SDAX | Hypoport überzeugt „easycredit“ und setzt so weiteren Fuss in Genossenschaftssektor

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Die Hypoport SE (ISIN: DE0005493365) wächst auch im Corona-Umfeld. Während man in 2020 den Umsatz noch deutlich um 15% auf 388 Mio EUR steigern konnte – mit einem um 10 % gestiegenen EBIT der Gruppe in Höhe von 36 Mio EUR (EBITDA 64 Mio EUR, plus 22 %), ging es im Q1 „nur“ um 7% auf 108 Mio EUR beim Umsatz und einem zufriedenstellenden EBIT-Anstieg von 15% auf 12 Mio EUR weiter. Natürlich auch dem eingebrochenem Präsenzgeschäft in Corona-Zeiten geschuldet.

Und neue Kooperation sollte wieder mal Wachstumsschub bringen können – nach der Pilotphase

Die Hypoport SE und die TeamBank AG – Stichwort: easycredit – werden zukünftig beim Ratenkredit für Verbraucher durch ein Joint Venture kooperieren. In das Gemeinschaftsunternehmen GENOFLEX bringen beide Unternehmen ihre jeweiligen Stärken ein. Die TeamBank verfügt mit Vertragsbeziehungen zu 90% aller genossenschaftlichen Banken in Deutschland über ein breites Vertriebsnetzwerk. Hypoport bringt seine Erfahrung im Plattformgeschäft ein. Die Gründung des Joint Ventures, an dem Hypoport 30% und die TeamBank 70% halten werden, steht noch unter dem Vorbehalt der Prüfung durch Behörden.

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Christian Polenz, Chief Customer Officer der TeamBank, führt aus: „Wir freuen uns, durch das Joint Venture mit Hypoport die Kooperation mit unseren Partnerbanken aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe zukünftig noch wirkungsvoller gestalten zu können. Im Rahmen unseres ganzheitlich gedachten Liquiditätsmanagements eröffnen wir damit den Kundinnen und Kunden der Genossenschaftsbanken weitere Optionen und sorgen so für ein durchgehend attraktives Beratungserlebnis vor Ort. Für unsere Partnerbanken ist gleichzeitig wertvolle Vertriebszeit gesichert. Eine echte Win-Win-Situation.“

Jens Fehlhauer, Generalbevollmächtigter der Hypoport SE für den genossenschaftlichen Bankensektor ergänzt, „Ich freue mich, dass wir mit GENOFLEX einen weiteren Schritt zur Sicherung der Kundenbedürfnisse für die genossenschaftliche FinanzGruppe geschaffen haben. Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Projektteam. Innerhalb kürzester Zeit ausschließlich remote eine solche Plattform zu konzipieren und zur Pilotreife zu bringen, war eine einmalige Spitzenleistung aller Beteiligten.“

Es sollen auch „fremde“ Kredite angeboten werden – Dammbruch

Über das Gemeinschaftsunternehmen können teilnehmende genossenschaftliche Banken zukünftig ihren Kundinnen und Kunden – sofern kein passendes easyCredit Angebot vorliegt – ein Alternativangebot unterbreiten. Dabei stammen diese Angebote sowohl von anderen genossenschaftlichen Banken als auch von Finanzinstituten außerhalb des genossenschaftlichen Bankensektors. Die voraussichtlich bis Mitte 2022 andauernde Pilotphase startet spätestes zum vierten Quartal 2021 mit den ersten genossenschaftlichen Instituten.

Und so öffnet sich auch der Genossenschaftssektor Fremdangeboten – wer hätte das gedacht. Auf jeden Fall in grosser Erfolg für Hypoport. Zeigt abe rauch das das bisherige Plattformangebot für den Genossenschaftssektor offensichtlich

Langfristig zweistelliges Wachstum angesagt! Prognose für 2021 aber eher verhalten.

Und die Hypoport sieht sich auf einem langfristigen Wachstumspfad. Ronald Slabke führte anlässlich der Ergebnisse für 2020 aus: „In den vergangenen Geschäftsjahren haben wir jeweils ein prozentual zweistelliges Wachstum in Umsatz- und EBIT erreicht. Dieses dynamische Wachstum wird Hypoport für viele weitere Jahre fortsetzen. Auch in 2021 werden wir deutlich Marktanteile gewinnen und deshalb lautet unsere Prognose: Hypoport erwartet in 2021 einen Konzernumsatz von 430 bis 460 Mio EUR und ein EBIT zwischen 40 und 45 Mio. EUR

Wohl auch aufgrund der bestehenden Unsicherheiten der weiteren Entwicklung der Pandemie sind die Erwartungen für 2021 relativ konservativ angesetzt – man könnte auch sagen vorsichtig. Und so könnte bei einer schnelleren Erholung auch noch Raum für eine Prognoseanpassung in diesem Jahr sein.

Segmente unterschiedlich stark von Corona betroffen – Ergebnisse für 2020 „gerafft“

Am meisten durch die Lockdowns betroffen waren die Plattformen für Versicherungen und Immobilien: Auf der Versicherungsplattform wurde der Umsatz nur leicht um 6% auf 45 Mio EUR ausgebaut – wobei sich die Anlaufverluste auf 1 Mio EUR reduziert haben. Und im Immobilien Segment gab es eine kleine Umsatzsteigerung von 5% auf 53 Mio EUR. Und die gute operative Entwicklung der Vermarktungs-, Verwaltungs- und Bewertungsplattformen ging dabei einher mit einem geplanten Verzicht auf traditionelles Projektgeschäft zugunsten der skalierbaren Plattformgeschäftsmodelle. Dabei hat sich insbesondere die bereits eng mit der Kreditplattform verzahnte Bewertungsplattform, trotz der zeitweisen Einschränkungen durch Kontaktsperren, dynamisch entwickelt. Die wohnungswirtschaftliche Finanzierungsplattform wies, unterstützt durch die etwas höhere Zinsvolatilität in 2020, eine leicht positive Umsatzentwicklung auf. Das EBIT reduzierte sich aufgrund der hohen Zukunftsinvestitionen und des planmäßigen Abbaus des Projektgeschäfts auf  Minus 4 Mio EUR.

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Umsatztreiber und Gewinner – Kreditplattform und digitalisierter „Dr. Klein“

Herausragend das Segment Kreditplattform mit einem Umsatzplus von 20% auf 170 Mio EUR – starke Entwicklung. Haupttreiber war die positive Entwicklung des Baufinanzierungsgeschäftes über den B2B-Kreditmarktplatz Europace und dabei insbesondere die Teilmarktplätze FINMAS und GENOPACE für die Sparkassen- und genossenschaftlichen Institute. Auch ungebundene Finanzierungsvertriebe sowie private Banken haben ihr Volumen auf der Plattform deutlich gesteigert. Und hier kam auch der Grossteil des Gewinns her: Das EBIT des Segments erhöhte sich trotz anhaltend hoher Zukunftsinvestitionen überproportional um 26% auf 39 Mio EUR.

Und ausgezahlt haben sich die Digitalisierungsinvestitionen der Vorjahre in das Privatkunden-Geschäft, das unter der Marke „Dr. Klein“ auftritt, seinen Umsatz um immerhin 17 % auf 122 Mio EUR gesteigert. EBIT erreichte 18 Mio EUR – ein Sprung um 60%, Digitalisierungsprämie.

Aktuell (29.06.2021 / 08:00 Uhr) notieren die Aktien der Hypoport SE im Frankfurter-Handel zum Schluss Gestern nahezu unverändert bei 423,80 EUR .


Chart: Hypoport AG | Powered by GOYAX.de

 

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