Encavis Aktie passt in die Zeit – Erneuerbare deckten Jan/Feb 54% des Verbrauchs. Encavis Fonds II über 960 Mio investiert.

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Encavis Aktie passt: "Zinssteigerungen können uns nichts" und 120 MW im Q1 dazugekommen.

Encavis Aktie – seit Ausbruch des Kriegs in der Ukraine haben Windenergie-Aktien einen grossen Teil der negativen Kursentwicklung seit November letzten Jahres „aufgeholt“. Neueste Zahlen zeigen, „wie stark die Erneuerbaren“ bei optimalen Wetterverhältnissen bereits vor den angekündigten Ausbauinitiativen sind.

Aktuell belegen die Zahlen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dass insbesondere die günstigen Wetterverhältnissen am Jahresbeginn dazu beitrugen, dass:

Erneuerbare Energien deckten im Januar und Februar insgesamt 54 % des Stromverbrauchs in Deutschland.

Im Januar zu 47 % und im Februar sogar zu 62  %. Im März sollten die für diese Jahreszeit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden die „Solarernte“ positiv beeinflussen. „Der hohe Erneuerbaren-Anteil in den ersten Monaten dieses Jahres darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Ausbau der Erneuerbaren viel zu langsam verläuft“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Sollte die Ausbaugeschwindigkeit des Encavis Portfolios noch steigen?

Und auch ohne die zu erwartenden Genehmigungserleichterungen und Fördermassnahmen für den Bau von erneuerbare Energieanlagen aufgrund der geänderten politischen Lage (REPowerEU,  Gigawattpakt in NRW, u.a.)baute die  ENCAVIS AG (ISIN: DE0006095003) ihr Portfolio von Wind- und Solaranlagen dieses Jahr kräftig weiter aus. Im Einklang mit der „FAST Forward 2025“-Strategie meldete Encavis vor einigen Tagen im ersten Quartal 2022 eine Erzeugungskapazität von insgesamt 120 Megawatt (MWp) an Erneuerbarer Energie an das Stromnetz angeschlossen zu haben. Ein Marathonlauf, kein Sprint. Und Encavis hat noch ein zweites Standbein – die Encavis Asset Management AG, die Spezialfonds für „erneuerbare Energien“ betreut:

Encavis Asset Management AG meldet: Banken-Spezialfonds EIF II erreicht über 960 Millionen Euro Investitionsvolumen in Erneuerbare Energien

Durch den Erwerb eines Windparks in der französischen Region Pays-de-la-Loire im Departement Sarthe realisiert Encavis Management bereits ihre zweite Akquisition in diesem Jahr. Der Windpark soll in den Spezialfonds Encavis Infrastructure Fund II (EIF II) eingebracht. Der Fonds wird exklusiv von der Bayern LB vertrieben und von der Service-KVG HANSAINVEST LUX S.A. administriert. Er richtet sich an Kreditinstitute, allen voran Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Inklusive dieses Projekts konnten bereits über 80% des platzierten Eigenkapitals investiert werden.

Nel mit Auftrag. Heroya Meilenstein für Kostenparität. Private Placement mit temporärer Auswirkung.
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„Der Windpark „Chenu“ ergänzt das Fondsportfolio optimal und sorgt für eine weitere regionale Diversifikation. Der Technologiemix ist mit 54% Wind- und 46% Solarinvestitionen sehr ausgewogen. Insbesondere in der aktuellen Marktsituation bleiben langfristige Investitionen in Erneuerbare Energien eine überaus kluge Entscheidung,“ betont Karsten Mieth, Sprecher des Vorstands der Encavis Asset Management AG, die weiterhin sehr hohe Investitionsdynamik.

