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TecDax | Telefónica Deutschland ohne große Überraschungen 2019

tecdax news nebenwerte magazin19.02.2020 - Die bereinigten Umsatzerlöse der Telefónica Deutschland (ISIN: DE000A1J5RX9) im Q4  stiegen im Vergleich zum Vorjahr um +1,2% und erreichten 1.990 Mio. EUR, was vor allem auf die gute Performance des O2 Free Portfolios zurückzuführen ist, während der Gegenwind aus der Zusammensetzung des Kundenstammes weiter nachließ und die anhaltenden regulatorischen Auswirkungen (z.B. RLAH, Intra-EU-Telefonie, MTR-Kürzungen) sowie einen leichten Rückgang der Endgerätverkäufe etwas ausglich. Einschließlich der negativen regulatorischen Auswirkungen in Höhe von -20 Mio. EUR lag der Umsatz mit 1.970 Mio. EUR um +0,2% über dem Vorjahreswert.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Jahr 2019 auf 7.399 Mio. EUR, ein Plus von +1,1% im Vergleich zum Vorjahr (1.970 Mio. EUR im vierten Quartal, unbereinigt +0,2% im Jahresvergleich), welches vor allem auf die Trendwende bei den Umsatzerlösen aus Mobilfunkdienstleistungen seit dem zweiten Quartal 2019 zurückzuführen ist, die in Kombination mit dem nachlassenden Gegenwind aus der Zusammensetzung des Kundenstammes dazu beitrug, die laufenden regulatorischen Auswirkungen auszugleichen. Gleichzeitig blieb der Verkauf von Endgeräten stark. Auch die Umsatzerlöse aus dem Festnetzgeschäft haben im 4. Quartal 2019 die Nulllinie überschritten. Ohne Berücksichtigung negativer regulatorischer Effekte in Höhe von -59 Mio. EUR (hauptsächlich MTR)stiegen die Umsatzerlöse im Gesamtjahr um +1,9% gegenüber dem Vorjahr und erreichten 7.458 Mio. EUR und um +1,2% gegenüber dem Vorjahr auf 1.990 Mio. EUR in Q4.

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Das Betriebsergebnis belief sich im Jahr 2019 auf -124 Mio. Euro, gegenüber einem Betriebsergebnis von -190 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Jahres 2018.Das Netto-Finanzergebnis für 2019 belief sich auf -55 Mio. EUR gegenüber -42 Mio. EUR im Vorjahr.Das Unternehmen wies im Geschäftsjahr 2019 einen Ertragssteueraufwand von -33 Mio. EUR aus (3 Mio. EUR im Jahr 2018).Der Nettoverlust im Jahr 2019 belief sich auf -212 Mio. EUR, verglichen mit einem Nettoverlust von -230 Mio. EUR im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

1&1 Drillisch baut langfristig auf Telefonicas Netz, trotz eigenem 5G-Netzausbau

Offiziell heisst es bei 1&1 so: "die erste Option zur Verlängerung des bis zum 30. Juni 2020 mit Telefónica Deutschland laufenden MBA MVNO-Vertrages ausgeübt, so dass der Vertrag nun bis mindestens zum 30. Juni 2025 weiterläuft. Damit und mit einer weiteren Verlängerungsoption sichert die Drillisch Online GmbH den Zugang zum Mobilfunknetz der Telefónica langfristig ab. Außerdem wird der Aufbau eines eigenen leistungsstarken 5G-Mobilfunknetzes verfolgt. Um eine lückenlose Versorgung der Endkunden während der Aufbauphase eines eigenen bundesweiten Netzes zu gewährleisten, werden parallel unter anderem Verhandlungen zum Abschluss eines National Roaming Vertrages auf Basis der Selbstverpflichtung von Telefónica Deutschland im Rahmen der EU-Fusionsfreigabe des Zusammenschlusses mit E-Plus im Jahr 2014 geführt."

