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Die STEMMER IMAGING AG plant im Rahmen eines Börsengangs die Platzierung neuer und bestehender Stammaktien im Börsensegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse.

Die Notierung wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 erfolgen.

  • STEMMER IMAGING gehört zu den Pionieren der industriellen Bildverarbeitung ("Machine Vision"), einer Schlüsseltechnologie im Kontext der Digitalisierung von industriellen Fertigungsprozessen ("Industrie 4.0"). Durch die Spezialisierung von STEMMER IMAGING auf technologisch anspruchsvolle Aufgaben und Anwendungen und die Kombination aus innovativen Produkten, eigener Software sowie umfassendem Service zählt die STEMMER IMAGING Gruppe heute zu den führenden Lösungsanbietern von Bildverarbeitungstechnologien in Europa.
  • STEMMER IMAGING plant, seine Marktposition in bestehenden Märkten weiter auszubauen sowie in neue Märkte innerhalb und außerhalb Europas zu expandieren.
  • Der Machine-Vision Markt zeichnet sich weltweit durch solide Wachstumsraten in Höhe von durchschnittlich 10 % pro Jahr aus, wodurch sich für STEMMER IMAGING nachhaltige Wachstumspotenziale eröffnen.
  • Der Emissionserlös dient der Finanzierung des weiteren organischen und anorganischen Wachstums sowie der Weiterentwicklung des Leistungsportfolios, insbesondere in Richtung neuer Anwendungsfelder für die eigene Bildverarbeitungssoftware.

STEMMER IMAGING ist ein europaweit tätiger Anbieter von Bildverarbeitungstechnologien für den Einsatz in Industrie und Wissenschaft. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Puchheim bei München verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich der industriellen Bildverarbeitung. Mit über 260 Mitarbeitern in 19 Ländern Europas erwirtschaftete STEMMER IMAGING im Geschäftsjahr 2017[1] einen Umsatz in Höhe von EUR 88,3 Mio. Zum umfassenden Leistungsspektrum gehören die Entwicklung, Konfiguration und der Vertrieb von kundenspezifischen Bildverarbeitungssystemen und -lösungen, der Vertrieb von Komponenten und Systemen internationaler Hersteller im Bereich der industriellen Bildverarbeitung, die Entwicklung und der Vertrieb eigener Software für die industrielle Bildverarbeitung sowie umfassende Service- und Beratungsleistungen.

Industrielle Bildverarbeitung ("Maschinelles Sehen") stellt eine Schlüsseltechnologie im Zusammenhang mit der Automatisierung von Fertigungsprozessen dar. Bildverarbeitungssysteme dienen beispielsweise zur Qualitätsprüfung, steuern Maschinen und liefern wertvolle Daten zur Optimierung von Produktionsabläufen. Als leistungsfähige und wirtschaftliche Methode zur automatisierten, optischen Prüfung von Produkten und Komponenten kommt digitale Bildverarbeitung heute in zahlreichen Anwendungsbereichen und Branchen wie der Automobil-, der Druck- und Verpackungsindustrie, der Pharmazeutischen Industrie und Medizintechnik, dem Verkehrs- und Transportwesen sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zum Einsatz. In einer zunehmend vernetzten, digitalisierten Welt nimmt die Bedeutung der industriellen Bildverarbeitung für die Digitalisierung von Produktions- und Fertigungsprozessen in nahezu allen Branchen stetig zu. Bildverarbeitungstechnologien und Systeme werden als Schlüsselkomponenten der digitalen Transformation im Bereich "Industrie 4.0" erachtet, um "intelligente Fabriken", die sich durch hohe Flexibilität, Lernfähigkeit und Ressourceneffizienz auszeichnen, zu realisieren. Mit Produkten und Lösungen von STEMMER IMAGING lassen sich Unternehmensprozesse digitalisieren, effiziente Produktionsabläufe und eine hohe Produktqualität sicherstellen und damit letztlich die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig verteidigen und verbessern.

