MDAX | Lufthansa, Airbus, Fraport, Sixt Aktien fettes Minus. Zu heftig? Einsteigen?

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26.11.2021 – Die Lufthansa AG(ISIN: DE0005419105) konnte sich mittlerweile im Tal der Tränen stabilisieren und die Buchungszahlen im letzten Somme reichten sogar wieder für -wenn auch kleinen – Quartalsgewinn. Die Staatshilfen konnten in Rekordzeit, unter anderem durch eine grosse Kapitalerhöhung, viel schneller als erwartet zurückgeführt werden. Und der „Reisehunger“ der Menschen deuteten auf eine sehr gute Sommersaison 2022 hin.  Und heute dann wieder eine „neue Virusvariante“ in Südafrika und die Märkte schalten wieder auf Krisenmodus.

Grossbritannien stoppt alle Flüge nach Südafrika, Berlin macht Südafrika zum Virusvariantengebiet mit entsprechenden Reiseeinschränkungen – erste Reaktionen am Morgen. Alle Aktien, die irgendetwas mit Tourismus, Reisen zu tun haben, werden extrem abgestraft und gehören zu den Flops ihrer jeweiligen Indizes: Fraport AG (ISIN: DE0005773303) Minus 8,49 %, Lufthansa AG(ISIN: DE0005419105) Minus 10,94 %, Airbus SE (ISIN:NL0000235190 ) Minus 8,71 % (alle XETRA, 11:33 Uhr)

Qiagen und NanoRepro mit kräftig steigender Covid-Testnachfrage. Apothekerverbände sprechen bereits von Engpässen. Onlineshops höhere Preise, Lieferfristen…

GASTBEITRAG: Berentzen will sich nach vorne „rappen“. Interessant für den PLATOW Brief. Klare KAUFEMPFEHLUNG für den Spirituosenhersteller.

EXCLUSIVINTERVIEW Enapeter’s CEO sieht einen „gigantischen Markt“ und diverse Vorteile für Enapter’s Technologie. INTERVIEW.

Drei aktuelle Interviews: CEO STEMMER mit Rekordjagd, CEO Aurelius mit Exitvolumen, SdK CEO spricht über Eyemaxx

„Defensive Aktien“.  TEIL 1:  DEFAMA, Deutsche Konsum REIT und Noratis. Drei Immobilienwerte, die auch bei Börsenturbulenzen Kurs halten sollten.

„Defensive Aktien“. TEIL 2: Encavis, PNE und BayWa. Drei ESG-Werte mit kontinuierlich wachsenden stillen Reserven. Gut gerüstet für volatilere Börsenzeiten.

Bisserl heftig, oder?

Natürlich sind die o.g. Unternehmen von wieder realistischer werdenden Lockdowns, Reiseeinschränkungen oder sogar Flugverboten betroffen, aber mittel- oder langfristig sollten die heute wieder in heftigen Kursausschlägen manifestierten Ängste „vergehen“. Die Erholungstendenzen, auch wenn sie jetzt durch neue Virusvarianten zeitlich verschoben werden sollten, sind erkennbar. Und so ist der Trend zu dem alten Mobilitätsverhalten trotz Nachhaltigkeitsdiskussion unverkennbar. Insbesondere da auch beispielsweise Airbus die Zeichen der „CO2-Einsparungs“-Zeit erkannt hat: „Plug Power kooperiert mit Airbus“ und „ElringKlinger überzeugt Airbus„.

Aber heute sehen wir bestimmt nicht die letzten Kursrückschläge aufgrund unerwarteter Corona-„Verschärfungen“ und so besteht kein akuter Handlungsbedarf, oder?

Am 24.11. hiess es bei Euro am Sonntag „Lufthansa-Aktie: Warum der Kranich wieder eine Spekulation wert ist.“. Und die Verkaufserfolge von Airbus auf der Flugschau in Dubai wurden allenthalben als positives Zeichen gewertet. „Tui kommt wieder“ – und Sixt erreichte nach dem katastrophalen 2020 wieder Rekordumsätze. Allzeitrekorde! So schlecht scheinen diese heute „verprügelten Werte“ nicht für wieder anziehende Nachfrage aufgestellt zu sein udn die nun in Österreich zum Gesetz gewordene Impfpflicht, die hohen Impfquoten in Südeuropa, Frankreich und vielen anderen Staaten sollten die Corona-Auswirkungen endlich machen. Pandemie wird zur Endemie – je eher und je konsequenter geimpft wird, desto eher.

H2-Update: Nel beginnt zu liefern. 20 MW Elektrolyse für grüne Stahlverarbeitung in Schweden. Dazu H2-Rückenwind durch Koalitionsvertrag. Passt.

Nordex bekommt „fetten Auftrag“ über 177 MW aus Peru. Wenn es jetzt noch gelingt die Margen wieder in „akzeptable“ Regionen zu bekommen…

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„Defensive Aktien“.  TEIL 1:  DEFAMA, Deutsche Konsum REIT und Noratis. Drei Immobilienwerte, die auch bei Börsenturbulenzen Kurs halten sollten.

„Defensive Aktien“. TEIL 2: Encavis, PNE und BayWa. Drei ESG-Werte mit kontinuierlich wachsenden stillen Reserven. Gut gerüstet für volatilere Börsenzeiten.

Also kaufen, wenn die Kanonen donnern? Oder bloß nicht ins fallende Messer greifen?

Schwere Fragen, die keine eindeutige Antwort erlauben. Während mittelfristig eine Erholung der Geschäfte dieser Gesellschaften wahrscheinlich erscheint, eine zwischenzeitliche Insolvenz allein durch die bisher schon bewiesenen staatlichen Hilfestellungen unwahrscheinlich, ist kurzfristig vieles möglich. Risikoneigung und Anlagehorizont des jeweiligen Anlegers sollten hier Massgabe sein. Vielleicht sind auch defensivere Engagements denkbar wie Discountzertifikate auf dem heute ermässigten Kursniveau?

 

 

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