Die Deutsche Rohstoff AG meldet einen äußerst erfolgreichen Start in ihr US-Bohrprogramm 2026. Die ersten neuen Ölbohrungen liefern deutlich höhere Fördermengen als vergleichbare Projekte in Wyoming und könnten den Konzern bereits in wenigen Wochen auf ein neues Produktionsniveau heben.
Für Anleger ist die Botschaft eindeutig: Die operative Entwicklung in den USA läuft aktuell sogar leicht besser als geplant – und bei steigenden Ölpreisen könnte das Bohrprogramm nochmals ausgeweitet werden.
Erste Bohrungen übertreffen Erwartungen deutlich
Besonders beeindruckend entwickelt sich der erste Bohrplatz des diesjährigen Programms im Powder River Basin.
Die vier neuen Bohrungen auf dem sogenannten Dillon/Billings Pad fördern bereits drei Wochen nach Produktionsstart zusammen rund 6.000 Barrel Öl pro Tag. Das entspricht etwa 1.500 Barrel pro Bohrung täglich und liegt damit über vergleichbaren Projekten in der Region.
Nach Angaben der Gesellschaft ist die starke Förderleistung auch auf ein weiter verbessertes Completion-Design zurückzuführen, das die Produktivität der Bohrungen erhöht.
Für Investoren ist dies ein wichtiger Hinweis darauf, dass die operative Optimierung der vergangenen Jahre zunehmend Früchte trägt.
Produktion soll über 20.000 Barrel pro Tag steigen
Der eigentliche Wachstumsschub steht jedoch erst noch bevor.
Bis Anfang Juli sollen insgesamt 20 Bruttobohrungen beziehungsweise rund 14 Nettobohrungen in Produktion gehen. Darunter befinden sich erstmals auch mehrere eigene Drei-Meilen-Bohrungen, die zusätzliche Effizienzvorteile bringen sollen.
Bereits ab Juli erwartet die Deutsche Rohstoff AG eine tägliche Produktion von mehr als 20.000 Barrel Öläquivalent (BOEPD).
Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 wurden lediglich neun Nettobohrungen neu in Produktion gebracht.
Der Ölanteil der Förderung soll dabei bei rund 70 % liegen – ein wichtiger Faktor für die Profitabilität bei stabilen Rohstoffpreisen.
Bohrprogramm könnte weiter ausgeweitet werden
Aktuell plant die US-Tochter 1876 Resources insgesamt 26 eigene Bruttobohrungen beziehungsweise 22 Nettobohrungen.
Doch das Management hält sich bewusst zusätzliche Optionen offen.
Sollte sich das Ölpreisumfeld weiter positiv entwickeln, könnte das Programm auf mehr als 30 Bohrungen erweitert werden.
Damit besitzt das Unternehmen die Möglichkeit, flexibel auf Marktchancen zu reagieren und zusätzliche Produktion kurzfristig aufzubauen.
Ohio wird zur nächsten Wachstumsregion
Neben Wyoming baut die Deutsche Rohstoff AG bereits die nächste Wachstumsplattform auf.
Die Tochtergesellschaft Bright Rock Energy hat ihre Flächenposition in Ohio weiter ausgebaut.
Dort laufen aktuell die Vorbereitungen für die Entwicklung eigener Bohrplätze in der aussichtsreichen Utica/Point-Pleasant-Formation.
Die ersten Bohrungen werden für 2027 erwartet.
Damit schafft sich die Gesellschaft bereits heute zusätzliche Wachstumsoptionen für die kommenden Jahre und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit von einzelnen Förderregionen.
Ölpreis bleibt entscheidender Hebel
Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr die hohe operative Stärke der US-Aktivitäten.
Besonders positiv:
- Produktion wächst deutlich
- Kosten liegen im Plan
- Zeitplan wird sogar leicht übertroffen
- zusätzliche Bohrkapazitäten sind vorhanden
- neue Förderregionen werden erschlossen
Für Anleger bleibt der Ölpreis dennoch der wichtigste Einflussfaktor.
Sollte sich das Preisniveau stabil halten oder weiter verbessern, könnte die Deutsche Rohstoff AG von ihrer steigenden Produktion überproportional profitieren.
Wachstumsstory gewinnt weiter an Dynamik
Mit der erwarteten Produktionssteigerung auf über 20.000 BOEPD, den starken ersten Bohrergebnissen und den zusätzlichen Entwicklungsmöglichkeiten in Ohio baut die Deutsche Rohstoff AG ihre Position als einer der erfolgreichsten deutschen Öl- und Gasproduzenten weiter aus.
Die Kombination aus operativem Wachstum, hoher Flexibilität und zusätzlichen Reserven für weitere Bohrprogramme könnte die Investmentstory im laufenden Jahr weiter befeuern.