Geschäftsmodell und Wettbewerbsvorteil

Die Kombination aus tiefgreifendem technischen Know-how und die langjährige Projekterfahrung in Verbindung mit dem umfassenden Verständnis für Kundenbedürfnisse begründen die starke Marktpositionierung von STEMMER IMAGING. Kernkompetenz des Unternehmens ist die Entwicklung und Konfiguration kundenspezifischer Systeme zur Lösung komplexer Herausforderungen im Bereich der industriellen Bildverarbeitung. Neben dem Einsatz von Komponenten führender Hersteller spielt hierbei die eigenentwickelte Bildverarbeitungssoftware "Common Vision Blox" ("CVB") eine wesentliche Rolle. Bei CVB handelt es sich um eine leistungsstarke Programmierbibliothek, welche eine schnelle und zuverlässige Entwicklung und Implementierung von Bildverarbeitungslösungen ermöglicht und damit für die Funktionalität des Gesamtsystems eine hohe Bedeutung hat.

Potenzial in Wachstumsmärkten

STEMMER IMAGING wurde 1987 in Deutschland gegründet und hat sich bis heute unter anderem durch Produktinnovationen sowie gezielte Akquisitionen zu einem der größten unabhängigen Lösungsanbieter von industriellen Bildverarbeitungskomponenten und -systemen in Europa entwickelt. Diese Position möchte das Unternehmen stärken und weiter ausbauen. Vor diesem Hintergrund wird das Leistungsportfolio kontinuierlich weiterentwickelt, um insbesondere im Hinblick auf die wachsenden Herausforderungen der digitalen Welt (z.B. Embedded Vision, Hyperspectral Imaging) die Kundenanforderungen weiterhin optimal erfüllen zu können. Zudem plant STEMMER IMAGING auch in Zukunft weitere Unternehmenszukäufe sowohl im Bereich der industriellen Bildverarbeitung als auch in nicht-industriellen Anwendungsbereichen, die ergänzende Technologien zur Bildverarbeitung nutzen - wie zum Beispiel im Bereich der Unterhaltungs-, Verkehrs- oder Lebensmittelindustrie.

Kontinuierlich starke Geschäftsentwicklung

STEMMER IMAGING erzielte in den vergangenen Jahren ein über dem Marktdurchschnitt liegendes Umsatzwachstum. Der Umsatz konnte von EUR 57 Mio. in 2013 auf EUR 88,3 Mio. in 2017 gesteigert werden. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate in Höhe von 12 % (CAGR) und liegt damit über dem durchschnittlichen Marktwachstum sowohl in Deutschland als auch weltweit. Das EBITDA (bereinigt um einmalige Sondereffekte)konnte im gleichen Zeitraum von EUR 4,4 Mio. auf EUR 7,6 Mio. und damit im Durchschnitt um 15 % pro Jahr (CAGR) gesteigert werden.

Erfahrenes Management-Team und aktiver Aufsichtsrat

Das STEMMER IMAGING Management-Team verfügt über einschlägige Branchenkenntnisse, langjährige Führungserfahrung und fundiertes technisches Know-how. Dies spiegelt sich unter anderem in einer umfassenden Verbands- und Gremienarbeit des Managements wider (u.a. VDMA, EMVA, AIA, GigE- und USB3-Vision, OPC UA, 1288), in welchen STEMMER IMAGING unter anderem aktiv an der Definition von Industriestandards mitwirkt.

Christof Zollitsch, CEO der STEMMER IMAGING AG: "In den vergangenen Jahren ist STEMMER IMAGING sehr erfolgreich gewachsen. Heute sind wir in einer sehr guten Position, um von der weiteren positiven Entwicklung des Marktes für digitale Bildverarbeitung profitieren zu können. In den kommenden Jahren wollen wir unser Wachstum durch fokussierte internationale Expansion weiter vorantreiben sowie die Profitabilität durch Konzept- und Produktinnovationen gezielt verbessern. Wir sind davon überzeugt, dass der Börsengang der richtige Schritt ist, um unsere Wachstumsstrategie zu forcieren."

