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Die home24 SE (ISIN: DE000A14KEB5) hat im zweiten Quartal 2019 einen Umsatz von 85 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 67 Millionen Euro) und damit fremdwährungsbereinigt eine deutliche Steigerung von 28% gegenüber Q2 2018 erreicht.

Auch inklusive der Fremdwährungseffekte lag der Umsatz in Q2 2019 mit 27% deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Da sich die brasilianische Währung weitgehend stabilisiert hat und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kaum Schwankungen unterlag, fällt der Währungseffekt bei den Geschäftszahlen nicht mehr so deutlich ins Gewicht. Betrachtet man das gesamte erste Halbjahr 2019, erhöhte sich der Umsatz fremdwährungsbereinigt um 19% und um 18% unter Berücksichtigung von Fremdwährungseffekten auf 178 Millionen Euro im Vergleich zu h1 2018. Brasilien alleine steigerte seinen Umsatz in Q2 2019 fremdwährungsbereinigt um 43% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in Europa betrug die entsprechende Steigerungsrate 24%. Insgesamt mehr als erwartet.

Hierbei darf man natürlich nicht verbessern, dass im Vorjahr im zweiten Quartal aufgrund der extremen sommerlichen Temperaturen eine deutliche Kaufzurückhaltung in Europa festgestellt werden musste. Deshalb ist die Basis auf der das hohe Wachstum erzielt wurde relativ niedrig gewesen - niedriger als normalerweise. Dennoch sind 28% Wachstum respektabel. Abzuwarten bleibt, wie das Wachstum im Gesamtjahr aussieht - Brasilienkrise und Sommer können einmalig die Ausgangsbasis für hohes Wachstum "verbessern", aber sind natürlich nicht dauerhaft.

home24 will zum Jahresende profitabel auf Basis des bereinigten EBITDA sein. Im zweiten Quartal 2019 ist das Unternehmen diesem Ziel entscheidend näher gekommen. So verbesserte sich das bereinigte EBITDA von -16% in Q1 2019 auf -10% in Q2 2019, was einer Verbesserung um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Wichtige Ziele erreicht

home24 erreicht weiterhin seine für 2019 gesetzten Ziele. Dazu gehören die Eröffnung des nunmehr fünften Outlets in Deutschland und entscheidende Verbesserungen bei der Nutzung der App. Personalisierte Kundenansprache und -gewinnung wurden ausgebaut. Zudem wurden das Möbelangebot anderer Hersteller sowie der Eigenmarken um neue Stilrichtungen erweitert. Das neue Logistikzentrum in Halle (Saale) ist nun voll in Betrieb und wird ab dem dritten Quartal 2019 seinen vollen Beitrag zur Effizienzverbesserung leisten. Dass erst im dritten Quartal das Logistikzentrum Halle voll einsatzfähig ist, spricht für ein effizientes Management und lässt positiv auf die zu erwartenden Effizienzvorteile warten.

Home24 SE ist in einem Wachstums-Markt tätig und versucht ein Stück des Kuchens zu erhalten, ist man erfolgreich, dann kann die Aktie Spass machen, wenn nicht... -  und was sagt die Analyse von HEUTE zu den Perspektiven?

"Die nach dem Börsengang angestoßenen Investitionen zahlen sich nun aus und bringen erste Effizienzgewinne. Sie werden auch in der Zukunft für Wachstum und Profitabilitätsverbesserungen sorgen", sagt Marc Appelhoff, Co-CEO von home24. "Wir sind daher auf einem guten Weg, um unsere Wachstumsziele für 2019 umzusetzen und zum Jahresende auf Basis des bereinigten EBITDA die Gewinnschwelle für die gesamte Unternehmensgruppe zu erreichen."

Ausblick

home24 bestätigt seine Prognose und erwartet für das Jahr 2019 ein fremdwährungsbereinigtes Umsatzwachstum auf oder leicht oberhalb der Steigerungsrate des Jahres 2018 (18%). Zudem strebt das Unternehmen weiterhin an, zum Jahresende die Gewinnschwelle (Break-Even) auf Grundlage des bereinigten EBITDA erreichen. In 2020 könnte home24 bereits für das gesamte Geschäftsjahr profitabel auf Basis des bereinigten EBITDA sein.

Aktuell (03.09.2019 / 08:03 Uhr) notieren die Aktien der home24 AG im Tradegate-Handel mit einem Plus von +0,01 EUR (+0,46 %) bei 3,05 EUR.


Chart: home24 SE | Powered by GOYAX.de

Weitere Informationen

  • ISIN: DE000A14KEB5

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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