NASDAQ | BioNTech: Aktuelle Meldungen aus Hong Kong sprechen klar für die Mainzer. Auf Märkten, wo man bisher kaum relevant war.

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20.06.2021 – BioNTech SE (ISIN: US09075V1026) hat mit seinem mRNA Impfstoff gegen Covid-19 gepunktet. Erster Covid-19-Impfstoff und erster mRNA-Impfstoff überhaupt. Und das andere in Deutschland forschende Unternehmen mit mRNA-Ansatz – CureVac NV (ISIN:NL0015436031) – scheitert.

Zumindest mit seinem Impfstoff der ersten Generation wird man dieses Jahr auf dem Markt für Covid-19 Impfstoffe keine Konkurrenz für BioNTech mehr sein können. Und BioNTech hat mit seinem Partner Pfizer für dieses Jahr allein eine Kapazität für 3 Mrd Impfstoffdosen angekündigt. Könnte also jetzt durchaus noch einige Nachbestellungen aus der Schweiz, der EU oder einigen anderen CureVac-Kunden geben. Aber die brandheisse Meldung von Reuters könnte die Tür zum chinessichen Multimilliardenmarkt wesentlich weiter öffnen – für die Fosun Pharma/BioNTech Kooperation :

Sinovac’s Immunisierung wesentlich schwächer als BioNTech’s – Boostimpfung mit BioNTech würde Sinn machen!

Und konkret berichtet Reuters davon, das mit BioNTech’s COVID-19-Wirkstoff geimpfte Menschen  „substantially higher“ Level der Antikörper aufwiesen, als diejenigen, die mit Sinovac geimpft worden sind. Diese Ergebnisse einer Hong Konger Studie mit 1.000 Probandenwerden heute Morgen in der „South China Morning Post“ vorgestellt. Und die Schlussfolgerung ist, das zumindest einige der Sinovac-Geimpften eine dritte „Boost-Impfung“ empfangen sollten. So äussert sich zumindest Professor Benjamin Cowling, Epidemiologe der „University of Hong Kong“.

Ähnliche Ergebnisse gab es in Indonesien – Ansteckungen trotz Sinovac-Impfung

Anfang der Woche wurden in Indonesien  bei 350 medizinischen Mitarbeitern trotz Impfung mit Sinovac Covid-19-Infektionen festgestellt – davon Dutzende sogar mit schweren Verlauf, Und das sollte ja gerade durch Impfungen ausgeschlossen werden. Bei BioNTech oder Moderna spricht man davon, das keine schweren verläufe nach einer Impfung mehr festgestellt werden können. Diese Nachrichtenlage spielt natürlich allen Impfstoffanbietern ausser Sinovac in die Hände. Und passen zu bereits zuvor geäusserten Zweifeln an der Wirksamkeit der „chinesichen Vakzine“ generell.

KW 24-Rückblick: Woche endet in rot.Startet die Korrektur? Steinhoff. Nordex.  Plug Power. windelnde. SFC Energy. Lufthansa u.a. – Newsflut.

Steinhoff kann weitermachen. Hamilton Klage vom Bezirksgericht abgeschmettert. Endgültig. Wieder ein Schritt Richtung Gläubigerversammlungen.

CureVac nach dem Schock. Wie sehen die Chancen für einen Rebound aus? Wann ist er möglich? Oder geht es weiter bergab mit dem Kurs?.

WACKER Chemie did it again. Nochmals Prognose erhöht. Wie lange reicht es diesmal?

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Nordex SE freut’s: gewinnt RWE eine Ausschreibung der Bundesnetzagentur. Ergebnis insgesamt 23 MW Nordexanlagen werden gebraucht.

BioNTech als Boost-Impfstoff bei Sinovac-Geimpften? Und BioNTech als „bessere Alternative“ für Sinovac? Wären umsatzrelevante Aussagen nicht nur für dieses Jahr!

Und dazu kommt für BioNTech auf die „Positivliste“: Ob nächstes Jahr CureVac dann mit GSK und seinem Impfstoff der zweiten Generation mehr Erfolg haben wird, ist derzeit schwer einzuschätzen – SIEHE UNSERE  EINSCHÄTZUNG ZU DEN PERSPEKTIVEN DER CUREVAC-AKTIE. Also erstmal freiere  Bahn für BioNTech auf dem Impfstoffmarkt. Aber auch der eigentliche Froschungsschwerpunkt CureVacs – die Krebsbehandlung mittels des mRNA-Ansatzes – wird ja ebenfalls von BioNTech „beackert“. Und Freitag gab es einen weiteren klaren Punktgewinn für BioNTech:

Erster Patient in einer Phase-2-Studie mit einem Krebsimpfstoffkandidaten BioNTech’s behandelt wurde. Richtig schnell.

