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Das Neugeschäft der GRENKE AG (ISIN: DE000A161N30)-Gruppe war erwartungsgemäß im Q2 mit 402,3 Mio. EUR um 45,2% geringer als im Vorjahresquartal, "besser" als die befürchteten 50% im Vorfeld..

Was natürlich bleibt ist die wirtschaftliche Unsicherheit und selbst wenn man im Juni eine leichte Belebung des Neugeschäfts ausgemacht zu haben scheint, so sind die nächsten Monate dennoch geprägt von einer ausgeprägten Unsicherheit. Bis jetzt ist Grenke "gut durchgekommen".

"Wir sehen, dass sich die Lage in vielen Regionen etwas entspannt hat. Bei unserem Neugeschäft haben wir im Juni eine erste Belebung gesehen. Ob wir von einem Trend sprechen können, wird weiter stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen. Aktuell können wir noch nicht abschätzen, ob und wie schnell wir uns in Richtung Normalisierung bewegen", erläutert Antje Leminsky, Vorstandsvorsitzende der GRENKE AG.

Während sich Deutschland mit einem Rückgang von gut 15% sehr gut halten konnte, musste Grenke entsprechend stärkere prozentuale Rückgänge in den anderen Märkten verschmerzen: Westeuropa ohne DACH und Südeuropa verzeichneten im Leasingneugeschäft einen Rückgang um 53,9% bzw. 54,8%. Nordeuropa lag mit -50,4% auf ähnlichem Niveau. Die Marge stimmt weiterhin, insbesondere im "Kleingeschäft", in dem Grenke besonders stark aufgestellt ist: Der Deckungsbeitrag 2 (DB2) des Leasinggeschäfts beträgt im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 70,4 Mio. Euro (Q2 2019: 121,8 Mio. Euro). Die DB2-Marge liegt bei 17,5% (Q2 2019: 16,6%). Der Anstieg der DB2-Marge ist vor allem auf das profitable Small Ticket-Geschäft und damit auf das Kerngeschäft des Unternehmens zurückzuführen. Im 2. Quartal 2020 betrug der durchschnittliche Wert pro Leasingvertragsabschluss 7.985 Euro (Q2 2019: 8.845 Euro). Der geringere Durchschnittswert spiegelt die Nachfrage nach Small Ticket-Finanzierungslösungen kleiner und mittlerer Unternehmen.

"Wir konnten uns auch in dem schwierigen Marktumfeld behaupten und in allen Regionen Steigerungen der Deckungsbeitragsmargen gegenüber dem Vorjahr erzielen. Gleichzeitig sind wir solide finanziert, nicht zuletzt durch unser gestiegenes Einlagengeschäft der GRENKE Bank. Das ist für uns sehr wichtig, denn die Liquidität gibt uns Ruhe und Reichweite, auch wenn die Nachfrage wieder stärker anzieht", erläutert Sebastian Hirsch, Mitglied des Vorstands der GRENKE AG.

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Factoring, KfW-Kredite und Einlagenentwicklung durchweg positiv

Das Neugeschäft der GRENKE Gruppe Factoring verzeichnete mit einem angekauften Forderungsvolumen von 141,7 Mio. Euro einen Rückgang um 13,1% gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr (Q2 2019: 163,1 Mio. Euro).

Das KMU-Kreditneugeschäft der GRENKE Bank erreichte im 2. Quartal 2020 mit 54,2 Mio. Euro aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach KFW-Förderkrediten ein deutlich höheres Niveau als im vergleichbaren Vorjahresquartal (Q2 2019: 11,9 Mio. Euro). Das Einlagengeschäft der GRENKE Bank stieg im 2. Quartal 2020 um 70,5% und trug damit 1.312,3 Mio. Euro (Q2 2019: 769,9 Mio.) zur Refinanzierung des Konzerns bei.

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Prognose weiterhin pendent - nachvollziehbar

Interessant wäre die Entwicklung bei den e-Signature-Verträgen und deren Anteilsentwicklung am Gesamtumsatz - Digitalisierung ist auch heir Trumpf. Auf diese Zahlen und weitere Einzelheiten müssen wir bis zum 30.07.2020 warten. An dem Tag wird der Halbjahresbericht veröffentlicht des 1978 in Baden-Baden gegründeten Unternehmens,das mit über 1.700 Mitarbeitern in 32 Ländern weltweit aktiv ist.

UND SO BLEIBT DER SCHLUSSATZ: "Inwieweit und in welchem Umfang die COVID-19-Pandemie Einfluss auf die weitere Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der GRENKE Gruppe haben wird, ist aktuell nicht verbindlich abschätzbar und nicht in der am 11. Februar 2020 veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2020 enthalten. Der Vorstand wird seine Prognose aktualisieren, sobald sich die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hinreichend bestimmen lassen."

Aktuell (02.07.2020 / 09:06 Uhr) notieren die Aktien der Grenke AGA im XETRA-Handel mit einem Plus von +1,50 EUR (+2,18%) bei 70,50 EUR. Auch diese Aktie können Sie bereits ab 0,00 EUR auf Smartbroker handeln.


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  • ISIN: DE000A161N30

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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