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Die Vita 34 AG (ISIN: DE000A0BL849, eine der größten Zellbanken Europas, ist stabil ins neue Geschäftsjahr 2020 gestartet.

Die Umsatzerlöse hielten sich im ersten Quartal nahezu auf Vorjahresniveau. Auch im zweiten Quartal zeigt sich mit Blick auf den aktuellen Auftragseingangseingang eine bisher lineare Umsatzentwicklung. Zur Sicherung der Versorgung mit produktionsrelevanten Vorprodukten wurden hinreichend Vorkehrungen getroffen, um negativen Auswirkungen auf die Prozessstabilität im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie vorzubeugen.

Mit 4,7 Mio. Euro lagen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2,3 Prozent unter Vorjahr (Q1 2019: 4,8 Mio. Euro). Durch die zielgerichtete Erhöhung der Marketing- und Vertriebsausgaben um circa neun Prozent auf 1,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1 2019: 1,3 Mio. Euro) lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 1,2 Mio. Euro um 9,9 Prozent unter Vorjahr (Q1 2019: 1,3 Mio. Euro). "Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir analysiert, wie wir unsere Budgets noch zielgerichteter einsetzen können, um organisch im Kernmarkt zu wachsen", erklärt Dr. Wolfgang Knirsch, Vorstandsvorsitzender der Vita 34 AG. "Dementsprechend haben wir unsere Marketing- und Vertriebsausgaben punktuell erhöht, um so unser organisches Wachstum zu forcieren und unsere führende Marktposition weiter zu festigen."

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Weiterhin sehr positiv zeigt sich die Liquiditätslage des Unternehmens. Mit 9,1 Mio. Euro lagen die liquiden Mittel auf Niveau zum Jahresultimo 2019 (31.12.2019: 9,1 Mio. Euro). "Die geänderten Rahmenbedingungen, die uns mit der COVID-19-Pandamie im ersten Quartal 2020 überraschend trafen, machten außergewöhnliche Anstrengungen auf allen Ebenen erforderlich. Aufgrund der immer noch schwer abschätzbaren Reichweite der Auswirkungen der Pandemie war der Fokus der Maßnahmen auf die Aufrechterhaltung der Kernprozesse gerichtet. Dies haben wir aus heutiger Sicht erreicht. Umso erfreulicher ist, dass trotz der punktuell erforderlichen Ausweitung des Working Capitals die Liquidität auf hohem Niveau gehalten werden konnte", erklärt Falk Neukirch, Finanzvorstand der Vita 34 AG.

Seit Anfang Mai hat das Unternehmen auch im Außendienst wieder zur persönlichen Ansprache der relevanten Zielgruppen zurückkehren können. "Wir lassen im Umgang mit dieser Sondersituation selbstverständlich ein Höchstmaß an Umsicht walten", erklärt Finanzvorstand Falk Neukirch. "Nach aktuellem Stand der Dinge kommen wir aber gut durch die herausfordernde Zeit."

Chinesischen Wissenschaftlern zufolge soll die kritische COVID-19-Pneumonie mithilfe von Bindegewebs-Stammzellen, sogenannten mesenchymalen Stammzellen, aus Nabelschnurgewebe erfolgreich behandelt werden können. Da diese Zellen chemotaktisch sind, wandern sie gezielt zu Entzündungsherden, stoßen dort Regenerationsprozesse an und schwächen Entzündungsreaktion ab. Dieser Ansatz wurde nun in einer Fachpublikation der Harvard Medical School aufgegriffen und positiv bewertet. Aktuell wird diese supportive Therapie in Asien und Europa in 19 klinischen Studien untersucht. "Die Ergebnisse der meisten diesbezüglichen Studien werden erst im späteren Verlauf des Jahres vorliegen", erklärt CEO Dr. Wolfgang Knirsch. "Bei entsprechend positivem Verlauf erwarten wir eine wieder verstärkte Aufmerksamkeit auf das regenerative Potential von Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe."

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Vor dem Hintergrund der stabilen Geschäftsentwicklung im ersten Quartal und der bisherigen Indikation zum zweiten Quartal hält der Vorstand der Vita 34 unverändert an seinen Prognosen für das Gesamtjahr 2020 fest.

Aktuell (14.05.2020 / 09:02 Uhr) notiert die Aktie der Vita 34 AG im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,25 EUR (-2,08 %) bei 11,75 EUR. Auch diese Aktie können Sie für nur 4,00 EUR auf Smartbroker handeln.


Chart: Vita 34 AG | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A0BL849

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