Unnotiert | MK Kliniken AG – Schatzkiste oder Quell des Ärgers

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Die ehemaligen Marseille Kliniken AG (ISIN: DE000A1TNRR7) die seit einiger Zeit unter MK Kliniken AG firmiert versilbert Schritt für Schritt ihr ehemals umfangreiches Immobilienportfolio.

Seit Jahren begleitet von Auseinandersetzungen zwischem dem mehr als 75% der Aktien besitzenden Ulrich Marseille und den Minderheitsaktionären. Die sich seit Jahren übervorteilt fühlen und befürchten, dass der Hauptaktionär durch Rückkaufprogramme und andere Käufe die 95% Mehrheit für ein Squeeze Out Verfahren anstrebt. Die derzeit ausschließlich über Valora Effekten www.veh.de handelbaren Anteilsscheine – das Börsenlisting beendete der Hauptaktionär vor einigen Jahren – böse ist, wer …{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google)}

Und ewiger Streit über den „wahren“ Wert der Aktien

Der Hauptaktionär scheint des erfolgreichen und ursprünglichen Unternehmenszwecks überdrüssig und verkauft Tranchenweise – Sommer 2017 wurden 46 Altenheime, 5.400 Plätze und damit verbunden 4.000 Mitarbeiter für angeblich rund 300 Mio. EUR; Ende November werden jetzt weitere 19 Heimimmobilien für rund 260 Mio. EUR  veräußert – es bleiben noch rund 1.400 betreute Wohneinheiten mit Pflegedienstleistungen derzeit noch im Portfolio. Frage ist natürlich: Wie lange noch?

Und was wird mit dem Geld? Ulrich Marseille äußerte wohl mehrfach „mehr Zeit für die Familie“ zu wünschen und investierte in Cotainerschiffe mit der MK Kliniken AG und will wohl auch in gesundheitsnahe Firmen zukünftig investieren. Eine Kapitalerhöhung steht derzeit auch im Raum – Minderheitsaktionäre klagen derzeit dagegen, da man wohl ein Herausdrängen mittelfristig der Minderheitsaktionäre verhindern will. Strittig ist die Verkaufserlösverwendung, wobei natürlich im Endeffekt die 75% des Hauptaktionärs entscheiden, aber die Minderheitsaktionäre bemängels seit Jahren, dass die Aktien einen Wert über 30,00 EUR hätten und die Rückkaufprogarmme und Aktivitäten des Hauptaktionärs gegen die Ineteressen der Minderheitsaktionäre gerichtet wären.

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Es spielt dem Hauptaktionär in die Hände,

dass die aktien „nur“ über Valora www.veh.de handelbar sind und deshalb teilweise das Volumen fehlt für eine „faire“ Preisbildung. Vielleicht wäre ein Squeeze Out irgendwann mit einer „fairen“ Bewertung des Unternehmens dann für die übriggebliebenen Minderheitsaktionäre der große Zahltag, wenn ein Wert wirklcich in der Nähe von 30,00 EUR und mehr ermittelt würde. Jedenfalls gab es reichlich Cash für die AG, keine Ausschüttungen und auch Minderheitsaktionäre haben durchaus Möglcihkeiten ihre Rechte vor Gericht durchzusetzen,wenn ein ebstimmender Aktionär Minderheitsrechte verletzt. Vielleicht können sich die MK Kliniken AG Aktionäre, die ihre Aktien behalten oder aufgestockt haben zu den derzeitigen – liquiditätsgeschuldeten – Kursen, dann irgendwann freuen. Oder vielleicht wird es dem sehr vermögenden „Hauptaktionär“ irgendwann zu laut oder zu anstrengend- er sucht ja Ruhe und Freizeit durch die quasi im Alleingang entschiedene Umkrempelung der ehemaligen Marseille Kliniken in eine reine, wenig arbeistintensive Schiffsvermietungs- und beteiligungshaltende Gesellschaft?{loadmodule mod_custom,Nebenwerte – Anzeige in Artikel (Google)}

Einen Blick auf Bid und Ask zu werfen und in die Bilanzen der MK Kliniken könnte interessant sein. Drei Fragen sind bei MK Kliniken AG wichtig: Wieviel ist eine Aktie „wert“? Zu welchem Preis wird sie geahndelt? Wird der Hauptaktionär sich irgendwann „Ruhe“ kaufen wollen?

Zum Schluss Freitag gab es ein  BID:ASK von 11,25 EUR auf 15,36 EUR

 

 

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