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nebenwerte news nebenwerte magazin09.09.2020 - Der eingeschlagene Wachstumskurs der flatex AG (ISIN: DE000FTG1111) scheint keine Grenzen zu kennen. Und nun gibt es von den Börsen Schützenhilfe. Volatilität ist Trumpf für jemanden, der von vielen Transaktionen "viel hat".Im Zusammenhang mit dem heute vorgelegten Halbjahresbericht sieht man sich wegen des Erfolges "gezwungen" die Ziele wieder einmal für dieses Jahr anzuheben: Mehr als 1,2 Mio. Kunden und 70 Mio. Transaktionen - nachdem bereits über 50 Mio. Transaktionen abgewickelt werdne konnten, sollte auch dieses Ziel mehr als erreichbar sein. Spannende Entwicklung. Nachher spricht der CFO verklausuliert von einem möglichen Jahresumsatz von 340 Mio. EUR und einem möglichen EBITDA von 150 Mio. EUR - natürlich nur "wenn man annualisieren würde", d.h. einfahc die ersten sechs Monate mal zwei nehmen. SUnd bisher scheint es ja ähnlich gut wie in den ersten sechs Monaten zu laufen, sonst wäre eine solche Aussage unnötiger Druck.

Strotzend vor Selbstbewustsein - auch beim Uplisting und einer potentiellen SDAX-Aufnahme. Und zumindest bei der SDAX-Aufnahme gibt es beim derzeitigen Kursniveau und Handelsvolumen wenig Zweifel derzeit: "Der Uplistingprozess in den Prime Standard läuft nach Plan und wird für den Oktober angestrebt. Die SDAX Notiz wird im Rahmen des Fast Entry der Deutschen Börse im Dezember 2020 erwartet." (CN flatex, 09.09.2020)

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"Wir haben im ersten Halbjahr unsere Mittelfristplanung für 2022/23 übertroffen. Die Marktvolatilität hat sich sehr positiv auf das Tradingverhalten unserer Kunden ausgewirkt, aber wir waren auch bestens auf solch eine Situation vorbereitet und konnten im laufenden Jahr als Gruppe bereits über 350.000 Neukunden gewinnen. Deshalb heben wir unsere Erwartung für 2020 auf 1,2 Millionen Kunden und 70 Millionen abgewickelte Transaktionen an.", gibt sich Frank Niehage, CEO der flatex AG, sehr zuversichtlich für 2020. "Die Akquisition von DEGIRO war goldrichtig und markiert für uns den Anfang einer neuen Zeitrechnung. Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren mit dem klaren Ziel weiter angreifen, unsere Pole-Position im europäischen Brokerage-Markt signifikant auszubauen und noch breitere Kundenschichten zu gewinnen. Unsere Partnerschaft mit Borussia Mönchengladbach ist wesentlicher Bestandteil dieser strategischen Erweiterung und wird dazu national sowie international beitragen, bis spätestens 2025 auf mindestens 3 Millionen Kunden organisch zu wachsen."

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"Wir spüren die Skalierbarkeit unseres Geschäftsmodell mit jedem zusätzlichen Trade. Annualisiert entsprächen unsere pro-forma Ergebnisse aus dem ersten Halbjahr einem Jahresumsatz von rund EUR 340 Millionen und einem EBITDA von EUR 150 Millionen. Damit übertreffen wir bereits jetzt unsere ursprüngliche Mittelfristplanung und das obwohl wir erst im zweiten Halbjahr 2020 anfangen, die zusätzlichen Synergien aus der DEGIRO Transaktion zu heben. In 2021 erwarten wir hieraus wie angekündigt über EUR 30 Millionen EBITDA Beitrag.", sagt Muhamad Chahrour, CFO der flatex AG. "Wir haben die Gelegenheit, etwas Einmaliges in Europa zu entwickeln. Deshalb lautet unsere klare, übergeordnete 5-Jahres-Strategie, mindestens 1% der EU Bevölkerung als flatex/DEGIRO Kunden zu gewinnen. Als europäisches Wertpapier-Powerhouse würden wir selbst in durchschnittlich volatilen Jahren mindestens 100 Millionen Transaktionen pro Jahr abwickeln. Darauf richten wir zukünftig unseren gesamten operativen Fokus."

Halbjahresergebnisse bestätigten bereits die hochgesteckten Erwartungen

Während der Umsatz um 55% auf EUR 100 Mio. angestiegen ist, haben sich das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) sowie der Halbjahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr mehr als verdoppelt.  Rekordumsatz (vorläufig) von EUR 100 Mio. (+55% zu H1 2019) /   Rekord-EBITDA (vorläufig) von EUR 43 Mio. (+116% zu H1 2019) / - Rekord-Halbjahresüberschuss (vorläufig) von EUR 22 Mio. (+163% zu H1 2019). Dazu passend nochmals die Transaktionszahlenentwicklung im ersten Halbjahr:

Und seit die letzten Hürden für die DEGIRO-Übernahme Ende Juli erledigt worden sind, macht es auch Sinn die Proforma-Zahlen des ersten Halbjahres inclusive der seit dem 01.08.2020 vollkonsolidierten DEGIRO zu betrachten: Pro-forma ergibt sich damit für das erste Halbjahr einschließlich DEGIRO ein Umsatz von EUR 169 Millionen und ein EBITDA von EUR 75 Millionen. Seit dem 1. August 2020 wird DEGIRO in die flatex Gruppe konsolidiert.

