MDAX | Rheinmetall kann auch Brennstoffzelle

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Der Rheinmetall AG (ISIN:ISIN: DE0007030009)-Konzern ist auch im „Wasserstoffbereich“ tätig. Und das seit Jahren. Halt nicht so  laut und kurswirksam kommuniziert wie bei den gehypten Plug Powers oder Ballard Powers oder Everfuels dieser Welt, aber durchaus mit nenneswerten Umsätzen und ebenfalls viel Phantasie für die Zukunft.

Und hier spricht Rheinmetall sogar von einer „Technologieführerschaft in der Elektrifizierung und der Brennstoffzellentechnologie“. Über sein Tochterunternehmen Pierburg GmbH plant der Konzern WasserstoffRezirkulationsgebläse mit einem Umsatzvolumen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich an die Daimler Truck Fuel Cell GmbH & Co. KG zu liefern, welche alle Aktivitäten der Daimler AG im Bereich Brennstoffzellentechnologie bündelt.

Dazu Rene Gansauge, Leiter der Division Mechatronics bei Rheinmetall:Die Brennstoffzelle wird künftig an Bedeutung gewinnen. Nachhaltig erzeugter ‚grüner‘ Wasserstoff wird im privaten wie gewerblichen Langstreckenverkehr dazu beitragen, die rohstoffintensive Technologie batterieelektrischer Antriebe zu ersetzen und damit die Umwelt weiter entlasten. Letzteres gilt auch für die stationäre Energiegewinnung.“

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und obwohl man bisher viele Chancen in der Zukunftstechnologie der brennstoffzellenbetriebenen LKW verschlafen hat, wird man wohl auch weiterhin ein Massenproduzent bleiben. Trotz einer sich selbstzerfleischenden NIKOLA, aber auch trotz Toyota’s US Partnern und den asiatischen Anbietern, die mittlerwiele ernstzunehmen sind.

Und gerade Daimler, die vor x-Jahren ein Bündel von BaBallard Power Patenten und Know-How gekauft hatten, als diese strauchelte, die eigentlich shcon viel weiter sein könnte, hat jetzt wohl den Zwang der Zeit erkannt.  Dazu braucht man offensichtlich auch die Technik des Automobilzulieferers Rheinmetall.

Die zentrale Aufgabe der jetzt georderten Komponente von der Rheinmetalltochter Pierburg ist es, den bei der Reaktion in der Brennstoffzelle nicht verbrauchten Wasserstoff erneut dem Stack zuzuführen. Und so erhöht das Gebläse die Effizienz der Brennstoffzelle, verlängert ihre Lebensdauer und verbessert zusätzlich auch das Kaltstartverhalten.

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Rheinmetall seit 2004 dabei

Der Rheinmetall Konzern hat nach eigener Aussage für den Betrieb von Brennstoffzellen ein umfangreiches Produktspektrum für die geregelte Zufuhr des Wasserstoffs und des Sauerstoffs entwickelt. Rheinmetall beschäftige sich in seiner Entwicklung bereits seit 2004 mit der Brennstoff-zellentechnologie und könne  hier auf eine umfangreiche Erfahrung zurückgreifen.

Dazu Dr. Andreas Gorbach, Geschäftsführer und CEO der Daimler Truck Fuel Cell: „Die Brennstoffzelle ist eine entscheidende CO2-neutrale Lösung für Lkw im schweren Fernverkehr“. Die Daimler Truck AG beabsichtigt in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts durch Brennstoffzellen angetriebene schwere Nutzfahrzeuge für den Fernverkehr in Serie anzubieten.

Die Zusammenarbeit von Rheinmetall mit der Daimler Truck Fuel Cell wird dabei zu einem weiteren Entwicklungsschub in den genannten Sektoren gewerblicher Langstreckenverkehr und stationäre Energiegewinnung führen und damit auch zu einer nachhaltigen Verminderung der Emission von Treibhausgasen beitragen.

Ersten 9 Monate 2020 waren unter Corona Gesichtspunkten „nicht schlecht“

In den ersten 9 Monaten konnte sich der Düsseldorfer Konzern behaupten: Während der Defence Bereich weiter deutlich verbessert  Ergbenisse lieferte, konnte für Automotive zumindest ein positives operatives Jahresergebnis angekündigt werden.

Trotz leichter Erholung des Automobilmarktes im dritten Quartal lag Konzernumsatz mit 4,0 Mrd EUR zwar noch um 7 % unter Vorjahreswert, aber bei den schlechten Zahlen der Automobilindustrie generell, hätte es noch shclimmer kommen können. Und das  operative Konzernergebnis war nach neun Monaten mit 170 Mio EUR zwar um 92 Mio EUR schwächer, aber das dritte Quartal zeigt klar nach oben: Das operative Ergebnis im dritten Quartal lag mit 101 Mio EUR leicht über Vorjahreswert.

Defense plus 12 %

Eine weiterhin gute Entwicklung bei Defence: Umsatzplus von 12% auf 2,4 Mrd EUR und ein operatives Ergebnis, welches von 64 Mio EUR auf 197 Mio EUR gesteigert werden konnte. Jedoch blieb derAutomotive Bereich krisenbedingt unter Vorjahr: Umsatzrückgang von 27 % auf 1,5 Mrd EUR. Aber auch hier ein Lichtblick: Ein positives Ergebnis im dritten Quartal reduzierte den operativen Verlust nach drei Quartalen auf Minus 12 Mio EUR . Insgesamt konnte die Ergebnisprognose verbessert werden: Automotive erwartet jetzt ein positives operatives Jahresergebnis; und die Margenprognose 2020 für Defence wurde angehoben.

Spannend wird der 18.03.2021, wenn der Geschäftsbericht 2020 präsentiert und erläutert werden wird. Bis dahin muss die Aussage von Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG vom letzten Jahr reichen: „Mit unserer Ertragsstärke und den vollen Auftragsbüchern bei Defence, unserer Kosteneffizienz bei Automotive und der Finanzkraft im Konzern sind wir für die anstehenden Herausforderungen gut gerüstet. …“

Aktuell (13.01.2021 / 09:20 Uhr) notieren die Aktien der Rheinmetall AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,42 EUR (+0,48 %) bei 88,82 EUR.


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