KONKRET: Der Park wird nordwestlich der Stadt Tours in einem hügeligen Terrain errichtet und wird mit seiner Erzeugungskapazität von 11 Megawatt (MW) nach Fertigstellung jährlich 8.600 Haushalte mit grünem Strom versorgen und zugleich 700 Tonnen CO2 einsparen. Vier Vestas Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 85 Metern werden ergänzt von einer 80 Meter hohen Vestas-Anlage. Projektiert und gebaut wird der Park vom Wiesbadener Projektentwickler AboWind.

Encavis Aktie kann mithalten: 4 Solarparks mit 120 MW gingen allein im Q1 „ans Netz“ – für das eigene Portfolio.

Am 31.01. meldete man bereits, dass die beiden Solarparks Hijken und Schaapsdijk mit einer Erzeugungskapazität von zusammen 24 MWp an das Stromnetz in den Niederlanden angeschlossen wurden. Und zusätzlich gingen dann noch die beiden Solarparks Groß Behnitz mit 25 MWp in Brandenburg sowie Rødby Fjord mit 71 MWp auf Lolland, im südwestlichen Teil Seelands (Dänemark), wie geplant ans Netz.

„Der termingetreue Netzanschluß der vier Solarparks Hijken, Schaapsdijk, Groß Behnitz und Rødby Fjord stärkt unsere Marktposition insbesondere in den Niederlanden und in Dänemark und diversifiziert unser Erzeugungs-Portfolio in Skandinavien. Wir erhöhen unsere eigenen Erzeugungskapazitäten innerhalb der Encavis AG auf rund 2,0 Gigawatt (GW),“ betont Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, die dynamische Wachstumsstory des Konzerns auf dem Weg zu einer eigenen Erzeugungskapazität von 3,4 GW im Jahre 2025.

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Groß Behnitz und Rødby – Direktabnahmeverträge zeigen Zukunft.

Denn hochmoderne bifaziale Solarmodule liefern in Groß Behnitz subventionsfreie Erneuerbare Energie und die soll per langfristigem Stromabnahmevertrag direkt an einen gewerblichen bzw. industriellen Kunden verkauft werden. Ebenso wird die produzierte Elektrizität des Solarparks Rødby Fjord in Dänemark per langfristigem Stromabnahmevertrag (PPA), basierend auf einer Pay-as-Produced-Struktur über zehn Jahre, direkt an ein Tech-Unternehmen verkauft. Weiterhin profitiert Rødby Fjord noch von einem auf 20 Jahre fixierten Einspeisetarif (FiT) des dänischen Ministeriums für Energie, Versorgung und Klima.

Prognose vom 17.11.2021 „locker erfüllt“ – Encavis Aktie lieferte am 15.03.2022 ab

Zuletzt am 17.11.2021  bekräftigte der Encavis-Vorstand für das seinerzeit laufende Geschäftsjahr 2021 seine Prognose: Eine Umsatzsteigerung auf mehr als 320 Mio EUR. Weiterhin geplant sei ein operatives Ergebnis (EBITDA) von über 240 Mio EUR, sowie ein operatives EBIT von mehr als 138 Mio EUR. Hieraus würde ein operatives Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,46 EUR resultieren.

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Und Mitte März die Zahlen. Umsatz legte um mehr als 3% auf rund 330 Mio EUR zu (Prognose: mehr als 320 Mio EUR). Und das operative Ergebnis EBITDA stieg um mehr als 6% auf rund 255 Mio EUR (Prognose: mehr als 240 Mio EUR), EBIT erreicht 148 Mio EUR (Prognose: mehr als 138 Mio EUR). Infolgedessen stiegen die EPS auf 48 Cent, zwei Cent mehr als die Prognose. ALSO ALLES ÜBER PROGNOSE. ABGELIEFERT.