Mit 37,6 Mio. Transaktionen sind bei flatex und DEGIRO pro forma deutlich mehr Transaktionen abgewickelt worden als im gesamten Jahr 2019. Gleichzeitig gewannen flatex und DEGIRO fast 290.000 Neukunden in nur 6 Monaten, was annährend einer Vervierfachung der Neukundenzahlen im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr entspricht. Die Übernahme DEGIRO's (12/19 hatte flatex bereits 9,4% von DEGIRO erworben, die restlichen 90,6% der Anteile wurden nach Zustimmung der niederländischen Behörden erworben). Und trotzdem ist die neue Erwartung für das Gesamtjahr fast verhalten: 1,2 Mio. Kunden und 50 Mio. Trades - sieht mehr als erreichbar aus, auch wenn die ruhigeren Sommermonate kommen.

Zwei Hauptaktionäre machten zwar im Juli "Kasse", was aber der Entwicklung der Aktie keinen Abbruch tat - zu Recht: Heliad und Bern Förtsch reduzieren Aktienbestand.

Die Übernahme DEGIRO`s war vom Timing her perfekt - so konnte man die Corona-getriebene generell gesteigerte Transaktionshäufigkeit und Affinität zu Aktienanlagen nutzen, um in neue Dimensionen zu wachsen. Die Ambitionen in den SDAX aufgenommen zu werden, erhalten damit eine beeindruckende wirtschaftliche "Untermauerung". Jetzt muss flatex es nur noch schaffen, die formalen Kriterien des Prime Standards zu erfüllen - dürfte aber bei einem funktionierenden Unternehmen eigentlich nur eine Frage sein, ob man bereit ist den Aufwand dafür zu tragen. So erweisen sich die Aussagen von Anfang Juni - wahrscheinlich schon in klarer Erwartung über die Umsatz-, Gewinn- und Transaktionszahlen Steigerungen - als Startschuss: "Und jetzt will man - wieder einmal - ein Upgrade, in den Prime Standard, um sich den Weg in den SDAX freizumachen, im Q4 geplant. Der Freefloat würde derzeit wohl die Voraussetzungen für eine SDAX-Aufnahme erfüllen (Nicht die Gesamtkapitalisierung, sondern der Freefloat bestimmt das Indexgewicht und ist ein Kriterium für eine potentielle Indexaufnahme.), also strebt man an mit den Halbjahreszahlen "den Sprung zu wagen" und die formalen Vorgaben für den Prime Standard zu erfüllen. Bisher betonte man immer, dass dieses nur Sinn machen würde, wenn man auch eine Indexaufnahme damit erreichen könnte - dass scheint jetzt ausreichend sicher zu sein."(02.06.2020, "Flatex will in den SDAX - ok, dann erstmal ...")

Indexaufnahme bringt mehr Sichtbarkeit am Kapitalmarkt und sogar mehr Aktienkäufer/potentielle Kaufbereitschaft (Fonds mit Anlageeinschränkungen auf Indizes, Prime Standard oder Indexabbildende Kapitalmarktprodukte, covernde Finanzdienstleister) - man erwartet so wohl weiteren positiven Einfluss auf die sowieso schon sehr gut gelaufene Aktie. Zwar ist eine Indexzugehörigkeit, wie man gerade bei Wirecard in einem Extremfall erleben musste, eine Garantie für Performance, aber die formalen Prime Standardkriterien schaffen - oder sollten schaffen - mehr Transparenz für den Anleger.

2019 war schon gut für flatex: "Trotz eines deutlich weniger volatilen Handelsjahres 2019 im Vergleich zu 2018, konnte der Umsatz, bereinigt um einen buchhalterischen Einmalertrag in 2018 von 6 Mio. EUR, um 13% gesteigert werden. Insbesondere konnten weitere Skaleneffekte gehoben werden, sodass die EBITDA-Marge, bereinigt um die Ausgaben für den Eintritt in den niederländischen Markt, bei 35% lag (nach Expansionskosten bei 30%). Mit über 75.000 Neukunden entschieden sich so viele Kunden für das erstklassige flatex-Angebot wie nie zuvor in einem Jahr."

Und 2020 wird wohl noch um ein Vielfaches besser werden: Die Übernahme in den Niederlanden, die extreme Marktvolatilität und die hohen Kundenzuwächse - Die überragende Entwicklung seit Jahresbeginn bei der flatex AG  und DEGIRO hielt nachhaltig an

 

 

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