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Serviceware SE (ISIN: DE000A2G8X31), ein führender europäischer Anbieter von Softwarelösungen für den Enterprise Service Management-Markt ("ESM-Markt"), hat im Konzern nach IFRS den Umsatz in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 2017/2018 (bis 31. August 2018) gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert.

Die gesamten Umsatzerlöse erhöhten sich im 3. Quartal 2017/2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 11,4 Mio. Euro und für die ersten 9 Monate 2017/2018 um 19 Prozent auf 38,4 Mio. Euro. Zum Wachstum trugen alle Geschäftsbereiche bei, größter Umsatztreiber war der Unternehmensbereich Service/SaaS (Software as a Service), der in den ersten 9 Monaten 2017/2018 mit 10,1 Mio. Euro rd. 32 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Die Service/SaaS-Umsätze lagen im 3. Quartal bei 2,7 Mio. Euro. Sie haben sich gegenüber dem 3. Quartal des Vorjahres um 0,6 Mio. Euro bzw. 29 Prozent erhöht.

Das um die einmalig angefallenen Kosten des Börsengangs im April 2018 bereinigte EBIT stieg in den ersten 9 Monaten 2017/2018 um 7 Prozent auf 3,4 Mio. Euro (unbereinigt 2,2 Mio. Euro). Das bereinigte Ergebnis nach Steuern lag bei 2,7 Mio. Euro (unbereinigt 1,5 Mio. Euro) und damit um 24 Prozent im Plus. Durch die strategiekonforme Einstellung von zusätzlichen Vertriebsmitarbeitern sowie durch die neu hinzugekommenen 58 Mitarbeiter der übernommenen SABIO GmbH, hat sich der Personalaufwand von Serviceware im 3. Quartal 2018 planmäßig um rd. 32 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erhöht. Damit ist es Serviceware trotz der herausfordernden Arbeitsmarktsituation im IT-Bereich gelungen, bestens qualifizierte Mitarbeiter in gewünschter Zahl für das Unternehmen zu gewinnen. Die Übernahme sowie die Integration der SABIO GmbH sowie die Gründung von Tochtergesellschaften in Großbritannien und Schweden führten zudem zu einmaligem ergebniswirksamem Aufwand von rd. 0,2 Mio. Euro im Berichtszeitraum.

Durch die weitere Stärkung des Vertriebs, die forcierte internationale Expansion und den Ausbau der ESM-Plattform hat Serviceware in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres wichtige Meilensteine bei der weiteren Expansion des Unternehmens erreicht und damit die Basis für den beschleunigten Ausbau der europäischen Marktposition und nachhaltiges Wachstum geschaffen.

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Vor diesem Hintergrund geht Serviceware für das Geschäftsjahr 2018/2019 insgesamt von einer Fortsetzung des profitablen Wachstums aus.

Harald Popp, CFO von Serviceware zu den Zwischenergebnissen: "Unser operatives Geschäft entwickelt sich sehr gut; dies zeigt sich eindrucksvoll in den deutlich gestiegenen Umsätzen. Mit der Anstellung neuer Mitarbeiter und der Etablierung von Vertriebsteams auch in Großbritannien und in Schweden haben wir den Grundstein für zusätzliche Wachstumspotenziale gelegt. Bei profitablem Wachstum unserer Umsätze und einem Ausbau des SaaS-Anteils am Umsatzmix bewegen wir uns mit unserer Expansionsstrategie bestens im Plan."

Dirk K Martin, CEO von Serviceware: "In diesem Jahr heben wir Serviceware unter verschiedenen Gesichtspunkten auf ein neues Niveau. Mit der Übernahme von SABIO haben wir unsere Enterprise Service Management-Plattform um ein Wissensmanagement-Modul erweitert und damit die Grundlage für den künftigen Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) auf der ESM-Plattform von Serviceware gelegt. Unsere Ertragskraft haben wir weiter gestärkt und es bieten sich auf dieser Basis große Potenziale für die kommenden Geschäftsjahre. Flankierend wächst die Organisation in und sukzessive auch außerhalb Deutschlands."

Serviceware ist?

Serviceware ist ein führender Anbieter von Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen, mit denen Unternehmen ihre Servicequalität steigern und ihre Servicekosten effizient managen können. Serviceware bietet im Rahmen einer integrierten und modularen Plattform die Softwarelösungen helpLine (Service Management), anafee (Financial Management), Careware (Field und Customer Service Management) und SABIO (Wissensmanagement) an und deckt mit diesem Angebot die Wertschöpfungskette im Enterprise Service Management umfassend ab. Serviceware hat mehr als 500 Kunden aus verschiedensten Branchen, darunter 9 DAX-Unternehmen sowie 4 der 7 größten deutschen Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bad Camberg, Deutschland. Serviceware beschäftigt 368 Mitarbeiter (Stand 31. August 2018).

Warum sind die an der Börse?

Offensichtlich sehen die Verantwortlichen der Serviceware AG Chancen des Wachstums und potentielle Übernahmen, für die frisches Eigenkapital gebraucht wurde. So findet sich im Halbjahresbericht der Gesellschaft folgender Hinweis: " Der Finanzmittelbestand ist hauptsächlich aufgrund des erfolgreichen Börsengangs am 20. April 2018 gegenüber dem Vergleichswert vom 30. November 2017 um 595 % auf TEUR 62.609 gestiegen. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung sollen zur Wachstumsfinanzierung durch Akquisitionen, zur weiteren Internationalisierung und zum Ausbau des Vertriebs zur stärkeren Adressierung von Großunternehmen eingesetzt werden." Mit diesen Mitteln sollte einiges möglich sein, bz. namens der SABIO Übernahme bereits umgesetzt sein. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung. Insbesondere haben wir selten einen Lagebericht gelesen, der derartig euphorisch das Unternehmen sieht: "Die Lage des Unternehmens kann aufgrund der nachstehend erläuternden Punkte als ausgezeichnet bezeichnet werden. Momentan sehen wir keine Anzeichen, dass sich die Lage des Unternehmens im 2.Halbjahr wesentlich verschlechtern wird." Und über 65% Eigenkapitalquote lassen viel Spielraum für das Management.

Aktuell (26.10.2018 / 10:17 Uhr) notieren die Aktien der Serviceware SE im Xetra-Handel mit einem Minus von -0,54 EUR (-2,97 %) bei 17,50 EUR.


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