Berechenbarkeit und Sicherung der Erträge kostet „Sahne“ -Encavis Aktie ist halt kein Spielerwert

Während der wesentliche Treiber der deutlich über Vorjahr, aber auch über Guidance liegenden Key-Performance-Indikatoren waren, trotz der eher unterdurchschnittlichen meteorologischen Bedingungen in vielen Teilen Europas, dann die kontinuierlich gestiegenen Strompreise des vierten Quartals. Auch wenn Encavis daran nur zu einem geringen Teil profitierte, hatten sie massgeblichen Bilanzeinfluss. Aber angesichts des sehr hohen Anteils langfristig gesicherter Strompreise, von mehr als 90% des Konzernumsatzes aus Erneuerbarer Energieerzeugung, konnte Encavis lediglich mit einem geringeren Anteil der Stromproduktion davon profitieren.

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Stromproduktion auf Rekordkurs trotz nicht perfekter „Wetterlage“

Im Jahr 2021 steigerte der Encavis Konzern die Stromproduktion um  29%. Auf 4,42 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2021 (Vorjahr: 3,43 TWh). Dazu heisst es „Eher durchschnittliches Wetter in vielen Teilen Europas verhinderte im vergangenen Jahr eine deutliche höhere Energieerzeugung“. Hierbei verteilt sich die Gesamtproduktion auf den Eigenbestand der Encavis AG mit 2,75 TWh (+31 %). Und das Fremd-Portfolio von der Encavis Asset Management AG betreut mit 1,66 TWh (+24 Prozent).

Rekordstände bei Produktion – Zubau in Spanien stärkt Solaranteil

Insgesamt dominierten die Solaranlagen mit Wachstumsraten von jeweils über 70 % in beiden Portfolios die Zuwächse der regenerativen Stromerzeugung. Verantwortlich für den Anstieg waren der nahezu vollständige Jahreseffekt der beiden spanischen Solar-Großanlagen Talayuela (300 MWp Erzeugungskapazität) und La Cabrera (200 MWp Erzeugungskapazität). Talayuela ging am 4. Januar 2021 ans Netz und erreichte seine volle Leistungsabgabe Mitte März 2021, mit einer Stromproduktion von rund 490 GWh im Jahr 2021. La Cabrera ist bereits seit 1. Oktober 2020 am Netz und speiste rund 400 GWh grünen Strom im Jahr 2021 ins Netz.

Encavis Aktie: Produktionsstgeigerung
Grafik aus der Unternehmensmeldung der Encavis AG vom 27.01.2022

Ausbautempo soll beibehalten werden

„Wir werden unser Portfolio gemäß unserer Wachstumsstrategie >>Fast Forward 2025 international ausbauen und unsere operative Effizienz und Performance noch verbessern, um auch zukünftig einen Rekordbeitrag an CO2-Einsparungen zur Klimabilanz durch Encavis zu ermöglichen“, betonte Dr. Dierk Paskert, CEO der Encavis AG, die nachhaltigen Wachstumsambitionen des Konzerns, kämpferisch bei Vorlage der Stromproduktionskennziffern im Januar.

Und der Encavis-Konzern erhöhte 2021 seine Erzeugungskapazitäten um insgesamt 848 MW, die ans Stromnetz angeschlossen wurden. Davon 435 MW durch die Encavis AG und 413 MW durch die Encavis Asset Management AG. Daher scheint kurzfristig die Kapitalsituation der Encavis-Gruppe ausreichend, die nächsten Ausbauschritte des Portfolios zu stemmen. Und die Kurserholung der Encavis Aktie stärkt natürlich dauerhaft die Refinanzierungskraft der Aktie. Und  vermindert so potentielle Verwässerungseffekte für bereits investierte Anleger. Aber bis zu den Kursen aus Januar 2021 von über 25 EUR ist natürlich noch Luft.

Encavis Aktie Wachstums beeindruckt
Grafik aus der Unternehmensmeldung der Encavis AG vom 27.01.2022

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Nel Aktie: Ordereingang! Heroya „bringt’s“. Private Placement Teil 2 bremst noch.
Vossloh Aktie nähert sich wenigstens wieder der 40,00 EUR Marke. Auftrag aus China beflügelt.

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