Unterstützt wird STEMMER IMAGING durch einen erfahrenen Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Klaus Weinmann und dem stellvertretenden Vorsitz von Stefan Kober, beide Co-Founder der PRIMEPULSE SE. Bei der PRIMEPULSE SE handelt es sich um eine Beteiligungsholding, in der Klaus Weinmann (Gründer und CEO der im TecDAX notierten CANCOM SE) und Stefan Kober (Gründer der CANCOM SE und CEO der AL-KO Kober SE) ihre unternehmerischen Aktivitäten bündeln.

Klaus Weinmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der STEMMER IMAGING AG und CEO der CANCOM SE: "Mit ihrem einzigartigen Leistungsversprechen und Geschäftsmodell, der beeindruckenden finanziellen Erfolgsbilanz und dem motivierten Management- und Mitarbeiterteam ist STEMMER IMAGING bestens für einen beschleunigten Wachstumskurs positioniert. Der Zugang zum Kapitalmarkt schafft dafür ein wichtiges Fundament."

Eckpunkte des Börsengangs

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung hält die SI Holding GmbH, München, ein Unternehmen der PRIMEPULSE-Gruppe, 100 Prozent der Anteile an der STEMMER IMAGING AG. Sie wird auch nach Durchführung der IPO-Kapitalerhöhung und der Umplatzierung von Altaktien sowie im Falle der Ausübung der Mehrzuteilungsoption mindestens 51 Prozent der Aktien der Gesellschaft halten. Die Hauptaktionärin wird sich verpflichten, für einen Zeitraum von sechs Monaten nach der Notierungsaufnahme keine Anteile sowie für weitere sechs Monate nur mit Zustimmung der Emissionsbank Anteile zu veräußern.

Im Zusammenhang mit dem Börsengang erwartet die Gesellschaft einen Emissionserlös aus der Platzierung von neuen Aktien in Höhe von rund EUR 50 Millionen. Darüber hinaus erfolgt eine Umplatzierung von Aktien der Altaktionärin. Im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption stellt die Anteilseignerin weitere Anteile zur Verfügung.

Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Aktiengesellschaft fungiert als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner.

Über STEMMER IMAGING

Die STEMMER IMAGING Gruppe ist einer der führenden Anbieter von Bildverarbeitungstechnologie für den Einsatz in Industrie und Wissenschaft in Europa. Mit einer maßgeschneiderten Kombination aus innovativen Produkten, kompetenter Beratung und umfassendem Service unterstützt STEMMER IMAGING ihre Kunden Bildverarbeitungsaufgaben einfach, sicher und schnell zu lösen. In 19 Ländern Europas stehen erfahrene Spezialisten für eine einfache Kontaktaufnahme und lokale Beratung zur Verfügung.

Kunden von STEMMER IMAGING profitieren von der Kombination aus einzigartiger Produktvielfalt weltweit führender Hersteller (z.B. Kameras, Optiken, Beleuchtungen, Bildverarbeitungssysteme, Software) und dem Lösungs-Know-How erfahrener Experten. Neben der technisch und wirtschaftlich optimalen Kombination von Komponenten für die jeweilige Aufgabenstellung kommt der lösungsorientierten Kundenbetreuung u.a. durch Machbarkeitsstudien, Schulungen und einem kundennahen Support besondere Bedeutung zu.

 

Weitere Informationen

  • ISIN: DE0005419105

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Das Nebenwerte Magazin richtet seinen Fokus auf die Welt der deutschen Nebenwerte und hat sich zum Ziel gesetzt, Mid-Caps und Small-Caps aus Deutschland mehr in den Blickpunkt zu rücken.

Noch immer stehen deutsche Nebenwerte weitestgehend im Schatten der sogenannten 30 Blue Chips aus dem DAX, dem deutschen Leitindex. Doch so mancher Wert aus dem DAX kam ja einst aus der zweiten und dritten Reihe und war somit selbst einmal ein Mid-cap oder Small-Cap. SDAX, TECDAX und MDAX sind daher sozusagen die Wiege des DAX.

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