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Die Software AG (ISIN: DE0003304002) hat mit den vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal 2015 die Erwartungen der Analysten und auch die eigenen übertroffen.

Der Gesamtumsatz legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4% auf 257,5 Mio. EUR zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) stieg ebenfalls um 4% auf 92,2 Mio. EUR an. Für das Gesamtjahr 2015 verzeichnet man einen Umsatzzuwachs von 2% auf 873,1 Mio. EUR. Das Ebita stieg um 8% auf 259,1 Mio. EUR an.

Die eigenen Erwartungen übertraf das Unternehmen bei der operativen Marge. Das operative Ergebnis machte 30% der Umsatzerlöse aus. Die Erwartungen lagen zuvor bei 28 bis 29%. Im laufenden Jahr soll die Marge auf bis zu 31% ansteigen.

Wachstumsträger im vierten Quartal war besonders die Sparte DBP für Integrationssoftware. Der Umsatz legte hier um 17% auf 137,6 Mio. EUR zu. Damit tritt nun das erwartete Wachstum ein, welches im Laufe des vergangenen Jahres noch auf sich warten ließ. Im Oktober hatte das Unternehmen noch seine Erwartungen nach unten korrigiert.

2016 soll die Sparte DBP ein Umsatzplus zwischen 5 und 10% generieren. In diesem Bereich erwartet die Software AG auch das mittelfristige Wachstum. Die Integrationssoftware soll so den erwarteten Umsatzrückgang in der Sparte für Datenbanksoftware ausgleichen. Nach einem leichten Plus in 2015 erwartet man hier für 2016 einen Umsatzrückgang zwischen 4 und 8%.

Der Blick in die Zukunft bleibt bei der Software AG optimistisch. Das Unternehmen setzt dabei vor allem auf Folgeaufträge durch den Lizenzverkauf. Der Lizenzverkauf bringt weniger Marge ein, zieht jedoch profitable Wartungsaufträge nach sich. Die Softwarewartung ist das Kernstück des Geschäftsmodells der Software AG. Neben der Senkung von Kosten sorgten vor allem die Wartungsaufträge für die verbesserte operative Marge.

(Quelle: Software AG)

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