Und natürlich auch Dank des Geldregens durch den Covid-19 Impfstoff beschleunigt. „Unsere Vision ist es, die Stärke der körpereigenen Abwehrmechanismen gegen Krebs und Infektionskrankheiten zu nutzen. Wir konnten bereits das Potenzial von mRNA-basierten Impfstoffen im Einsatz gegen COVID-19 verdeutlichen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Krebserkrankungen ebenfalls eine große Bedrohung für die globale Gesundheit darstellen, die sogar weitaus schlimmer ist als die derzeitige Pandemie“, sagte Dr. Özlem Türeci, Mitgründerin und Chief Medical Officer bei BioNTech.

„ermutigende erste Ergebnisse“

Und weiter äussert sich Dr. Türeci: „In der frühen klinischen Untersuchung konnten wir für BNT111 (Bezeichnung des BioNTech-Wirkstoffs) bereits ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil sowie ermutigende erste Ergebnisse feststellen. Die Behandlung des ersten Patienten in unserer Phase-2-Studie ermutigt uns, unser ursprüngliches Ziel, das Potenzial von mRNA-basierten Impfstoffen für die Behandlung von Krebspatienten, weiter zu verfolgen und zu verwirklichen.“

Die offene, zufallsbasierte Studie überprüft die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von BNT111 in Kombination mit dem monoklonalen anti-PD1-Antikörper Libtayo, der von Regeneron und Sanofi entwickelt wird. Die Studie schließt insgesamt 120 Patienten ein, um die Auswirkungen der Medikamentenkombination sowie die alleinigen Auswirkungen von BNT111 und Libtayo zu untersuchen.

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Ziele der Studien: Wirksamkeit einer allein-Anwendung und einer kombinierten-Anwendung: Der primäre Endpunkt ist die Gesamtansprechrate von BNT111 in Kombination mit Libtayo. Sekundäre Endpunkte beinhalten die Gesamtansprechrate von BNT111 und Libtayo als Monotherapie, die Dauer der Wirkung sowie die Sicherheit. Der erste Patient wurde in der Europäischen Union behandelt.

Alle Rechte liegen WELTWEIT bei BioNTech – könnte auf Dauer die Covid-19 Impfstofferträge marginalisieren
Konkret beschreibt BioNTech den Stand der Wirkstoffentwicklung: „Diese klinische Phase-2-Studie basiert auf vorherigen Ergebnissen der Phase-1-Dosiseskalationsstudie Lipo-MERIT. Die Studie zeigte in 89 Patienten mit fortgeschrittenem Melanom ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil. Weiterhin zeigte die Wirksamkeitsanalyse der Lipo-MERIT-Studie in einer Untergruppe von 42 Patienten mit metastasiertem Melanom, die zuvor mit Checkpoint-Inhibitoren behandelt wurden, dauerhafte Ansprechraten durch BNT111.
Diese wurden sowohl bei der alleinigen Behandlung mit BNT111 als auch in der Kombination von BNT111 mit anti-PD1-Antikörpern beobachtet. Außerdem waren die objektiven, dauerhaften Ansprechraten durch BNT111 mit der Aktivierung und der starken Expansion von Tumor-spezifischen CD4+ und CD8+ T-Zellen assoziiert. Die Ergebnisse der Studie wurden im Juli 2020 in Nature publiziert.“

 

Und dieser Wirkstoff ist nicht der einzige Pfeil im Köcher

Des Weiteren plant BioNTech 2021 den Beginn randomisierter Phase-2-Studien mit mRNA-basierten Impfstoffkandidaten aus zwei weiteren Entwicklungsprogrammen (FixVac: BNT113 und iNeST: BNT122). Das Unternehmen will als Teil der Entwicklungsstrategie seine breit aufgestellte Onkologie-Pipeline zügig voranbringen und erwartet, innerhalb der nächsten fünf Jahre weitere Kandidaten in die späte klinische Entwicklungsphase sowie in Richtung Marktzulassung zu entwickeln

Quartalsbericht BionTech’s zeigt die bilanzielle Stärke, die das Unternehmen entwickelt

ZAHLEN Q1 UND PROGNOSE/AUSBLICK FÜR 2021:

Die Gesamtumsätze in dem zum 31. März 2021 endenden Quartal wurde auf 2.048,4 Mio EUR geschätzt, verglichen mit 27,7 Mio EUR in dem zum 31. März 2020 endenden Quartal. Im Rahmen der Kollaborationen wurden BioNTech, Pfizer und Fosun Pharma auf der Grundlage von Marketing- und Vertriebsrechten Territorien zugewiesen. BioNTechs kommerzielle Umsätze umfassen einen geschätzten Betrag in Höhe von 1.751,9 Mio EUR, der den Anteil am Bruttogewinn aus den COVID-19-Impfstoffverkäufen in den Gebieten von Pfizer, also einen Nettobetrag, und umsatzabhängige Meilensteine beinhaltet. Darüber hinaus wurden 63,9 Mio EUR Umsätze aus Verkäufen der von BioNTech hergestellten Produkte an Kollaborationspartner erzielt und 199,8 Mio EUR. direkte COVID-19-Impfstoffverkäufe an Kunden in BioNTechs Territorium erfasst.

Der Nettogewinn in dem zum 31. März 2021 endenden Quartal betrug 1.128,1 Mio EUR verglichen mit einem Nettoverlust von 53,4 Mio EUR in dem zum 31. März 2020 endenden Quartal.

Jahresausblick

Es hiess in der Präsentation der Quartalszahlen: „Geschätzte COVID-19-Impfstoffumsätze für BioNTech bei Auslieferung der derzeit unterzeichneten Lieferverträge (~1,8 Milliarden Dosen) beträgt ~ €12,4 Milliarden.“  Dazu laut Quartalsbericht: „Zusätzliche Umsätze im Zusammenhang mit weiteren Lieferverträgen für Lieferungen im Jahr 2021 werden erwartet, wobei erste Verträge für 2022 und darüber hinaus geschlossen wurden.“ – Gesprochen wird in dieser Prognose von einer Kapazität von rund 3 Mrd Impfdosen in 2021. ab 2022 soll die Kapazität über 3 Mrd Impfdosen liegen. Ergäbe also ein Potential von rund 1,2 Mrd Impfstoffdosen, die in 2021 noch zusätzlich verkauft werden könnten. Zum Durchschnittspreis der bereits mitgeteilten 1,8 Mrd Impfdosen (durchshcnittlich rund 6,89 EUR/Dosis) ergäbe dieses ein weiteres Potential von rund 8,2 Mrd EUR in 2021.

Steinhoff kann weitermachen. Hamilton Klage vom Bezirksgericht abgeschmettert. Endgültig. Wieder ein Schritt Richtung Gläubigerversammlungen.
ALSO: Rund 12,4 Mrd EUR PLUS8,2 Mrd EUR (falls alle produzierbaren Impfdosen in 2021 auch verkauft werden  können) – 20,6 Mrd EUR in 2021

Dazu kommen allein aus dem, in diesen Zahlen noch nicht berücksichtigt, durch den potentiellen – bereits öffentlich zugesagten – EU Auftrag über rund 42 Mrd EUR. ab 2022.

ALSO: Rund 20,6 Mrd EUR in 2021 PLUS 21 Mrd EUR (900 Mio Impfdosen fest bestellt durch EU) PLUS 21 Mrd EUR (900 Mio Impfdosen optioniert für EU) – allein 62,6 Mrd EUR für 2021/2022

Ohne die bereits erwähnten Folgebestellungen der USA und Grossbritanniens für Auffrischungsimpfungen, die jährlich notwendig shceinen, und Impfungen gegen Mutationen.

Und JETZT die Aufwendungen in 2021 laut Prognose

Im ersten Quartal betrugen die Umsatzkosten (233 Mio EUR bei einem Umsatz von 2.048 Mrd EUR) rund 11,5 %. Weiterhin sollen die F&E für 2021 sich in einer Bandbreite von 750 bis 850 Mio EUR bewegen. Und die Vertriebs- / Verwaltungskosten bis zu 200 Mio EUR. Zusätzlich werden Investitionen zwischen 175 und 225 Mio EUR eingeplant. Dazu ein Deutscher Unternehmenssteuersatz von rund 31 %. Und jetzt die Milchmädchenrechnung:

Bei bis zu 20,6 Mrd EUR Umsatz und Aufwendungen am oberen Ende der jeweiligen Range ergäbe sich bei angenommenen Umsatzkosten von 11,5 % (2,37 Mrd EUR) insgesamt ein Gewinn vor Steuern von 16,955 Mrd EUR. Nach Steuern: RUND 10 MRD EUR in 2021.

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