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Die Stabilus S.A. (ISIN: LU1066226637) meldet Zahlen für ihr am 31.12.2019 geendetes Q1: Relativ stark im Vergleich zum Wettbewerb, aber erreicht (noch) nicht Prognosevorgaben..

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal GJ2020 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,8 Prozent auf 231,4 Millionen Euro (Q1 GJ2019: 225,0 Millionen Euro). Dabei wurde das Wachstum durch Währungs- sowie Akquisitionseffekte in Höhe von 4,1 Prozent des Konzernumsatzes begünstigt.

Dr. Michael Büchsner, CEO von Stabilus, sagte: "Stabilus hat sich angesichts eines anhaltend schwierigen Marktumfelds, das von einer weltweit rückläufigen Automobilproduktion geprägt ist, im abgelaufenen ersten Quartal solide geschlagen. Insbesondere unsere Geschäftsentwicklung im Bereich Automotive in den Regionen Americas sowie in Asien-Pazifik und das Wachstum im Geschäftsbereich Industrial stimmen uns zuversichtlich. Wir bestätigen somit unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Mit unserer angepassten Organisationsstruktur, die Ausdruck unseres Wachstumsprofils sowie des erweiterten geografischen Fokus des Unternehmens ist, stellen wir zudem die Weichen für weiteres profitables Wachstum."

15% EBIT-Marge sind das Jahresziel, soll noch passen

Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBIT) sank im Q1 GJ2020 um 2,6 Prozent auf 30,0 Millionen Euro. Dies entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 13,0 Prozent, nach 13,7 Prozent im Vergleichsquartal Q1 GJ2019. Im Q1 GJ2020 lag der Gewinn bei 16,4 Millionen Euro, nach 17,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der freie Cashflow vor Akquisitionen (Adj. FCF) lag bei 7,8 Millionen Euro, nach 12,4 Millionen Euro im Q1 GJ2019. Bleibt abzuwarten, ob man den Bogen noch bekommt - selbstbewust ist man ja, aber es wird wohl schwierig werden, gerade wenn die Corona-Krise zu einem "Schnupfen" der Weltwirtschaft führen sollte...

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Insgesamt entfielen im Q1 GJ2020 39 Prozent (Q1 GJ 2019: 36 Prozent) des Konzernumsatzes von Stabilus auf den Geschäftsbereich Industrial und 61 Prozent (Q1 GJ2019: 64 Prozent) auf die beiden Automotive-Geschäftsbereiche Powerise und Gas Spring.

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Prognose zurückhaltend und konservativ

Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Stabilus ein Umsatzwachstum von rund 2 bis 4 Prozent auf ca. 970 bis 990 Millionen Euro (unter Annahme eines im Vorjahresvergleich konstanten USD/EUR-Kurses von 1,13 und der aktuell erwarteten globalen Fahrzeugproduktion[2] in Höhe von 88,3 Millionen im Geschäftsjahr 2020) sowie eine bereinigte EBIT[1]-Marge von ca. 15,0 Prozent.

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Ambitionierte 2025er Ziele

Weiterhin bestätigt Stabilus seine 2017 kommunizierte STAR 2025 Langfristprognose, nach der ein jährliches organisches Umsatzwachstum von durchschnittlich 6 Prozent bis zum Geschäftsjahr 2025 erwartet wird. Die Prognose ist aus Sicht des Vorstands und Aufsichtsrats trotz der unerwartet schwachen Märkte in den Jahren 2018 und 2019 erreichbar. Voraussetzung dafür ist, dass sich die aktuellen Erwartungen in Bezug auf das globale BIP-Wachstum von durchschnittlich 2,8 bis 3,0 Prozent in den Kalenderjahren 2021 bis 2025 realisieren, sich die globale Fahrzeugproduktion[2] auf das aktuell erwartete Niveau von 91,8 Millionen Fahrzeuge im Kalenderjahr 2021 erholt und bis zum Kalenderjahr 2025 auf 101,7 Millionen Fahrzeuge steigt.

Aktuell (03.02.2020 / 09:10Uhr) notierten die Aktien der Stabilus S.A. im Frankfurter-Handel  im MINUS mit -6,66 % (-3,85 EUR) bei 54,00 EUR.


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  • ISIN: LU1066226637

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