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Die schwächelnde Weltkonjunktur und anhaltende geopolitische Unsicherheiten bremsen weiterhin die Geschäftsentwicklung des technotrans AG (ISIN: DE000A0XYGA7)-Konzerns und Hausgemachtes!

Eine unerwartet schwache Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaft gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH (gwk) sowie die Abschwächung des konjunkturellen Umfeldes haben die Geschäftsentwicklung des technotrans-Konzerns im dritten Quartal 2019 erheblich beeinträchtigt. Der Konzernumsatz lag in der 9-Monatperiode mit 153,4 Mio. Euro um 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der operative Gewinn (EBIT) ging auf 6,6 Mio. Euro zurück, was einer EBIT-Marge von 4,3 Prozent entspricht.

"Sowohl die Geschäftsentwicklung der gwk als auch die konjunkturelle Eintrübung haben sich im dritten Quartal so umfassend ausgewirkt, dass Umsatz und Ergebnis des Konzerns im Neunmonatszeitraum trotz der erfreulichen Performance der Wachstumsmärkte unter dem Vorjahr liegen. Unter Ausklammerung des auf die gwk bezogenen Anteils verzeichneten die übrigen Konzerngesellschaften insgesamt ein Umsatzwachstum von rund 2 Prozent bei einer EBIT-Marge von 7 Prozent", sagt Dirk Engel, Sprecher des Vorstands der technotrans SE.

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Es muss reines Chaos herrschen bei gwk oder geherrscht haben?

Die Presseerklärung macht deutlich, das die Probleme - leider - hausgemacht sind. Erschreckend wenn man eigentlich genug Nachfrage hätte, aber die Produktion wegen "Umstellungen" zusammenbricht. Kann ja nur noch bessser werden: "Die schwache Geschäftsentwicklung der gwk ist im Wesentlichen auf die nach der Einführung eines neuen ERP-Systems beeinträchtigte Produktionsleistung zurückzuführen. Ursache hierfür sind anhaltende Kapazitätsengpässe durch einen veränderten Produktmix, vereinzelte systemseitige Störungen in den Abläufen und erhöhte Aufwände zur Materialbereitstellung und Abarbeitung rückständiger Lieferungen. Zur zeitnahen Verbesserung der Performance hat der Vorstand zusätzliche Maßnahmen, wie die Flexibilisierung der Kapazitäten im Hinblick auf den veränderten Produktmix sowie eine weitere Optimierung der Prozesskette zur Straffung der Projektdurchlaufzeiten ergriffen. Der Vorstand sieht eine Umsatz- und Ergebnisverbesserung bei der gwk nun in den ersten Monaten des kommenden Geschäftsjahres."

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"Der hohe Auftragsbestand der gwk wird gestützt durch einen anhaltend starken Auftragseingang und bestätigt damit noch einmal die hohe Kundenbindung", unterstreicht Engel.

Prognose runter, 2020 soll alles besser werden

Angesichts der gezeigten Entwicklung hat der Vorstand die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 angepasst. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von rund 205 Mio. Euro und ein operatives Konzernergebnis (EBIT) zwischen 7,6 und 8,4 Mio. Euro. Bisher war er davon ausgegangen, jeweils den unteren Rand von 218 bis 226 Mio. Euro beim Umsatz und 12,0 bis 16,0 Mio. Euro beim EBIT zu erzielen. Der Free Cash Flow soll positiv bleiben. Das neue Werk der termotek hat planmäßig im August die Produktion aufgenommen. Hier wird die vom Vorstand für den Gesamtkonzern angestrebte lean production bereits in die Praxis umgesetzt, welche zu einer Stärkung der Ergebnisperformance beitragen wird.

Für das kommende Geschäftsjahr sieht der Vorstand heute in einem vergleichbaren konjunkturellen Umfeld aussichtsreiche Chancen für die technotrans Gruppe, auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Diese Einschätzung basiert auf einer wiedererstarkten gwk sowie Potentialen in den Wachstumsmärkten. "Wir blicken daher mit Zuversicht auf 2020", führt Engel aus.

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Aktuell (05.11. 2019 / 09:59 Uhr) notieren die Aktien der Technotrans AG im Xetra-Handel mit einem Plus von +0,12 EUR (+0,71 %) bei 17,10 EUR.


Chart: Technotrans AG | Powered by GOYAX.de

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  • ISIN: DE000A0XYGA7

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