Voltabox treibt Unternehmensentwicklung voran

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Voltabox AG Voltabox nachhaltig stabilisiert – Prognose nach vorläufigen Zahlen klar erreicht
Die Voltabox AG (ISIN: DE000A2E4LE9) hat heute ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2023 veröffentlicht und unterstrichen, dass die Unternehmensentwicklung entsprechend den Planungen verläuft. So hat der Konzern in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatz von 5,8 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis soll im zweiten Halbjahr infolge der Umsetzung von margen-attraktiveren Projekten positiv beeinflusst und damit die zuletzt erreichte Verbesserung der EBITDA-Quote von aktuell -7,2 % weiter fortgesetzt werden.

„Die Entwicklung von Voltabox in den letzten Monaten ist absolut zufriedenstellend. Kurz- und mittelfristig werden wir eine weitere Intensivierung und Ausweitung unserer geschäftlichen Aktivitäten sehen. Und wir bereiten natürlich bereits jetzt die weitere Unternehmensentwicklung im Jahr 2024 vor. Aktuell fokussieren wir insbesondere die Verbreiterung der Angebotspalette, die Identifizierung neuer Ertragsquellen und der Abschluss neuer Rahmenlieferaufträge. Erfreulich ist, dass unsere jüngsten Vertriebserfolge belegen, dass Voltabox bei großen Konzernen wieder vergabefähig geworden ist“, betont Patrick Zabel, CEO von Voltabox.

Voltabox: Strategische Ausrichtung ermöglicht es zu wachsen

Voltabox hat im ersten Halbjahr seine Präsenz im Markt weiter ausgebaut. Neben der Rolle als Zulieferer von Eigenprodukten entwickelt sich der Konzern zudem zum Anbieter von Endprodukten Dritter und gleichzeitig zum Anbieter von Eigenprodukten für das Endkundengeschäft. Damit erweitert das Unternehmen sein Produktangebot spürbar. Voltabox greift in ausgewählten Technologiemärkten auf Produkte Dritter zu und konzentriert sich in der Entwicklung auf Lösungen mit Alleinstellungsmerkmalen.

Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, die Abhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten zu reduzieren und in den Kerngeschäftsbereichen Industriebatterien und Erneuerbare Energien unter Nutzung von sich bietenden Opportunitäten zu wachsen. Ein Voltabox Kunde kann damit heute gleich aus mehreren Produktbereichen angesprochen werden.

So konnten im Geschäftsbereich VoltaMobil jüngst wichtige Rahmenverträge abgeschlossen werden. Dazu zählen ein Produktionsauftrag von 1.000 Batterien für ein leichtes Nutzfahrzeug sowie die Fertigung von 250 großen Batterien für Baumaschinenfahrzeuge. Der Produktionsanlauf startet noch teilweise zum Ende des laufenden Jahres.

Die Weiterentwicklung der Organisation wird aktuell insbesondere vom dynamischen Wachstum im Bereich der Nutzungslösungen für erneuerbare Energien getrieben. So ist zuletzt das Partnernetzwerk für die weitere Etablierung des jungen Geschäftsbereich Voltastore erheblich ausgebaut worden. Die im vergangenen Jahr gestartete Partnerschaft mit TrinaSolar, dem weltweit führenden Hersteller von Solarmodulen, ist nun um Kooperationen mit den Solarmodulherstellern und -anbietern JA Solar und Viessmann ergänzt worden. Die Produkte dieser namhaften Modullieferanten werden zukünftig bevorzugt von der spezialisierten Tochtergesellschaft GreenCluster genutzt werden können.

Zudem hat Voltabox im Geschäftsbereich VoltaStore neben der Zusammenarbeit mit Beck Automation auch eine Kooperation mit dem Energiespeicheranbieter TesVolt begonnen. Dies ermöglicht es, den Direktkunden und weiteren B2B-Kunden von ausgewählten Partnern hochwertige Gewerbespeicher anzubieten und somit ganzheitliche Anlagen für die optimierte Nutzung von erneuerbaren Energien in jeder Größenform zu realisieren. Voltabox setzt hier auf einen ganzheitlichen Ansatz der von der Beratung, über die Lieferung bis zur elektrischen Gebäudeintegration reicht.

Ein zuletzt eingeführtes Mieterstrommodell stellt eine Ergänzung des Leistungsportfolios dar, damit GreenCluster seinen Kunden zukünftig passgenaue All-in-One Lösungen anbieten kann. Damit können Haushalte und Büroparks die aus Solaranlagen gewonnene Energie gemeinsam nutzen bzw. bedarfsgerecht auf die jeweiligen Einheiten aufteilen.

