Shelly Group-Aktie: Smart-Home-Markt bietet Wachstumschancen. Reicht’s?

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Shelly Group steigert im ersten Halbjahr 2025 Umsatz und Gewinn zweistellig, verdoppelt Installateurnetzwerk und bestätigt Jahresprognose. Internationales Wachstum beschleunigt sich

Shelly Group schaut auf ein weiteres Wachstumsjahr mit stabiler Marge zurück. Abends um 20:15 Uhr veröffentlicht die bulgarische Gesellschaft ihre Zahlen. ungewöhnliche Zeit. Dabei braucht man sich eigentlcih nicht zu verstecken. Auch wenn der Ausblick einigen ambitioniert erscheinen mag, so schlecht hat man sich nicht geschlagen. Bisher.

Die Shelly Group hat im Geschäftsjahr 2025 erneut zugelegt und die eigenen Prognosen erfüllt. Der Anbieter von IoT- und Smart-Building-Lösungen profitierte von einer wachsenden Installateur-Basis und neuen Produkten. Auch für 2026 stehen Umsatz- und Ergebnissteigerungen im Fokus – allerdings mit einer verhaltenen Startphase im ersten Halbjahr. 

Shelly Group wächst wie geplant – bereinigtes Ergebnis leicht verbessert.

Der Konzernumsatz stieg 2025 um 40,3 % auf 149,7 Mio EUR. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) legte mit 42,8 % etwas stärker zu und erreichte 37,7 Mio EUR. Auch die entsprechende Marge verbesserte sich – wenn auch leicht – von 24,7 auf 25,2 %. Das berichtete EBIT fiel mit 30,3 Mio EUR niedriger aus – hier schlugen sich nicht-zahlungswirksame Rückstellungen aus dem Management-Programm nieder. Das Konzernnettoergebnis stieg um 14,8 % auf 25,5 Mio EUR. Klar, mehr wäre wünschenswert gewesen, aber…

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Breitere regionale Basis – Professional-Segment wächst dynamisch.

Die geografische Verteilung wird ausgewogener. Während die deutschsprachigen Länder um 27 % auf 62 Mio EUR zulegten, wuchs das übrige Europa um 51 % auf 74 Mio EUR. Die Region „Rest der Welt“ steigerte sich um 54 % auf 13 Mio EUR. Das Netzwerk professioneller Installateure wuchs von 900 auf über 5.300 Mitglieder – ein wichtiger Hebel für die weitere Marktdurchdringung. Auch die wiederkehrenden Umsätze aus Services und Abos gewinnen an Bedeutung. Machen Zahlen auf Dauer planbarer und ein Unternehmen berechenbarer. Die Richtung stimmt, aber es ist noch einiges zu tun.

Neue Shelly Produkte sollen 2026 Wachstum tragen.

Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem Umsatz zwischen 195 und 205 Mio EUR sowie einem EBIT von 47 bis 52 Mio EUR. Und das entspräche einem Zuwachs von rund 30 bis 37 %. Aber der Start dürfte verhalten ausfallen: Das Wachstum werde sich voraussichtlich auf das zweite Halbjahr konzentrieren, da neue Produktkategorien wie smarte Türschlösser, Kameras und intelligente Leitungsschutzschalter erst im Laufe des Jahres in den Markt kommen sollen. Um die Marktdurchdringung zu beschleunigen, wurden in mehreren europäischen Ländern neue Country Manager eingesetzt – erstmal Kosten. Und später…

Solide Finanzierung – Cashflow verbessert. Shelly Group auf gesunden Pfaden.

Die Eigenkapitalquote bleibt mit 78,5 % hoch. Der operative Cashflow legte deutlich um 93,2 % auf 5,3 Mio EUR zu. Die Zahlungsmittel blieben mit 13,6 Mio EUR nahezu stabil – trotz Wachstumsinvestitionen und Dividendenzahlung. Und Co-CEO Wolfgang Kirsch fasste die Entwicklung nüchtern zusammen: „Das Geschäftsjahr 2025 war von starkem Wachstum und einer weiteren Verbesserung unserer operativen Skalierung geprägt. Mit unserem erweiterten Produktportfolio und der diversifizierten Vertriebsstruktur sehen wir uns gut positioniert, unseren profitablen Wachstumskurs auch 2026 fortzusetzen.“ Insgesamt bleibt die Shelly Group damit ein solider Wachstumswert im Segment IoT und Smart Building. Aber die Bewertung hat in den vergangenen Jahren allerdings deutlich zugelegt – Neuanleger sollten das ambitionierte Wachstumstempo und die Abhängigkeit von neuen Produktzyklen im Auge behalten. Und auch die Aufwendungn für das Management-Programm sind einerseits ein starkes Incentive, gehen andererseits zu Lasten…

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