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Der GFT Konzern (ISIN: DE0005800601) "hat auf Basis der heutigen Einschätzung zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ermittelt. GFT erwartet einen Umsatz von 440 Mio. Euro (Vorjahr 428,98 Mio. Euro), ein bereinigtes EBITDA von 44 Mio. Euro (Vorjahr 47,91 Mio. Euro) und ein EBT von 13 Mio. Euro (Vorjahr 18,73 Mio. Euro)."

Un dwie sah die Prognose noch am 04.03.2020 aus, als Corona "an die Tür klopfte", aber keiner sich den Lock-down in dem Maße vorstellen konnte, wie er kaum 10 Tage später Realität wurde. Seinerzeit erwaretete man "moderate Corona Auswirkungen" auf das Geschäft. "GFT erwartet einen Umsatzanstieg um 6 % im Vergleich zum Vorjahr auf 455,00 Mio. Euro, einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 4 % auf 50,00 Mio. Euro und beim EBT um 7 % auf 20,00 Mio. Euro." (STAND 04.03.2020) Also rund 15 Mio. EUR weniger Umsatz (aber immer noch mehr als im guten 2019), prozentual einen kräftigen Rückschlag gibt es beim EBIT, das um rund 35% niedriger bei 13 Mio. EUR landen soll. Insgesamt moderate Einbußen - und die Cloudgeschäfte könnten mittelfristig durch die Digitalisierungsbeschleunigung durch Pandemiemaßnahmen sogar noch profitieren. Bei GFT scheint die V-förmige Erholung  möglich. Ob für die Gesamtwirtschaft ist ein anderes Thema.

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GFT gut in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2020 insgesamt um 6 Prozent und rein organisch um 5 Prozent. Außerhalb der Top-2 Kunden setzte sich das dynamische Wachstum fort und erreichte erneut 22 Prozent. Das erfolgreiche Cloud-Geschäft und der positive Trend in beiden regionalen Segmenten haben diese Entwicklung unterstützt.

Am 14.05. dazu Marika Lulay, CEO der GFT Technologies SE: "Wir haben das erste Quartal mit einem deutlichen organischen Umsatzplus in beiden Segmenten abgeschlossen. Der Trend zur Digitalisierung hält weiter an und das Cloud-Geschäft gewinnt zunehmend an Bedeutung. GFT ist hervorragend aufgestellt, um die branchenübergreifend hohe Nachfrage nach Cloud-Lösungen zu bedienen - Auszeichnungen von unseren Cloud-Partnern belegen das. Die starke Positionierung von GFT bei den neuen Technologien zahlt sich bereits aus."

Aufgrund erhöhter strategischer Wachstumsinvestitionen fiel das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wie erwartet um 7 Prozent. Entsprechend sank das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 5 Prozent.

Der GFT Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2020 einen Umsatz in Höhe von 112,48 Mio. Euro. Damit erreichte das Unternehmen ein Wachstum von 6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal mit 105,72 Mio. Euro. Rein organisch ist der Umsatz um 5 Prozent gestiegen. Ohne die Berücksichtigung der Top-2 Kunden blieb das Unternehmen auf seinem dynamischen Wachstumskurs mit einer beachtlichen Wachstumsrate von 22 Prozent.

Zudem setzte GFT die Diversifikationsstrategie zur Reduktion des Kundenkonzentrationsrisikos konsequent fort: Der Anteil der Top-2 Kunden am Gesamtumsatz reduzierte sich weiter auf 23 Prozent (Q1/2019: 33 Prozent). Der Anteil des Versicherungsgeschäfts stieg auf 13 Prozent des Konzernumsatzes (Q1/2019: 11 Prozent) und ist auf einem guten Weg die vor Covid-19 kommunizierte Zielmarke von 15 Prozent für das Gesamtjahr zu erreichen.

Auch das Geschäft mit Cloud-Lösungen entwickelte sich weiterhin sehr erfreulich und erreichte einen Umsatzanteil von 8 Prozent (Q1/2019: 5 Prozent). Für die erfolgreiche Kundenorientierung und das starke Wachstum wurde GFT im April als "Google Cloud 2019 EMEA Breakthrough Partner of the Year" ausgezeichnet. Im Geschäftsbereich Continental Europe stieg der Umsatz im ersten Quartal 2020 um 8 Prozent auf 59,90 Mio. Euro (Q1/2019: 55,71 Mio. Euro). Getrieben wurde die positive Entwicklung von den höheren Umsätzen außerhalb der Top-2 Kunden sowie dem Zuwachs im Versicherungsgeschäft, insbesondere in Frankreich. Der Umsatz im Segment Americas, UK & APAC wuchs um 5 Prozent auf 52,50 Mio. Euro (Q1/2019: 49,88 Mio. Euro). Der erwartete Rückgang bei den Top-2 Kunden konnte durch die Zuwächse insbesondere in Brasilien, Mexiko und Kanada mehr als kompensiert werden.

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Der GFT Konzern beschäftigte zum 31.03.2020 auf Vollzeitbasis insgesamt 5.460 Mitarbeiter und damit 11 Prozent mehr als zum Ende des ersten Quartals 2019 mit 4.910 Mitarbeitern. Der Anstieg resultierte aus dem geplanten Kapazitätsaufbau insbesondere in Brasilien, Polen und Mexiko.

Aktuell (19.06.2020 / 09.10 Uhr) notieren die Aktien der GFT Technologies SE im Tradegate-Handel mit einem Minus von -0,22 EUR (-2,14 %) bei 10,06 EUR. Auch diese Aktie können Sie ab 0,- EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: GFT Technologies SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005800601

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