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Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) und die Shortpositionen, wieviel kosten die, wann müssen, wann sollten, wann könnten die geschlossen werden.

Um zu verstehen, warum es so große und so lange offene Shortpositionen auf die Wirecard Aktie gibt, sollte man zuerst die Kosten einer Shortposition auf Wirecard betrachten. Für jede Aktie gibt es schwankende Leihkosten. Der Aktien für den Verkauf Verleihende bestimmt den Preis. Bei Wirecard haben wir folegnde Angaben gefunden: Laut S3Partners LLC, Stand 13.02.2020 im "Hottest Short Stocks as of February 14th" - wird für die Leihe der Wirecard AG-Aktie im OTC-Handel der Nasdaq (hier Börsenkürzel: WRCDF) eine Leihgebühr von 2,83% p.a. erhoben. Dass ist nicht viel, auch wenn für die rund 1 Mrd. USD Shortaktien an der NASDAQ OTC so tägliche Leihgebühren von 84.088,00 USD erhoben werden. Wie hoch die Gebühren für die nicht an der NASDAQ verkauften Aktien ist, kann man nur in einer ähnlichen Größenordnung vermuten. Bedeutet für die mit Stand 18.02.2020 genannten 3,49 Mrd. Shortposition  wohl eine Mindestleihgebühr von rund 300.000,-- USD. Das sind Beträge, die ein Hedgefonds bei Jahreskosten unter 3% lange aussitzen kann und wird. VERGLEICHSWERTE: Leihgebühr auf Canopy Growth ist 51,08% p.a. am anderen Ende liegt Microsoft bei 0,30% p.a.

Was könnte nun die Leihgebühren erhöhen? Was könnte generell die Leihkosten erhöhen und zwar so, dass Short Wirecard soviel Geld kostet, dass man darüber nachdenkt diese Position zu schließen. Leihgebühren steigen dann, wenn das Angebot, die Aktie, knapp wird. Also beispielsweise wenn die Shortquote weiter steigt oder wenn die Aktien weniger werden - hier gibt es derzeit einmal die 200 Mio. EUR Aktienrückkaufprogramm der Wirecard AG, vom Volumen her bestimmt nicht aussschlaggebend, denkbar wäre ein Verbot von Aktienleihe oder Leerverkauf aufgrund regulatorischer Schritte - wie schon einmal von der BAFIN quasi durch das Leerverkaufsverbot für Finanzwerte während der Finanzkrise und seitdem für ungedeckte Leerverkäufe. ODER ÄNDERUNG der Geschäftspolitik der großen Aktienverleiher, die derzeit Geld auf ansonsten unproduktive Aktienbestände verdienen können und wollen. beispielsweise Versicherungen oder konkret bei Wirecard Blackrockk, die derivativ - wohl größtenteils in Form von Rückübertragungsansprüchen - große Anteile an Wirecards Stimmrechten besitzen. Oder Morgan Stanley oder Goldman Sachs oder...(Wasserstoff)}

Kurssteigerung oder Verlust des Vertrauens auf Kursverluste

Kosten der Aktienleihe steigen auch bei steigenden Kursen und gleichzeitig erhöhen sich bei steigenden Kursen die Sicherheiten (Collateral), die ein Aktienleiher leisten muss gegenüber dem Verleiher. Die Sicherheiten erhöhen sich, je teurer der Rückkauf der geliehenen Aktien werden würde. Sicherheiten kosten Geld, Rendite also eher Opportunitätskosten als Zinskosten. Verliert der Short das vertrauen darin, dass seine Wette oder Spekulation auf sinkende Kurse aufgeht, dann wird er seine Position schließen - Auslöser hierfür könnte beispielsweise ein umfasssend entlastender KPMG-Bericht sein. Oder eine Verurteilung der FT in dem Verfahren, das Wirecard angestrengt hat. Eine Übernahme wäre ein weiterer Grund für steigende Kurse und Verknappung der Aktien, die für Aktienleihe zur Verfügung stehen - unrealsitisch für Wirecard? Ja eigentlich schon, aber wenn man sich die heutige Nachricht über die ...

Dialog Semiconductor kauft für 500 Mio. weiteren IoT-Baustein ...

Während gestern Highlight Communication gute Zahlen lieferte, enttäuschte STEMMER Imaging...

VARTA gewinnt bei den Analysten - geht's wieder Richtung 100,00 EUR?

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Übernahme E-Trade's durch Morgan Stanley für 13 Mrd. USD und UBS hat einen Neuen

Die großen amerikanischen Banken sind seit der Finanzkrise gesundet und haben volle Kassen. Morgan Stanley kauft gestern E Trade zu einem hohen Preis, weil die etwas haben, was Morgan Stanley will: Regelmäßige Einnahmen aus einem breitangelegten nicht so schwankungsanfälligen Retailgeschäft. Wirecard ist derzeit "nur" 16 Mrd. EUR wert, und beispielsweise die 10 größten US-Banken machten im letzten Jahr allein 70 Mrd. USD GEWINN. Also wäre ein Paymentdienstleister doch ....

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Und UBS hat den Nachfolger von Ermotti benannt, der kommt von ING, wo er intensiv die Digitalisierung vorangetrieben hat und beispielsweise in Großbritannien mit der Innovation einer BankingAPP, die andere Konten verwaltet und zusammenfasst, wie ein Fintech den Markt aufgemischt hat. Der kommt jetzt zur UBS, die im Fintechbereich, in der Digitalisierung relativ wenig vorzuweisen hat. Die möglicherweise artverwandtes Geschäft sucht oder suchen wird. Alles weit hergeholt, aber gerade in den letzten Wochen/Monaten gab es so viele überraschende Übernahmeangebote wie RIB Software durch Schneider, Godewind, TLG, Adler Real Estate, Osram, Bombardier's Eisenbahnsparte, Commerzbank-Deutsche Bank, Deutsche Bank-UBS usw. Nicht alle wurden umgesetzt, aber es ist Bewegung im Takeover-Bereich und Wirecard ist derzeit im Vergleich zur Peer sehr günstig, noch. Wenn der KPMG-Bericht einem potentiellen Intressenten eine Planungssicherheit im Bereich der FT-Vorwürfe ergäbe, wäre das ein Moment  .

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Wann könnte ein short Squeeze...

"The definition of a "short squeeze" is a capitulation on the short side due to losses or high borrow rates, therefore shares shorted declines and these "buy-to-covers" create buy side pressure which pushed up a stock's price." so erklärt Ihan Dusaniwsky eingänglich. Die Hedgefonds und anderen professionellen Shortparteien werden ihre Gewinne zu sichern wissen oder ihre Verluste zu begrenzen wissen, wenn die Positionen in die "falsche" Richtung laufen - ganz plump: Die Jahresprämie wird durch die Jahresperformance des Trading Desks bestimmt, da geht es nicht um Emotionen, sondern auch um wirtschaftliches Kalkül, die bei Betrachtung von Opportdnitätskosten zu einer Positionsreduktion führen könnte, lange bevor compliancerelevante ZWANGS-Grenzen erreicht werden im Bereich des maximalen Exposures einer Position.

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VARTA stellt die Weichen auf grün - Ziel 100,00 EUR wird erreichbarer

Highlight Communications Top- und Stemmer Flop-Zahlen

SIXT könnte bald viel Geld auf der Bank haben - weiteres Wachstum im Kerngeschäft damit beschleunigt?

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Weitere Informationen

  • ISIN: DE0007472060, DE0005664809

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