Und weiterer Netzausbau

Unter Leitung des neuen Chief Technology & Information Officer Mallik Rao wird die Telefónica Deutschland ihr umfangreiches Netzausbauprogramm in den kommenden Monaten gezielt fortsetzen. In Städten wird das Unternehmen weiterhin massiv Netzkapazitäten aufrüsten, da ein Großteil der Kunden hier lebt und arbeitet. Für eine bessere Mobilfunkversorgung in der Fläche wird das Unternehmen - wie bereits in diesem Jahr - den Schwerpunkt auf den Netzausbau in ländlichen Gebieten sowie entlang wichtiger Verkehrsstrecken legen. Am 11.11.2019: Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone wollen künftig beim Ausbau ihrer Mobilfunknetze eng zusammenarbeiten. Ziel ist eine bestmögliche mobile Breitbandversorgung für die Kunden in ganz Deutschland, insbesondere auf dem Land und entlang der Verkehrswege auf Straßen, Schienen und Flüssen. Deren Versorgung war den Betreibern im Zuge der Frequenzauktion auferlegt worden. Dafür planen die drei Telekommunikationsanbieter, bis zu 6.000 neue Mobilfunkstandorte koordiniert aufzubauen und zu nutzen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. 1&1 Drillisch ist eingeladen, sich an dem kooperativen Netzausbau zu beteiligen. Voraussetzung ist deren Bereitschaft, in gleichem Umfang am Ausbau mitzuwirken.

Der gemeinsame Aufbau zusätzlicher Funkmasten und -türme sowie deren technische Versorgung und Nutzung spart signifikant Zeit und Kosten gegenüber einem parallelen individuellen Ausbau. Vorgesehen ist, dass die beteiligten Unternehmen eine gleiche Anzahl neuer Standorte errichten, die dann von den Kooperationspartnern nach Bedarf zu gleichen Bedingungen genutzt und mit eigenen Antennen und Netztechnologie ausgerüstet werden können.

Erste Erleichterung am 6.09., als...

...man den deutschen Mobilfunkpakt - Zusätzlicher LTE Ausbau in der Fläche im Gegenzug für verbesserte Zahlungsbedingungen für ersteigertes 5G Spektrum - unterschrieb. Die unterzeichnete Vereinbarung sieht insbesondere vor, dass sich die Netzbetreiber beim Netzausbau zu weiteren Ausbauzielen verpflichten. Bis Ende 2020 sollen bundesweit 99% der Haushalte mit LTE und bis Ende 2021 99% je Bundesland versorgt werden. Telefónica verpflichtet sich zum Bau von 333 zusätzlichen Standorten in weißen Flecken bis Ende 2021.

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Im Gegenzug hat sich die Politik dazu verpflichtet, die Investitionsfähigkeit der Branche zu fördern. Dies umfasst insbesondere verbesserte Zahlungsbedingungen für die ersteigerten 5G-Frequenzen, die dem Unternehmen einen signifikanten finanziellen Vorteil bringen. Die Zahlungsverpflichtungen aus der 2019er Frequenzauktion werden gestundet und sind auf Basis eines Ratenzahlungsplans zwischen Dezember 2019 und 2030 zu leisten. Zinsersparniss plus bessere Bonität - tolles Ergebnis für Telefonica.

Am 10.09. ging es weiter

Da wurde bekannt, daß Telefonica Deutschland die Veräußerung weiterer Teile ihres passiven Mobilfunkinfrastrukturportfolios ins Auge fasst. Eine Möglichkeit ist die Veräußerung von Dachstandorten an die Telefónica S.A.-Tochter Telxius. Durch die derzeit attraktiven Bewertungen für bauliche Netzinfrastruktur ergibt sich für Telefónica Deutschland die Möglichkeit zur weiteren Stärkung der finanziellen Flexibilität.

Nach der Veräußerung von rund 2.350 freistehenden Mobilfunkmasten im April 2016 an Telxius erwägt das Unternehmen derzeit ergebnisoffen, im Laufe des nächsten Jahres einen großen Teil seiner 19.000 eigenen Funkstandorte auf Häuserdächern abzugeben. Die Überlegungen betreffen bauliche und infrastrukturelle Komponenten sowie die jeweiligen Nutzungsverträge für die Standorte. Die montierte aktive Funktechnik ist nicht betroffen und verbleibt im Eigentum des Unternehmens.

Aktuell (19.02.2020 / 10:28 Uhr) notieren die Aktien der Telefonica Deutschland Holding AG im Frankfurter-Handel  nahezu unverändert bei  2,69 EUR.

 


Chart: Telefonica Deutschland Holding AG | Powered by GOYAX.de



 
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