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Im zweiten Quartal 2015 kann der Medienkonzern RTL Group S.A. (ISIN: LU0061462528) höhere Werbeeinnahmen und somit auch steigende Umsätze und Gewinne verzeichnen. Nachdem das erste Quartal etwas schwach ausgefallen war hebt man nun die Jahresprognose an.

Auf 1,48 Mrd. EUR legte der Umsatz im abgelaufenen Quartal um 7,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Das Wachstum wurde vor allem durch die RTL Mediengruppe im Heimatmarkt erwirtschaftet. Etwas weniger fiel das Wachstum beim operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus. Hier verzeichnete man einen Anstieg um 4,3% auf 340 Mio. EUR. Am Ende bleibt ein Gewinn von 245 Mio. EUR übrig, der im Vorjahresquartal wegen einer damaligen Werbesteuer in Ungarn nur bei 111 Mio. EUR lag.


Niedriger Eurokurs fördert Umsatzwachstum

Profitieren kann der Konzern auch vom niedrigen Eurokurs. Die Produktionsfirma FremantleMedia generiert zwei Drittel ihres Umsatzwachstums durch diese Währungseffekte. Das Tochterunternehmen erwirtschaftet ihren Umsatz größtenteils außerhalb der Eurozone.

Keine detaillierten Angaben gibt es zum Digitalgeschäft. Während der Online-Werbevermarkter SpotXChange Gewinne abwirft, will man bei den Youtube-Vermarktern BroadbandTV und StyleHaul erst noch Zuschauer gewinnen und anschließend Profite erwirtschaften.


Einschaltquoten nicht 100% Zufriedenstellend

Verbesserungen sieht der Medienkonzern bei den Einschaltquoten. Im ersten Halbjahr dieses Jahres büßte RTL Marktanteile in Deutschland ein. Es fragt sich, ob die Einschaltquoten mit dem niedrigen Niveau einiger Sendungen zusammenhängen und man diese durch die neu angekündigten Formate steigern kann.

Trotzdem bleibt RTL der stärkste deutsche Privatsender. Hauptkonkurrent ProSiebenSat. 1 Media AG (ISIN: DE000PSM7770) holt allerdings zunehmend auf und könnte durch neu geplante Serien weiter an Boden gut machen. Zudem verhandelt das Unternehmen immer noch über die Fusion mit Axel Springer.

 

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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