum Ausbau der Substanzverwaltung in Toulouse zum globalen Zentrum; mehrjährige Vereinbarung mit Takeda; neue präzisionsmedizinische Initiativen in den Bereichen Frauengesundheit und Onkologie
  • An allen Standorten anhaltend starke Entwicklung und Wachstum der EVT Execute-Serviceangebote
  • Erfolgreiche beginnende Integration von Just - Evotec Biologics; Aufbau und Anlauf des ersten J.POD(R) in Seattle initiiert; erster J.POD(R)-Partner MSD hat unterzeichnet (im Januar 2020)
  • Deutliche Ausweitung und Fortschritte in verpartnerter Pipeline; z. B. positive Ergebnisse in Phase II (Wirksamkeitsnachweis) mit Bayer auf dem Gebiet chronischer Husten und Beginn mehrerer klinischer Phase-I- und Phase-II-Studien

SPANNEND UNSER EXKLUSIVINTERVIEW MIT DEM CEO DR LANTHALER vor wenigen Tagen: "VIEL LUFT NACH OBEN!"

  • Zahlreiche wichtige Meilensteinerreichungen, z. B. in iPSC-basierten Wirkstoffforschungsallianzen
  • Schwerpunkt auf "-omik", maschinelles Lernen sowie Plattformen für künstliche Intelligenz in allen Modalitäten
  • Ausgründung von Breakpoint Therapeutics im Bereich DNA-Schadensantwort; Joint Venture NephThera mit Vifor Pharma gegründet mit Fokus auf neuartigen Therapien im Bereich Nephrologie
  • Akademisches BRIDGE-Modells gewinnt an Dynamik
  • Aufbau einer führenden Position in der Antiinfektiva-Wirkstoffforschung und -entwicklung (z. B. Partnerschaften mit GARDP, GNA Now, Helmholtz und der Bill & Melinda Gates Foundation)

FINANZPROGNOSE 2020 - WEITERHIN STARKES ORGANISCHES WACHSTUM

Angesichts der gegenwärtigen globalen Unsicherheiten in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden voraussichtlichen negativen Auswirkungen wurde die bereits vorgestellte Prognose für Umsatz und bereinigtes EBITDA kritisch geprüft und leicht angepasst. Es ist jedoch zu diesem frühen Zeitpunkt nicht möglich, die potenziellen Auswirkungen auf die Umsätze und die finanzielle Performance genau vorherzusagen oder zu quantifizieren. Diese Ungewissheit erklärt auch die größer als üblich angegebenen Spannen. Evotec wird die weitere Entwicklung in dieser Ausnahmesituation weiterhin sehr genau beobachten und die Prognose aktualisieren, falls sich die Situation wesentlich verändert.

  • Wachstum der Konzernerlöse auf 440-480 Mio. € erwartet (2019: 446,4 Mio. € einschließlich Erlöse aus Weiterbelastungen nach IFRS 15)
  • Das bereinigte Konzern-EBITDA wird mit 100-120 Mio. € auf einem ähnlichen Niveau wie 2019 erwartet (2019: 123,1 Mio. €)
  • Unverpartnerte F+E-Aufwendungen in Höhe von etwa 40 Mio. € (2019: 37,5 Mio. €)

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FINANZPROGNOSE 2020 - WEITERHIN STARKES WACHSTUM

Angesichts der gegenwärtigen globalen Unsicherheiten in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und einer möglichen künftigen Unterbrechung des Geschäftsbetriebs bei Evotec oder Partnern, wurde die Prognose für 2020 kritisch geprüft.

Aufgrund der drastischen und sehr dynamischen Entwicklungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld seit Ende Februar 2020 und der unvorhersehbaren besonderen Situation, die durch die COVID-19-Pandemie und die damit verbundenen unbekannten Zeitabläufe ausgelöst wurde, ist es jedoch zu diesem frühen Zeitpunkt nicht möglich, die potenziellen Auswirkungen auf die Umsätze und die finanzielle Performance genau vorherzusagen oder zu quantifizieren. Diese Ungewissheit erklärt auch die größer als üblich angegebenen Spannen. Evotec wird die weitere Entwicklung in dieser Ausnahmesituation weiterhin sehr genau beobachten und die Prognose aktualisieren, falls sich die Situation wesentlich verändert.

SPANNEND UNSER EXKLUSIVINTERVIEW MIT DEM CEO DR LANTHALER vor wenigen Tagen: "VIEL LUFT NACH OBEN!"

Umsätze, Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und das bereinigte EBITDA bleiben die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren des Evotec-Konzerns.

Im Jahr 2020 geht Evotec von Konzernerlösen in Höhe von 440 bis 480 Mio. € aus. Dieses erwartete Umsatzwachstum beruht auf dem derzeitigen Auftragsbestand, den absehbaren Neuverträgen und Vertragsverlängerungen sowie den Aussichten auf Meilensteinzahlungen. Die Prognose basiert auf unveränderten Wechselkursen gegenüber 2019.

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Das bereinigte Konzern-EBITDA von Evotec wird sich voraussichtlich im Bereich von 100 - 120 Mio. € bewegen, trotz erhöhter F+E-Investitionen, des erwarteten Verlusts der Sanofi-Subvention für den Standort Toulouse nach dem 1. Quartal 2020 und der deutlichen Steigerung des Geschäfts von Just - Evotec Biologics durch Investitionen in und den Aufbau von hoch innovativen J.POD(R)-Kapazitäten in den USA.

Neben der verpartnerten und extern finanzierten F+E wird Evotec auch weiterhin erheblich in die nicht verpartnerte eigene F+E investieren, um eine langfristige Pipeline von erstklassigen Projekten und Plattformen aufzubauen. Wir gehen dafür von Investitionen in Höhe von ca. 40 Mio. € aus. Diese Aufwendungen sind unabhängig von den "verpartnerten" F+E-Ausgaben im Bereich Infektionskrankheiten, die vollständig durch eine Partnerschaft mit Sanofi abgedeckt sind.

Aktuell (28.03.2020 / 15:03 Uhr) notieren die Aktien der Evotec AG im XETRA-Handel zum Schluss Freitag mit einem Minus von -1,09 EUR (-5,28 %) bei 19,54 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Evotec SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005664809

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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