Prime Standard | SÜSS MicroTec macht guten Umsatz, aber der Gewinn…

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SÜSS MicroTec (ISIN: DE000A1K0235) steigert den Auftragseingang mehr als 30% über der Prognose, der Umsatz erreicht mit 215 Mio. EUR ebenfalls oberen Rand der Prognose, aber beim Gewinn enttäuscht man:

Die EBIT-Marge erreicht „nur“ 0,7%, weit weg von den 4-5 %, die erwartet wurden. Sonderabschreibungen führen zu einem Betriebsverlust (EBIT) von MINUS 11,5 Mio. EUR. Die Gesellschaft will die Produktgruppen Scanner und Laser-Tool – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats –  einzustellen und einen weiteren Cash-Abfluss möglichst zeitnah stoppen. Als Konsequenz werden Sonderabschreibungen auf das Vorratsvermögen der Tochtergesellschaft SMT Photonic Systems Inc., Corona, USA in Höhe von ca. 13,1 Mio. Euro das Ergebnis in 2019 belasten. In 2020 sind weitere Belastungen im oberen einstelligen Millionen Euro Bereich durch Abwertungen und Schließungskosten zu erwarten. Besser ein Ende mit Schrecken, als …

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Aber die Marge vor Abschreibung ist mahnender Hinweis, dass etwas getan werden muss, um wieder „auf die Spur“ zu kommen. Reicht der harte Schritt? Umsatzentwicklung weist die Richtung, die am Ende des Jahres Fahrt aufnahm.

Gibt auch Licht

In dem deutlich verbesserten Marktumfeld konnten Aufträge im zweiten Halbjahr in Höhe von 127 Mio. EUR gebucht werden und lagen damit deutlich über den kommunizierten Erwartungen von deutlich mehr als 95 Mio. EUR. Damit war auch das vierte Quartal mit einem Auftragseingang von 61,5 Mio. Euro wieder ähnlich stark wie bereits das Vorquartal und spiegelt die ansteigende Nachfrage wider. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 wird voraussichtlich einen Wert von rund 215 Mio. EUR erreichen und liegt damit an der oberen Grenze der bisher erwarteten Bandbreite von 200 bis 215 Mio. EUR. Das vierte Quartal allein trug mit einem Umsatz von 84 Mio. Euro deutlich zu diesem erfreulichen Ergebnis bei.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google-300-250)}

Zukauf im Dezember weist die Zukunft   

Im Dezember meldete man den Kauf der PiXDRO: Mit einem Jahresumsatz von rund 7 Millionen Euro produziert und vertreibt PiXDRO halb- und vollautomatische Geräte für tintenstrahldruckbasierte Beschichtungsverfahren, die bereits seit 2004 auf dem Markt etabliert sind. Während die Hauptanwendungen bisher im Bereich Forschung und Entwicklung, Printed Circuit Boards (PCB) und Photovoltaik (PV) lagen, eröffnet die additive, digitale Tintenstrahldruck-Technologie auch eine Vielzahl neuer Möglichkeiten im Bereich der Halbleitertechnologie. Durch die Akquisition dieses Geschäftsbereiches einschließlich zugehöriger Patente erweitert SÜSS MicroTec ihr bestehendes Lithografie-Produktportfolio im Bereich Coater/Developer um die Möglichkeit, Fotolacke und dielektrische Schichten mit diesem neuen Verfahren aufzubringen.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Gold Sparplan)}

„Mit diesem Technologiezukauf ist SÜSS MicroTec wieder ein Stück weiter auf dem Weg zur Erfüllung unserer Wachstumsstrategie, SUSS 2025,“ erklärte im Dezmeber Franz Richter, CEO und Vorstandsvorsitzender der SÜSS MicroTec SE. „Mit PiXDRO erweitern wir nicht nur unser Portfolio mit einer einzigartigen, bereits für viele Anwendungsbereiche etablierten Technologie, unsere Kunden profitieren darüber hinaus von langjähriger Prozess- und Applikations-Expertise, welche es uns in kurzer Zeit ermöglichen wird für neue Anwendungsfelder in der Lithografie innovative Lösungspakete bereit zu stellen.“

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Aktuell (28.01.2020 / 08:39 Uhr) notieren die Aktien der SÜSS MicroTec SE im Frankfurter-Handel mit einem Minus von -0,95 EUR (-7,75 %) bei 11,34 EUR.


Chart: SÜSS MicroTec SE | Powered by GOYAX.de
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