Der Blick auf die Gewinn- und Verlustrechnung belegt die deutliche Erholung des Voltabox-Geschäfts im Vergleich zum Vorjahr. Bei einem Materialaufwand von 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) ergibt sich ein Rohertrag von 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro). Der signifikante Anteil des Bereichs Handel am Gesamtumsatz im ersten Halbjahr hat den Rohertrag wesentlich beeinflusst. Entsprechend ergibt sich eine weiterhin hohe Materialeinsatzquote (ermittelt aus dem Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) von 81,9 % (Vorjahr: 31,3 %), während die Rohertragsquote 33,4 % (Vorjahr: 313,6 %) beträgt. Der Personalaufwand ist mit 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) und einer entsprechenden Personalaufwandsquote von 16,9 % (Vorjahr: 181,6 %) insbesondere im Verhältnis zum Vorjahr niedrig. Sonstige betriebliche Aufwendungen von 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) gehen insbesondere auf operative Verwaltungskosten zurück.

Im Ergebnis verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf -0,4 Mio. Euro (Vorjahr: -1,4 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von -7,2 % entspricht (Vorjahr: -513,6 %). Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von rund 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) bewegen sich im Rahmen der Planungen. Davon ausgehend ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -0,5 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von -9,4 % (Vorjahr: -611,0 %) entspricht.

Nach einem kaum nennenswerten Finanzergebnis und nicht angefallenen Ertragssteuern beträgt das Konzernergebnis für die ersten sechs Monate -0,6 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf dieser Grundlage auf -0,03 Euro (Vorjahr: -0,10 Euro).

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit stellt sich im Berichtszeitraum mit 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: -1,5 Mio. Euro) positiv dar. Wesentlich für die Entwicklung war das im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Ergebnis, die um 1,5 Mio. Euro stärkere Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die um 0,5 Mio. Euro stärkere Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit setzt sich aus CAPEX-Investitionen in Sachanlagen in Höhe von rund 0,2 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro) sowie in immaterielle Vermögenswerte in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) zusammen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet kaum nennenswerte Auszahlungen für die Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten. Entsprechend ergibt sich ein leicht positiver Free Cashflow von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro).

Die Vermögenswerte des Voltabox-Konzerns sind zum Bilanzstichtag vor allem infolge des Rückgangs der sonstigen Vermögenswerte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 5,1 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 6,6 Mio. Euro) gesunken.

Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1,0 Mio. Euro) infolge der erstmals wieder vorgenommenen Aktivierung entgeltlich erworbener immaterieller Vermögenswerte in Höhe von 0,5 Mio. Euro sowie eines leichten Anstiegs der Sachanlagen auf 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 0,5 Mio. Euro) infolge der Investition in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich nach den bereits bekannten Abschreibungen auf eine Finanzinvestition um 1,1 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 5,6 Mio. Euro). Die Vorräte für das ansteigende Geschäftsvolumen im Geschäftsbereich VoltaStore sind im ersten Halbjahr weiter ausgebaut worden und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 1,3 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 0,8 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten auch im zweiten Quartal reduziert werden, auf nunmehr 0,9 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1,7 Mio. Euro).

Auf der Passiv-Seite sind die langfristigen Leasing-Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag leicht auf 0,3 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 0,2 Mio. Euro) angestiegen. Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten konnten auch im zweiten Quartal auf nunmehr 3,7 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 4,7 Mio. Euro) reduziert werden.

Das Eigenkapital des Voltabox-Konzerns betrug zum Bilanzstichtag 1,2 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1,7 Mio. Euro).

Die Prognose der Voltabox AG für das Gesamtjahr hat weiterhin Bestand. Demnach erachtet der Vorstand das Erreichen des Break-Even im laufenden Geschäftsjahr sowie einen Umsatzsprung auf 12,8 Mio. Euro als möglich. Aktuell treibt das Unternehmen mit hohem Tempo die Vorbereitung des bevorstehenden Wachstums voran. Gleichwohl stellen die Volatilität infolge der rasanten Entwicklung der jungen Geschäftsbereiche in Verbindung mit den notwendigen Vorleistungen für die Ergreifung von sich kurz- und mittelfristig bietenden Marktchancen und die von wirtschaftspolitischen Unsicherheiten geprägten Rahmenbedingungen wesentliche Herausforderungen für die Erreichung der aufgestellten Prognose dar.


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